Unicon 16

Was habt ihr alle, unicon war doch mehr als toll…Und so nebenbei, gabs bei den anderen Unicons überhaupt Facebook Seiten(Weis ich nicht war da dabei…)

Ich auf jeden Fall habe von allen anderen Ländern nur positives gehört, sei es jetzt USA oder Neuseeland…

Und außerdem, habt Spaß!!! Ob man jetzt 11 oder 12 ist doch wurst, haupsache man war dabei und hatte Spaß…

Und zum Downhill, da gabs ja hier Diskussionen wegen zu leicht und weiß was ich…auf der Strecke war auf jeden Fall recht viele Fahrer die über eine unfahrbare(!) Strecke sprachen(ja Deutsche waren auch dabei) und ich spreche hier von der Standard Strecke…

Dopingkontrollen gabs meines Wissens nach auch keine, deshalb wieso der ganze Aufruf vor knapp einen Monat??

Ihr werdet doch zur Unicon gefahren sein um Spaß zu haben…wenn zu einer Medaille gerreicht hat auch gut, aber sonst auch kein Problem…

Gab er jetzt wieder einen Doping Fall bei Olympia wo der Sportler mitteilte, das er gewinnen musste, obwohl es null Spaß hatte und sich jetzt auf ein normales Leben freut mit Sportarten die ihn Freude bereiten…

Und zum Geld: Bucht einmal alle Turnhallen in Brixen für 2 wochen sowie die Leichtathletik Bahn…Weiters wurden extra Strecken neu asphaltiert und und und..

Und ich habe die Veranstalter des öfteren vor den Start der Unicon gesehen, so fertig wie die waren…vielleicht 4 Stunden Schlaf und die restlichen 20h arbeiten für die Unicon…

grundsätzlich hast du natürlich recht:)

im englischen forum gibt es allerdings auch eine kritische diskussion.
meines erachtens waren auch diverse rennleiter die hauptleidenten die mit unglaublichem engagement versucht haben dennoch alles für die teilnehmer zu tun.

vorwürfe finnazieller unregelmässigkeiten lassen sich ganz leicht durch offenlegung der bilanz entkräften :roll_eyes: :wink:

das sollte eigentlich heutzutage auch standart sein!

Ja weiß nicht was mit den Geld geworden ist…Soweit ich weiß wurde aber alles ausgegeben…

Kann euch aber auch mal die Organisatoren fragen…:slight_smile:

wobei ich gleich dazu sagen möchte das ich keine probleme damit habe wenn sicherheitsreserven dem veranstaltenden verein zugute kommen.

was ich so gelesen habe besteht hauptsächlich im englischen forum großes interesse über den verbleib des geldes.
wenn ich das richtig mitgeschnitten habe auch besonders deshalb weil alle immer zur selbsthilfe und eigenorganisation aufgerfen wurde und da dann die meinung entstand entweder mach ich es selber oder ich bezahle aber nicht beides…

für diverse workshops, aufsichttätigkeit und die zur verfügungstellung meiner musikanlage für street und flat sind keine kosten angefallen - auch kein T shirt oder essensmarken. wie sehr viele andere haben wir gerne geholfen:)

Ich möchte zumindest auch mal meinen Senf dazu geben, wenn wir schon mal beim Thema sind.

Die Kohle ist mir echt wurscht. Wer so eine riesige Veranstaltung stemmt, geht ein enormes Risiko ein. Das muss vernünftig kalkuliert werden. Wenn der Veranstalter am Ende klar gekommen ist, ist alles gut.

Die Unicon hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Klaro: tolles Wetter, tolle Stadt, tausende von Gleichgesinnten … es gab so viele Rahmenbedingungen die gepasst haben, da musste man sich schon doof anstellen um keinen Spaß zu haben.

Trotzdem muss man doch auch Kritik äußern dürfen, ohne dass man angemacht wird.

Ich bin Einradhockeyspieler und habe ansonsten fast nichts gesehen von der Unicon, da ich mit meiner Familie Urlaub gemacht habe und nur zum Hockey gegangen bin.

Die Organisation hier war (sorry Rolf) für eine Unicon ein Witz!

Ich glaube, dass Rolf sich sehr bemüht hat und ich habe keine Ahnung wie das im Vorfeld geplant war, aber das hätte man deutlich besser machen können.

  1. Die Tore mussten wir aus Herne mit nach Brixen bringen. Klaro, hätten wir nicht machen müssen, aber irgendwer musste die mitschleppen. Sorry, aber bei dem Budget hätten 1.000,- Euro für Tore vielleicht drin gesessen.

  2. Die Spielanzeige wurde an den ersten Tagen mit Din A 4 Ordnern gemacht, auf die jemand mit Kuli die Zahlen geschrieben hat. Abgesehen davon, dass das echt armselig war, gab es an den letzten beiden Tagen dann eine tolle Anzeige in der Halle .. vorher irgendwie nicht.

  3. Die Spielpläne waren meist handgeschrieben oder zumindest abgeändert und die Ergebnisse standen auch nach Tagen noch nicht an der “Ergebniswand” im Stadion. Man konnte also kaum nachvollziehen, wer wie gespielt hatte …

  4. Schiris gab es zum Glück, weil sich immer wieder Spieler bereit erklärt haben. Dabei waren aber auch wieder einige, die (trotz Schirprüfung) keine Ahnung von den Regeln hatten oder zumindest eine sehr originelle Auslegung gehabt haben. Zum Glück waren die nicht im A-Turnier aktiv …

Dazu kommt dann noch, dass sich Mannschaften kurzfristig abgemeldet haben, dass die Dänen (immerhin im Halbfinale des B-Turniers) mit Schlägern gespielt haben, die nicht regelkonform waren und auch sonst alles nix mit nem ernsthaften Turnier zu tun hatte.

Ich könnte hier noch weiter erzählen, aber der Punkt ist: auch wenn EInradhockey nur ein kleiner Teil ist, sollte das doch ernsthaft aufgezogen werden. Ich sehe da Parallelen zu anderen Disziplinen, die sich auch beschwert haben …

Ein bisschen viel “Erwartungen”

Obwohl ich mir vorgenommen hatte, keine Berichte durchzulesen: “wie ätzend doch einige Sachen gewesen sind” habe ich nun doch 2 Stunden mit Evaluation verschwendet. Meine Gedanken dazu:

Eine Unicon ist der Versuch möglichst viele (nämlich fast alle) Spielarten vom Einradfahren zusammenzubringen um ein Gemeinschaftsevent zu gestalten und allen Einradfahrern die Option zu bieten, abseits ihrer Disziplin Einradfahren zu sehen, auszuprobieren oder sonst wie näher zu bringen. Daneben werden auch Titel in den Disziplinen ausgefahren.
Bei jeder Unicon zu erwarten, dass diese Disziplinen ähnlich umfangreich und professionell aufgezogen werden, wie bei Spezialevents (Einradmarathon, 24 Stunden Hockeyturnier, Freestylemeisterschaften, GMTW´s) dürfte zwar wünschenswert aber fast unmöglich sein.

Die Events wurden an Event Direktoren (ja ich war auch einer) verteilt, die
a) die Aufgabe hatte ihren Event zu planen
b) die Durchführung zu überwachen für ihren Part verantwortlich zu sein
c) entlohnt wurden durch kostenlose Unterbringung, Essen und Trinken während der Convention, T-shirts und kostenlose Teilnahme der Unicon

Ich für meinen Teil bin 1 Jahr vor dem Event hingefahren, habe die Eishalle angesehen und auf Rutschigkeit getestet (war übrigens kein Problem zu Zeiten, wo kein Staub und Dreck auf dem Beton unter der Eisfläche lagen),
dann habe ich Skizzen gemacht was für Hindernisse ich gerne für Trial hätte.
Daneben habe ich mir (auch noch die Hallen für Hockey angesehen, den Belag in der Freestyle Gym getestet und für Hockeyunwürdig empfunden, Emfehlungen für die Hockeyhallen gegeben), den “extrem” Downhill getestet.

Wenn einzelne Events dann aus dem Ruder gelaufen sind, liegt es also vornehmlich an dem “Event Direktor” für das Einzelevent.
Street, Trial - Olaf
Hockey - Rolf
100km - Diego

Von Seiten der Organisation (David, Willi etc.) sind mir persönlich genügend Informationen zugesendet worden und auch häufig Emails bekommen mit der Bitte nach Materiallisten, Things to do etc.
Jeden Tag bin ich gefragt worden, ob ich Freiwillige gebrauchen kann und ob es zeitlich mit meinen Terminen klappt.

Im Einzelfall ist es daher aus meiner Sicht vom Event Direktor zu verantworten, wenn ein Event aus dem Ruder gelaufen ist. In meinem Fall war es Speed Trial. Bei den Damen schaffte niemand die Anforderung und der Wettkampf musste (spontan und daher chaotisch) anders durchgeführt werden. Die Hintergrundinfos lassen mich nun wissen, das es blöd ist einen Wettkampf für Beginner auszuschreiben, da sich Leute die sonst kein Trial betreiben melden und dann verdutzt sind, wenn sie 2 Paletten hoch sprngen müssen (was lauft IUF Definition) eine Beginner line ausmacht.

Gut das ganze war ein Test und sollte den “nur” Trialern einen weiteren Wettkampf bescheren. Hat weniger geklappt: Mein Resultat - Ausschreibung verändert oder halt bleiben lassen.

Das es in der Hockey Halle reinregnet: Shit happends - kann passieren.

Die Details zum Hockey hängen also vornehmlich an Rolf. Der hatte aber auch Einzelfallprobleme (wie zum Beispiel schon versprochenen Tore, die dann aber nur unter Auflagen mitgebracht worden wären).
Mal ehrlich, ich würde als nicht Hockeyspielender Verein auch nicht 1000 Euro für Tore investieren, die ich nachher verschenken oder verschrotten muss.

Was die Diskussion über das viel verdiente Geld angeht (betrifft Hauptsächlich das englische Forum).
160 Euro für eine Convention sind wirklich günstig.
Mieten, Extrakosten Hausmeister, Ambulanz, Essen für die Helfer, Zeitnahmen, Werbung, Ausschilderung, Programme, Shows etc.

Alleine “mein” Trial hat mehrere tausend Euro gekostet:
500 Paletten leihen und anfahren lassen
davon nach dem Event gut 100 kaputt (Extrakosten)
Dann sind gut 20 Hindernisse (Pyramiden, the wall, Eisenrails, LKW Schläuche, Dreiecke etc.) extra gebaut worden
Ich war diverse Male im Baumarkt und habe Schrauben nachgekauft, insgesamt sind geschätzt 500 Euro in Schrauben, Ketten, Bits und sonstige Geräte geflossen.
Autoreifen und LKW Reifen wurden angeliefert und abgeholt
Das Schrottauto wurde präpariert und gebracht.
Die Karten für den Trial wurden entworfen und gedruckt.
Zangen (für die Judges) wurden gekauft
Tshirts und Essen (Aufbau, Wettkampf etc.) wurden ausgegeben (Ich habe über 120 Marken und Shirts verteilt).

Ich glaube die Nörgeleien sind (durchaus berechtigt) überziehen aber das Maß (vor allem im Englischen Forum) und treffen absolut die Falschen.

Das was ich mir nicht verkneifen kann:
Dafür das die Street und Flat Fahrer den Boden in der Icehalle sooooo scheiße fanden, hingen sie dort aber erstaunlich lange ab, vor allem auch, wenn es nervend war, weil etwas auf- oder umgebaut werden sollte. Dabei war auch immer wieder zu beobacht, das Fahren wohl doch ging, zumindest um zu testen ob der Boden immer noch so rutschig war.
Die Unterschriftenaktion war ja gut gemeint, konstruktiv ist aber was anderes. Vielleicht hätte es ja auch der Reinigungswagen und ein einfaches Wischen des Bodens in der kleinen Icehalle vor dem Colaeinsatz auf der Fläche getan.

Kurzum, das Wetter war gut, wir hatten Spaß, hatten passable Wettkämpfe (viele waren sogar richtig gut), es war innovativ und hätte nun wirklich viel schlimmer kommen können. Die Stadt war genial und es tut gut, dass es Menschen gibt die aus Enthusiasmus und Freude an der Sache so etwas “frei willi g” auf die Beine stellen. Ich glaube die wenigsten würden es selber machen wollen.

Fazit Ende

so, mal ganz was anders:
ich kann mich erinnern, dass es 2008 urkunden gegeben hatte, diesmal aber nicht. nun die frage, gibt es diesmal einfach keine, kommen die noch oder hab bloß ich die nicht bekommen? ich bin nicht böse, wenns keine gibt, auch wenn ich gern eine hätte, aber es muss ja nicht sein. ich würds nur gern wissen.

wenn ich jetzt eine over-all-wertung und meine over-all-platzierung haben will, dann muss ich selbst rechnen, oder? ist auch nicht zuviel verlangt, ich will bloß nicht rechnen und dann feststellen, dass drei klicks gereicht hätten :wink:

und dann noch zum abschluss:
ich fands einfach nur klasse, es war (soweit ich es mitbekommen habe) einfach nur super organisiert und ich hab respekt vor allen leuten, die da mit organisiert haben. ein ganz fettes danke an die!!
dass ein paar sachen nicht ganz so laufen, wie alle es sich wünschen, ist klar und lässt sich auch nicht vermeiden. man kann nicht alle glücklich machen, wär zwar toll, geht aber wirklich nicht. und wirklich große probleme bei der vorortorganisation gabs ja wohl auch nicht. die busse sind alle gefahren, die rennen haben alle geklappt, die hockeyspiele haben stattgefunden und der ausweichplatz für flat war doch wohl klasse, da war so bestimmt eine viel bessere stimmung als die in der eishalle je möglich gewesen wäre.
wer also wirklich ein problem haben sollte, sollte sich doch bitte mal bei den leuten in montreal melden, er möchte bitte gerne organisieren mithelfen. dann kann er es ja besser machen!!

also nochmal vielen dank an alle die diese unicon möglich gemacht haben, die mitgemacht haben und die einfach nur (wie ich) spaß hatten :D:D:D

und bitte meine fragen am anfang nicht vergessen :roll_eyes:

Urkunden

Urkunden wären (auf Nachfrage) hin gedruckt worden. Ich habe es mitbekommen, bei ein paar Fällen die Nachfragen gestellt haben. Da die meisten Menschen die Urkunden (ich glaube bis Platz 6 wäre gedruckt worden) nicht haben wollen, wurden sie auch nur auf Wunsch hin erstellt.

Ob man jetzt noch Urkunden haben kann, obliegt nicht meiner Kenntnis.

danke für die rasche antwort :smiley:
urkunden für die einzelnen disziplinen hätten mich eh nicht interessiert (und unter den besten 6 war ich auch nur einmal…), hätte eher so an eine gedacht, wo alles draufsteht, würd gut in meine sammlung passen, aber egal :smiley:

Ich war ja “nur” als Zuschauer dabei. Auch ich fand, daß das eine tolle Veranstaltung war und ich habe sehr viel Neues gesehen und mich mit interessanten Leuten unterhalten. Trotzdem denke ich, daß man berechtigte Kritik durchaus aussprechen darf.

Nur mal exemplarisch die Sache mit den Urkunden. Das Vorgehen, Urkunden nur auf Nachfrage zu drucken, ist völlig ok. Aber wo und wann wurde das kommuniziert? Woher wußten die Leute, daß sie da nachfragen können/müssen um eine Urkunde zu bekommen? Gerade für Kinder sind Urkunden sehr wichtig. Meine beiden strahlen von einem Ohr bis zum anderen wenn sie irgendwo eine Urkunde bekommen. Und wenns nur ein kopierter Zettel ist für die Teilnahme an einem beliebigen Kinderbespaßungsevent.

Geld: die Argumente, wofür das Geld ausgegeben wurde halte ich für nachvollziehbar und sinnvoll. Dennoch kann ich verstehen, daß Teilnehmer gewisse Erwartungen haben, wenn sie 200€ Teilnahmegebühren zahlen und dann schlechte bis keine Rahmenbedingungen vorfinden. Viele Wettkämpfe und Events waren sicherlich sehr gut organisiert, andere eher nicht. Konstruktive Kritik daran mit Verweis auf das ehrenamtliche Engagement der Event Direktoren und Helfer abzubügeln halte ich für nicht angemessen.

Ergebnisse: ich kann sehr gut verstehen, daß Wettkampfteilnehmer nach dem Wettkampf wissen wollen, wie sie abgeschnitten haben. Wenn Ergebnisse unmittelbar nach dem Wettkampf vorliegen, sollten sie auch zeitnah veröffentlicht werden. Wenn die Ergebnislisten unklar sind, oder Datenverlust vorliegt, sollte das kommuniziert werden. Aber Ergebnisse teils wochenlang überhaupt nicht zu veröffentlichen halte ich für problematisch. Und der Hinweis, daß die Ergebnisse doch völlig egal sind, weil es nur um den Spaß geht, ist bei einer Weltmeisterschaft auch etwas ungewöhnlich.
Dabei gehts teilweise auch um ganz handfeste finanzielle Argumente. Wenn ein Verein jemanden zu einer Weltmeisterschaft entsendet und dabei finanziell unterstützt wird anschließend natürlich die Frage nach dem Abschneiden gestellt werden. Wenn der Teilnehmer dann mit den Schultern zuckt und sagt, daß er seine Platzierungen nicht kennt (geschweige denn belegen kann), wird der Verein sich bei der nächsten solchen Veranstaltung sehr genau überlegen, ob er da nochmal einen Beitrag leistet und das als Weltmeisterschaft akzeptiert.

Nochmal Hut ab vor dem Engagement und der Leistung der Organisatoren und Helfer und herzlichen Dank dafür. Trotzdem sehe ich Punkte in denen man besser werden kann. Im Hinblick auf zukünftige Events sollte das auch klar ausgesprochen werden, schon alleine als Hilfestellung für die dortigen Organisatoren.

Und dann noch ein Punkt, der mich ehrlich gesagt schockiert hat: zur Freestyle Halle hatten nur Teilnehmer der Unicon Zutritt. Für Externe wurden auch keine Eintrittskarten verkauft. Allerdings gab es keine Zutrittskontrollen.
Einradfahren leidet ja nun - wie viele Randsportarten - darunter, daß sich die Öffentlichkeit kaum dafür interessiert. Aber die Öffentlichkeit generell von Weltmeisterschaften auszuschließen halte ich für den falschen Weg. Ich habe mich mit mehreren Brixener Bürgern unterhalten, die Interesse am Besuch von Veranstaltungen gehabt hätten, aber meinten, daß sie da nicht reinkämen. Ich habe versucht ihnen zu erklären, daß sie trotzdem kommen sollen und es keine Zutrittskontrollen gibt. Die meisten davon sind aber wohl nicht gekommen.
Also das nächste mal bitte die Wettkämpfe für Zuschauer öffnen. Ggf. kann man ja Eintrittskarten verkaufen. Wenn wir die Öffentlichkeit auszuschließen, schaden wir uns selbst.

Das Argument ist nachvollziehbar, in der Tat war die Unicon eine “geschlossene” Veranstaltung. Warum? Das lag, wenn ich es richtig im Kopf habe an einer Versicherungstechnischen Problematik. So es eine öffentliche Veranstaltung gewesen wäre, hätten diverse Einschnitte stattfinden müssen:
a) teurer b)andere (strengere) Regeln die einzuhalten gewesen wären c) kein Einradladen, keine Essensverkäufe vom Turnverein…
das die Auslegung locker gehandhabt wurde, lag also in der Form begründet, das eine geschlossene Veranstaltung halt leider die einfachsten und preisgünstige Variante ist. Da macht man sich als Nicht Veranstalter oft leider gar keinen Plan darüber.

Nochmal zum Flat und Street: Auch wenn ich es nur teilweise mitbekommen habe: Thema Üben: Wie der Diszipinname schon sagt, ist es eine Outdoor disziplin, also doof wenn es regnet. Flat hätte man auch wunderschön in der Workshophalle üben können (unter der Auflage, Plastikpedalen und weiße Reifen draufzuziehen) - uncool zu aufwendig etc. - und die Halle war nicht in der Nacht auf. Wäre aber jeden Tag der Unicon möglich gewesen!
Street:
Es gab den Street Parcours - zugegebenermaße eine heiße (da auf einem Dach errichtete) Angelegenheit, die auch noch an einem Tag vergessen wurde aufzuschließen - was jedoch dadurch abgemildert wurde das am nächsten und den folgenden Tagen die Öffnungszeiten sehr ausgeweitet wurden.
Zudem gab es als ich ankam in der Icehalle schon zwei Treppen (eine mit Rail) die nach Vorgaben von Olaf (Street) angefertigt worden sind, allerdings nur mit einem Teil der ursprünglich erdachten Flächen (197 Paletten, Handrail und angefertigten Treppen). Da der Ort für Street, so wie für das Trial Finale (sollte ursprünglich in der Stadt stattfinden) geändert worden ist, gab es halt einige Einschränkungen. Übrigens habe ich selber 4 Freiwillige weggeschickt, die dazu abgestellt waren, Hindernisse für Street aufzubauen, da sich kein Ansprechpartner für diese Arbeiten auftreiben ließ. Die Aussagen im Englischen Forum für Street und Flat wäre “nichts” getan worden sind also völlig haltlos und zeigen mir eigentlich nur auf inwieweit man blind sein kann für das was man nicht sehen oder wahrhaben will. Wenn ich den “Arsch hinterhergetragen bekommen möchte” sollte ich halt BMX X Games Fahrer werden oder Fußballer, als Einradfahrer kann ich das wohl kaum erwarten.

ein letzter Punkt: Finanzoffenlegung
Transparenz ist ja immer eine schöne Geschichte aber:
Ich aus meiner Erfahrung mit Conventions würde den Teufel tun, allen die Abrechnung auf den Tisch zu legen.

  1. Datenschutz und Neid: Wenn ich schreibe Zeitnahme 1 350 Euro Zeitnahme 2 550 Euro, kann ich beim nächsten mal davon ausgehen das sich der schlechter bezahlte mit Sicherheit an dem höheren Preis orientieren wird. Ebenso von Disziplin zu Disziplin. Mit Sicherheit kostet Trial mehr als ein Stillstandwettbewerb - wollen wir als Resultat den Preis für eine Convention abhängig machen, von den Kosten die der Teilnehmer produziert?
  2. Sachen die teurer sind, wenn man sie offiziell macht: GEMA, Genehmigungen, Überstundenabrechnungen. Ich bin kein Freund der Schattenwirtschaft, aber ob ich dem Hausmeister meiner Halle sage: behalte das Brennholz und bleibe eine Stunde länger, oder einen Antrag stelle mit einer Extraüberstunde und das Holz mit Kosten für mich selber entsorge ist eine Entscheidung die ich bestimmt mit Variante 1 regeln würde.
  3. Durch Veröffentlichung meiner Daten, ermögliche ich auch allen anderen die es nicht wissen sollen, die detaillierte Einsicht in diese Vorgänge.

Also mal ehrlich, Veröffentlichung für Folgeorganisatoren und im Einzelfall - sehr gerne. Bei Wikipedia online - vergiss es!

Aber das nur meine persönliche Meinung die anhand von anderen Events die ich selber organisiert und finanziert habe entstanden ist (zum Glück alles verjährt)…

Angsthase

Nun, ich denke, dass es auch deshalb eine geschlossene Veranstaltung war, weil weder die Kapazitäten in den Hallen noch auf der Tribüne zu einer Öffnung ausgereicht hätten. Das ist sehr schade, denn ich habe die Brixener als sehr offen und stolz darauf die WM nach Brixen geholt zu haben erlebt. Das hätte dem Event nochmal eine ganz andere Stimmung gegeben.

Natürlich gab es auf der Unicon einige Defizite. Je nach Lieblingsdisziplin haben diese die einzelnen Teilnehmer unterschiedlich betroffen und ich kann den Unmut einzelner durchaus nachvollziehen. Dennoch ist Einradfahren eine Randsportart, die ohne grosse Sponsoren und mit geringen Geldmittel zurechtkommen muss. Dass es gelingt vor diesem Hintergrund eine so komplexe Sportveranstaltung mit hohen Anforderungen an Organisation und Infrastruktur auf die Beine zu stellen verdient uneingeschränkten Respekt. Ich ziehe den Hut vor allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben dies auf die Beine zu stellen. Daher nochmals von meiner Seite ein ganz grosses Lob und Dankeschön an alle, die diese Unicon möglich gemacht haben. Damit will ich keine Kritik beiseitewischen, aber man sollte die Unicon damit stärken und nicht schwächen und dazu beitragen, dass die Erfahrungen in die nächste Unicon einfliessen.

wie kann es denn sein das Diego für den marathon eine individuelle zeitnah
me am start ausschreibt, mir auf nachfrage genau das auch wirklich glaubhaft versichert und am nächsten morgen am start dann eben keine zeitnahme und noch nicht mal ein richtiger start stattfindet???
so wie ich Diego dort gesehen habe denke ich er wurde ganz kräftig verarscht!

zu Olaf: wer schon mal an einem von Olaf organisierten event teilgenommen hat, sei es diverse EUC oder aber auch die muni event in Steinach weiss, das diese alle wirklich bestens organisiert sind.
Olaf bat mich schon im vorwege der Unicon um hilfe weil er schon kommen sah das dies sonst in meheren katasstrophen endet.
das was da nicht funktioniert hat war die erbärmliche orga des veranstalters.
hätte Olaf dort ein Event organisiert wäre das sicher excellent gewesen.
leider hatte er nicht die möglichkeit selber geeignete locations zu organisieren. meines wissens hat er auch schon im vorwege auf diverse missstände hingewiesen - ohne erfolg aber mit nichtsagenden aroganten antworten.

komisch ist auch das bei den pro tag noch teureren EUC nie nach dem verbleibt des geldes gefragt wurde - auch nicht von den überseeern.
liegt vielleicht daran das preis und leistung - ebenso wie in neuseeland übereinstimmten.

Naja

Zum Marathon äußere ich mich mal nicht, da war ich nicht ansatzweise dabei und weiß eigentlich nur, dass der Start irregulär war, wohl auch bedingt durch die Tatsache, dass die Busse verspätet ankamen und die gesperrten Wege nicht über die geplanten Zeiten aufrecht erhalten werden konnten.
Zur Zeitnahme, habe ich nichts produktives beizubringen.

zu Olaf: wer schon mal an einem von Olaf organisierten event teilgenommen hat, sei es diverse EUC oder aber auch die muni event in Steinach weiss, das diese alle wirklich bestens organisiert sind.

Auch ich war schon auf EUC oder dem alten Wunschkonzert. Wie gesagt kann man diese nicht mit in einen gemeinsamen Topf werden, da es Spezialveranstaltungen für einzelne Disziplinen sind und daher deutlich einfacher im Handling.
Vorweg: Ich schätze Olaf als Mensch und Organisator gerne und will ihn in keinster Weise persönlich angreifen!

Olaf bat mich schon im vorwege der Unicon um hilfe weil er schon kommen sah das dies sonst in meheren katasstrophen endet.

Das ist ja der “Job” des Eventorganisator. Sich die Hilfe zu suchen oder zu fordern die er braucht. Das Problem was auftauche sehe ich in der Kommunikation zwischen Olaf und dem “Core- Orgateam”. Ich glaube beide haben vom jeweils anderen zu viel an Eigenständigkeit erwartet. Nachdem dies dann nicht so lief, wie gedacht hat es anscheinend eine “Mirdochscheißegalstimmung” gegeben, die für keine Seite hilfreich gewesen ist.

Das was da nicht funktioniert hat war die erbärmliche orga des veranstalters.
hätte Olaf dort ein Event organisiert wäre das sicher excellent gewesen.
leider hatte er nicht die möglichkeit selber geeignete locations zu organisieren. meines wissens hat er auch schon im vorwege auf diverse missstände hingewiesen - ohne erfolg aber mit nichtsagenden aroganten antworten.

Was soll denn die “erbärmliche orga” noch machen?
Zunächst wird (mit Hilfe von Experten) überlegt was man im Speziellen braucht:
Beispiel Street und Flat:
Location (Plan: ursprünglich Marktplatz in der Stadt, Ausweichplan Icehalle (Regen) Street Streetparkours Ausweichplan Icehalle (Regen)
Treppenanlage wurde nach Vorgaben “teilweise” bereitgestellt, Immerhin gut 200 Paletten und Rail, das man geschweißt hat.
Auch wenn Olaf nicht persönlich vorbeikommen konnte, war David (der ja auch mal in Urzeiten Street gefahren ist) dort um die Locations zu checken.
Musik (war vorhanden - teilbar mit anderen Disziplinen)
Mikro (war vorhanden - teilbar mit anderen Disziplinen)
Zelt(e) (war vorhanden - teilbar mit anderen Disziplinen)
Judges davon auszugehen, dass genügend da sind (Teilnehmerliste checken)

Wie gesagt die Icehalle war rutschig, allerdings erst nachdem wir Trial aufgebaut haben und das ganze Teil mächtig eingestaubt hatten. Diese Problem mit Cola zu lösen, damit es dann schön klebt :smiley: ist halt nicht wirklich clever, ich hätte es mal lieber vorher mit der Wischmaschine probiert. Unter anderem dieses Verhalten führt allerdings nicht mehr wirklich zu viel Bereitschaft beim Orga diesen Misstand anders zu lösen…

Wie man es in den Wald hereinruft, so schallt`s heraus!

komisch ist auch das bei den pro tag noch teureren EUC nie nach dem verbleibt des geldes gefragt wurde - auch nicht von den überseeern.
liegt vielleicht daran das preis und leistung - ebenso wie in neuseeland übereinstimmten.

Diese Aussage finde ich zu heftig, immerhin kritisiert ihr Leute die letztlich mit viel Mut und ihrem Privatvermögen für 1800 Fahrer für 12 Tage ihren Kopf hinhalten. Regionale Unterschiede nehmen wir nur mal die Mehrwertsteuer (Neuseeland 12,5 % , Italien 21 %) machen da auch noch einen Teil aus. Sollen wir jetzt als Konzern agieren und immer dem “günstigsten” Standort hinterher rennen? Wohl kaum, müssten wir ja dann auch noch die Reisekosten und und und… Es gibt bestimmt einige Orgaleistungen die niemand sieht. Auch wenn die Gendamerie und Polizia´s als extrem nervig empfunden wurden, ist es eine Leistung überhaupt dafür zu sorgen, dass auf einem Parkplatz in Italien (unter den zugegebenermaßen) unschönen Wachaugen geschlafen werden durfte. Normal zahlt man in Italien beim Erwischt werden um die 350 Euro Strafe.
Nur als kleines Beispiel, als wir zurückgefahren sind. Haben wir noch mal in Brixen einen Stopp gemacht. den Bus schön gradlinig in Parkbox 1 und den Hänger daneben in Box 2 (stört ja niemand , ist kein Gespann mehr und nimmt fast keinen Platz weg). Resultat eine Strafe von entspannten 39 Euro für´s falsch Parken. Den Beamten darauf angesprochen dass ich dort doch am Dienstag sogar mit Anhänger stehen durfte fiel die Aussage: Wir hatten eine Anweisung von unserem Chef die Auslegung während der Unicon “sehr locker” zu handhaben.
Diese Beispiel soll nur zeigen, was in meinen Augen die Hauptaufgaben eines Core Orga Teams bei einem derartigen Event sind:

Herstellungen von Rahmenbedingungen für eine Unicon
Finanzierung, Absicherung des Events
Überwachung der Anordnung der Teilevents, Koordination der Einzelevents
Kommunikation zwischen den Beteiligten ermöglichen
Vertretung der Veranstaltung nach außen hin…

Wegen der kaum vorhandenen Unicon Erfahrungen wurden Leute hinzugezogen, die diese Erfahrung mitbrachten (Einradfreak u.a.)

Kritik ist ja gut, so sie hilfreich ist. Allerdings sollte man immer überlegen, wie hart man sie formuliert. Wenn ich jetzt im Team der Orga´s in Montreal sitzen würde, hätte ich schon keinen Bock mehr mir diesen Klotz Unicon ans Bein zu hängen, weil wirklich gewinnen kannst Du nichts (außer Erfahrung) :slight_smile:
Irgendwas wird immer schief laufen, ob es eine Zeitnahme, ein Computerprogramm oder letztlich das Wetter ist.

wenn da jemand wegen einer flasche kola sauer war dann hätten die freestyler die regelmässig die sanitäreinrichtungen bis zur decke mit regenbogenfarben eingesaut haben ja im hohen bogen rausfliegen müssen;)

es ist sicher so wie du sagts und die probleme sind sicher nicht nur auf einer seite zu suchen - allerdings haben andere veranstalten das schon sehr gut hinbekommen, in neuseeland und kopenhagen war doch alles klasse oder?

ausserdem erwarte ich von einem veranstalter das er die verantwortung nicht auf andere abschiebt sondern dafür sorgt das alle das tun und bekommen was ihre aufgabe ist und sie brauchen und falls was aus dem ruder läuft nachbessern und sich drum kümmern das der wettkampfleiter alles richtig macht.
das ist normalerweise die aufgabe des veranstalters (chefs).
nur aufgaben verteilen, weder zu kontrollieren noch einzugreifen und anschleissend alle verantwortung auf andere abwälzen haut nicht hin.

bei der vielzahl von sachen die suboptimal gelaufen sind ist es ja auch komisch das alle schuld sein sollen nur der bei dem die fäden zusammenlaufen kann nichts dafür :thinking: :thinking: :thinking:

bei der vielzahl von sachen die suboptimal gelaufen sind ist es ja auch komisch das alle schuld sein sollen nur der bei dem die fäden zusammenlaufen kann nichts dafür

Ich sage ja nicht, das der Hauptorga jeglicher Schuld freizusprechen wäre:
Jetzt kommt aber mal der Lehrer durch: Nehmen wir Positives und Negatives zusammen dann komme ich bei Negativ auf die Punkteliste:

  • Flat und Streetwettkämpfe
  • Zeitmessung und Ergebnislisten (bei einigen Disziplinen)
  • Toiletten und Duschen in der “Nachtzeit” für “Im Auto Schlafende”
  • Streckenposten bei Road Rennen, Stadionzuführungen
  • Informationsfluss während der Veranstaltung
  • Workshop´s die nicht da stattfinden konnten, wo sie angedacht wurden
  • Regeneinbruch in einigen Hallen (Hockey, Freestyle)

das wären so diejenigen die mir einfallen und nicht komplett persönlich abhängig sind. Andere wie (zu schwer, zu leicht, zu gefährlich etc. lasse ich mal weg, da ich durchaus verschiedene Einschätzungen dazu gehört habe). Ob ich als Ami nicht auf die Supermarktzeiten klar komme, den 100km Kurs zu lang finde, oder aber den Easy Downhill zu easy sei ja jedem dahingestellt.

Die Positivliste sieht (denke ich sieht deutlich länger aus) und die lasse ich deshalb weg. Ich denke nur das unter dem Strich ein positives Urteil zu fällen wäre. Die Negativliste darf und soll gerne ergänzt werden, vielleicht kann man dann ja entkräften oder diese Punkte kommentieren und sammeln.

Das wäre jedenfalls richtig hilfreich (auch für die nächste Runde in Montreal). In Sachen Infofluss fand ich die Europäische Junglierconvention hilfreich, wo mit einem Radiosender die wichtigsten Convention Nachrichten mehrmals täglich auf einer normalen Frequenz verbreitet wurden, das war genial. Keine 200 Zettel durchlesen und trotzdem das wichtigste mitbekommen… um nur ein Beispiel zu nennen.

Was mich halt aufregt sind (im englischen Forum) junge coole Fahrer, die es immerhin organisiert bekommen haben sich anzumelden und den Flug zu bezahlen, die sich darüber aufregen wo: “Ihr Fu*** Money in den fu*** Taschen der Organisatoren gelanden sind, und das obwohl sie ja alles alleine gemacht haben” - sinngemäßes Zitat oder “der Verfluchte Einradclub der Organisatoren hat nichts zur Unicon beigetragen” in den Raum stellen.

  • ich war ja als ich klein und jung war - auch scheisse - aber das ist mir einfach eine große Spur zu heftig. Ich hoffe sie revidieren sich mit dem Alter :wink: , Weise werden will ich trotzdem nicht

Ich war zwar in Neuseeland und Kopenhagen nicht dabei, hab aber von Freunden(von ca. 20 Leuten gehört) dass das bei weitem(!) nicht das ware war und kein Vergleich zu heuer von der Professionalität der Veranstaltung her…

Unnd jogi, zähl doch bitte mal die positiven Seiten dieser Unicon auf und zähl sie mal mit den negativen ab…:wink:

Es wird nie eine Großveranstaltung(So über 1000 Personen) geben, wo alles blitzblank und perfekt ist…das gibt es nicht!! Weder bei Olympia noch Fußballweltmeisterschaft…

Man kann nie allen alles recht machen…Die anderen haben bei der Unicon gejammert das die Downhillstrecken viel viel zu schwer waren, anderen waren sie zu leicht…:wink:

Und wenn alles perfekt wäre wäre es ja langweilig, oder? ;D

das letzte Puzzel wurde gefunden

jetzt sind Sie da !!!

http://www.unicon16.it/148d572.html

die unicon war durchaus sehr positiv! die convention war meines erachtens auch sehr schön organisiert mit vielen neuen ideen. das war echt spitze!:slight_smile:
es war ein fantastisches event!!!

nur eben die competitions waren oft auf dorffestniveau und ich finde es extrem unfair das den wettkampfleitern und helfern in die schuhe zu schieben. :angry:

der downhill war wirklich erstklassig - auch die normale strecke!
sicher auch viele andere dinge, wie z. b. die extrem relaxten polizisten.

bei den wettkämpfen fehlte mir aber halt oft die professionalität.
ein sehr schönes beispiel dafür war auch der hochsprung am schluss.
als es anfing zu regnen stellte man den athleten die alternative mit weissen reifen und plastikpedalen in der halle zu springen oder???
mangels lösung wurde der wettkampf dann ganz abgebrochen und die ergebnisse aus den altersklassen genommen.
:thinking: :thinking: :thinking:
das geht doch gar nicht!!! das ist nicht nur ein verachtender schlag ins gesicht von den athleten sondern auch für das publikum sehr befremdlich und zeigt deutlich welchen stellenwert die wettkämpfe beim veranstalter hatten.

ausserdem fehlt mir auch ein statement und die übernahme von verantwortung.
etwa in der art " vielleicht waren das eine oder andere nicht optimal gelaufen / organisiert, das tut uns leid aber wir hoffen ihr hattet trotzdem eine klasse unicon ausserdem möchte ich noch allen wettkampfleitern (oder wie auch immer die offiziel hiessen) danken usw usf…"

und vorwürfe - von wem auch immer und ob gerechtfertigt oder nicht, kann mann auch durch offenlegung einer rechnung ganz einfach entkräften und jeder weiss dann was alles getan wurde.
das argument der nicht offenlegung wegen preisabsprachen halte ich für wirklich sehr abgedroschen aus den analen des dinosaurierkapitalissmuss herbegezogen. (das habe ich glaube ich zuletzt bei kohl und späht gehört)

wirklich jeder größere veranstalter und jede AG muss heute ihre bilanzen offenlegen, es gibt gesetze und verfolgungsbehörden gegen preisabsprachen.
falls heute jemandf seine zahlen nicht veröffentlicht steht auch schon fast automatisch der vorwurf der unregelmaässigkeit im raum - nicht nur bei der unicon - und das ist auch gut so.
ausserdem finde ich das die teilnehmer auch ein guites recht haben zu fragen wo ihr geld geblieben ist.

ich finde zwar es war eine sehr günstige veranstaltung!!!
aber mittlerweile finde ich es auch schon merkwürdig wie man sich dagegen wehrt darzulegen wo denn das geld geblieben ist :thinking:
selber schuld kann ich nur sagen.
anscheinend intteressiert es den veranstalter auch nicht die bohne war in den diversen foren und fb abgeht…das ärgert mich auch und war schon während der ganzen unicon zu spüren das es den verantwortlichen scheissegal war was für probleme auftraten - es wurde alles ignoriert und null komuniziert.
wer sich so verhält sollte sich nicht wirklich wundern wenn es (auch ungerechtfertigte) kritik hagelt…
aber wie gesagt das scheint ja auch keinen zu interessieren was die teilnehmer dazu sagen…um die ging es wahrscheinlich auch gar nicht :angry:

ok, ich habe fertig.
und ob ihr es glaubt oder nicht ich finde es war eine fantastische veranstaltung die mir sehr viel spass gemacht hat und ich möchte mich ganz herzlich für alles bedanken.
die gastfreundschaft war nebenbei bemerkt auch echt super!
vielen Dank für die schönen tage
und schwamm über die nicht optimalen dinge.
:):):slight_smile:

[I]ein sehr schönes beispiel dafür war auch der hochsprung am schluss.
als es anfing zu regnen stellte man den athleten die alternative mit weissen reifen und plastikpedalen in der halle zu springen oder???
mangels lösung wurde der wettkampf dann ganz abgebrochen und die ergebnisse aus den altersklassen genommen.

das geht doch gar nicht!!! das ist nicht nur ein verachtender schlag ins gesicht von den athleten sondern auch für das publikum sehr befremdlich und zeigt deutlich welchen stellenwert die wettkämpfe beim veranstalter hatten.[/I]

Wirklich ein sehr schönes Beispiel:

  • es hat angefangen leicht zu regnen. Den Aktiven wurden daraufhin drei Möglichkeiten gegeben darauf zu reagieren:
    a) weitermachen trotz des leichten Niederschlages
    b) aufhören und die Ergebnisse der Qualifikation heranziehen
    c) umziehen in die Freestyle Halle (mit den Optionen Pedale wechseln, Reifen wechseln) (da die Icehalle zu dem Zeitpunkt belegt war durch Aufbauten) sonst wäre diese die Option d) gewesen

Die Entscheidung sollte einstimmig fallen, um Protesten und Ärger hinterher auszuweichen. Daraufhin hat ein Fahrer (übrigens der, der dann gewonnen hat) die Wettkampffläche verlassen.

Das was daran “falsch” gelaufen ist, wäre meiner Meinung nach, das die Zuschauer diese Optionen nicht kannten. Die Entscheidung eines einzelnen Fahrers, der nicht weitermachen will (wegen “Verletzungsgefahr”) ist aber auch von mir zu akzeptieren und die Idee diesen dann nicht zum offiziell ausgerufenen Buh Mann zu machen halte ich auch für vertretbar. Auch wenn ich sie von dem einzelnen Fahrer sehr “unsportlich” und bedauernswert fand. Immerhin hätten die anderen wohl weiter gemacht.

  • Also bitte mehr von den “schönen Beispielen”…:stuck_out_tongue: