Ich freu mich riesig! Und hoffe das euch die Strecke zusagt. Es ist was ganz anderes als Düsseldorf. Es ist aber eine echt abwechslungsreiche stecke. Es gibt zwar ein paar knackige stellen Berg auf. aber alles in allen ist es eine schöne Tour. 2 Problemstellen gibt noch. Das größere ist die Fußgänger zone in der stadt im Bereich hinter der krämerbrücke. Werden wir gebeten abzustreifen und zu schieben… um eine Gefährdung der Passanten zu vermeiden… wie haben es heute erst erfahren. Und haben schon ne mail geschrieben das wie ungern schieben.
Das 2. Problem ist der weg im Bereich Hochheim - Holzberg.
Das Stück bis zu Wiese ist der eng und durch viel regen sehr schlammig. Ich mein das muss jeder mit sich selber ab machen ob er oder sie es fährt. Sind ca. 300 Meter.
Sonst wurde beschlossen das wir 10 Uhr starten
Naja eine Stunde nach den Läufern das haben die gut Vorsprung. Aber hab gefragt ob wir vorab Starten können… da wir doch schneller als die meisten Läufer sind… OK bis dann
Die Aussicht in Fußgängerzonen schieben zu müssen, wo es (fahr)technisch vermutlich nicht notwendig, aber vom Veranstalter gewünscht ist, begeistert mich jetzt auch nicht so sehr. Aber da hier ohnehin keine Spitzenzeiten möglich sind und der Spaß im Vordergrund steht, kann ich mich damit dann doch gut arrangieren.
Die Staffelung der Startzeiten finde ich recht großzügig dimensioniert. Finde persönlich nicht, dass man zwischen jeder Gruppe eine halbe Stunde warten müsste. Aber nun gut. Dann kann ich halt länger schlafen bzw. mir mehr Zeit beim Frühstück lassen und erst kurz vor 9 Uhr am Start auftauchen.
Vergesst nicht eure Helme einzupacken. Die sind Pflicht.
Samstags is auf der Krämerbrücke meist der Teufel los…eine Touri-Führung an der anderen…wenns da keinen extra abgesperrten Weg für uns gibt, kann man da wirklich nicht fahren (zumindest auf nem großen Einrad isses lebensmüde ;-))…die Frage wäre wahrscheinlich eher, ob man sie nich umfahren könnte (was streckenlängenmäßig keinen wirklichen Unterschied macht)…zumindest als Anregung für hoffentlich nächstes Jahr
“dass sie keine demokratie- und verfassungsfeindliche Einstellungen vertreten sowie dass sie keine Organisation oder Partei, deren Ziele dem Grundgesetz widersprechen, unterstützen”
das bedeutet
a. das nur nichtwähler mitmachen dürfen weil hier laut verfassungsgericht alle parteien regelmässig gegen die verfassung verstossen
b. würde ich auch gerne in einer demokratie leben. hier gibt es ja nur eine sogenannte “indirekte demokratie” um das zu ändern müsste man das grundgesetz ändern und zwar demokratisch also durch wahlen.
c da man hierzulande weder den präsidenten noch den kanzler noch irgendein regierungsmitglied wählen kann, muss man also um im grundgesetz eine demokratie zu verankern, eine partei wählen, um damit dann aber wieder gegen das grundgesetz zu verstossen…
um mitzumachen muss man also sowieso irgendwie gegen die regeln verstossen und dann kommt es auch nicht mehr drauf an ob man an der roten ampel stehenbleibt oder in der fussgängerzone absteigt:p:D
Jogi hat immer die anregensten Kommentare
Ja mal sehen ist leider bei den Leute vom anakram grad ein wenig wuselig…
Naja es ist das erste mal und gibt viel Raum für Verbesserungs möglichkeiten.
Ich versuch rauszuholen was geht!
Und lasst mich eure Verbesserungen wissen.
Ich denke so kurz vor dem Start sollten wir dann doch nicht mehr versuchen, nennenswert was zu ändern. Das verwirrt im Zweifel auch die Teilnehmer, die nicht bis zu letzten Minute hier mitlesen. Es ist ein erster Anlauf, der auch relativ kurzfristig geplant ist, und für einen ersten Anlauf sind die Konditionen (und dass wir überhaupt dabei sein können) gar nicht mal schlecht.
Durch unser verhältnismäßig zahlreiches Erscheinen, dürfte dem Veranstalter ohnehin klar sein, dass wir ein ernsthaftes Interesse haben. Hoffen wir, dass das morgen ein schönes Rennen wird und dass wir beim Veranstalter einen guten Eindruck hinterlassen. Dann ist im Nachgang genug Zeit für nächstes Jahr was solides auf die Beine zu stellen und die vielen Detailverbesserungen, die uns schon jetzt im Kopf herumschwirren, einfließen zu lassen.
Yogi hat schon irgendwie Recht, aber es kommt noch viel schlimmer!
Diejenigen, die es betrifft, sollten Fragen nach dem Kurbelsystem möglichst ausweichend beantworten, um den Eindruck der Nähe zu terroristischen Organisationen zu vermeiden .
Ich freue mich jedenfalls schon auf den wahrscheinlich anspruchvollsten und chaotischsten Marathon meines bisherigen Einradlerlebens :).
Ih freue mich auch schon. Und wie erwartet steckt mir noch die Zierenberg-Strecke in den Beinen. Deswegen kommt es mir ganz recht, dass man auch mal ein Stück schieben muss oder an einer Ampel mal die Beine ausschütteln kann. Den extra Start um 10 Uhr finde ich auch klasse. So begenet man bis ins Ziel dem ein oder anderen Läufer. (Aber hier gehen ja die Meinungen auseinander)
Das einzige was mir Sorgen macht, ist, dass ich ggf. die Orientierung verliere und irgendwo in Erfurt rumkurve und dadurch nie ins Ziel komme
Gruß Hardi
In solchen Fällen greife ich doch ganz gerne auf die Technik zurück. Soll heißen GPS und GLONASS helfen mir dabei meine Position zu bestimmen und OSM-Kartenmaterial sowie der Track von der Marathon-Website helfen mir hoffentlich herauszufinden, wo ich als nächstes langfahren muss. Das alles natürlich auf einem mobilen Endgerät, von denen heutzutage ja fast jeder eins hat, und das während der Fahrt immer griffbereit ist.
Nur wenn es kurzfristige Streckenänderungen gibt, werde ich aufgeschmissen bzw. zusätzlich verwirrt sein.
Klöße, Bratwurst und jetzt noch Einradmarathon…
Thüringen ist stark im kommen.
Ich wünsch euch viel Spass und
hört nicht auf den Anarchisten aus dem Norden
haltet euch an die Regeln…
War ein feiner Marathon - abgesehen von der Streckenausschilderung…
meiner Meinung nach war die Orientierung die ausschlaggebendere Fähigkeit als die sportliche. Und ich hatte einfach das Glück auf meiner Seite…
Ich weiss es nicht genau, aber ungefähr bei km 8 war eine Einmündung. Geradeaus ging es nicht weiter. Markierung sagte: wir sind auf dem richtigen Weg - aber es gab keine Markierung ob es nach rechts oder links weiterging. Slomo fuhr nach Routentrack nach rechts - ein weiterer Einradfahrer und ich ihm hinterher. Die Anderen, die ich sah bogen nach links ab. Es stelle sich heraus, das Slomo recht hatte. Slomos GPS ermöglichte auf auf den nächsten km eine einwandfreie Orientierung in der Stadt. Erst als wir den Wald erreichten war die Streckenmarkierung eindeutig. Wir 3 blieben jedoch die nächste Zeit zusammen. Bei km23 wurden wir von einem geschlumpften 36er eingeholt, das bereits über 30km gefahren ist… ich hatte auf den schlammigen Wegen immer mal wieder mit aufkommenden Krämpfen zu kämpfen und etwa bei km32 konnte ich nicht mehr mithalten und wurde abgehängt. Kurz darauf überholte mich ein weiteres 36er. Wenig später war der höchste Punkt der Strecke erreicht, und es ging fast nur noch bergab. Ab hier hatte ich dann auch kaum noch Probeme mit Krämpfen und konnte zügig die Waldwege und schönen Singletrails fahren. Ich ging zu diesem Zeitpunkt davon aus, dass ich insgesamt 5. werde. Auf dem letzten Stück durch die Stadt fand ich den Weg recht gut, mir wurde an Stellen an denen ich nicht sicher war sofort von Passanten der richtige Weg gewiesen. Hin und wieder sah ich auch Markierungen. Im Ziel wurde mir gesagt, ich sei der 3. der ankam, was ich kaum glauben konnte. Aber scheinbar hatte die Navigationstechnik im Altstadtgewirr Slomo doch auf Umwege geführt, so dass ich ihn auf den letzten 3km überholen konnte ohne ihn zu treffen - und sogar noch 3 Minuten Vorsprung hatte. Mit einer Fahrzeit von 3:35’51 wurde ich bei den Männern Zweiter, insgesamt Dritter.
Mein Fazit: Allein vom Sportlichen her hätte ich niemals diese Platzierung erreicht, ich hatte nur sehr viel Glück beim Finden des richtigen Weges. Hier nochmal Danke an Slomo. Eigentlich hätte der zweite Platz dir gebührt. Ohne deine Technik wäre ich auf dem ersten Stück durch die Stadt bestimmt auch etliche km Umweg gefahren…
Für alle, die mit in unserer Gruppe waren:
ich habe unsere gefahren Strecke im Bikeroutetoaster nachverfolgt, wir sind 44,9km gefahren und es waren um die 540hm.
@Hardi: ich habe in meiner Trikottasche noch deinen Inbus gefunden
Gleich beim ersten Abzweig nach dem Start dachte ich mir “den hätte ich alleine nicht bemerkt”, also hab ich mich an Sophie gehangen, auf diesem Stück schien sie sich noch recht gut auszukennen. Bis auf ein paar mal kurz Markierungen suchen ging es aber recht gut. Nach Kilometer 4 Kamen dann ewig keine Markierungen mehr, wir hatten uns verfahren und mussten eine weile rumsuchen, ehe wir mithilfe der Wegbeschreibung den kleinen Trampelpfad entdeckten, den wir verpasst hatten. Dass hatte schonmal über 2km gekostet und viel Zeit. Nach ein paar mal weiteren Rätselraten kamen wir mit unserer inzwischen auf 8 Leute angewachsenen Gruppe aber dank der Ortskundigen gut zurück zum Nordpark. Anschließend ging es ein wenig besser mit der Beschilderung, aber wir haben trotzdem öfter kurz gestoppt und gesucht. Besonders schön waren die dunkelblauen Markierungen auf dunkelgrauen Laternenpfosten, noch besser harmonierten sie nur mit dem blauen Untergrund auf den sie ab und zu geklebt waren. Besser wurde es erst auf dem Weg zur Fuchsfarm hoch, da wr die Beschilderung gut, vorallem durch die weißen Pfeile auf dem Boden. Um niemanden zu verlieren sind wir stets in der Gruppe gefahren und haben aufeinander gewartet. Trotzdem haben wir kurz darauf den ersten verloren und konnten ihn auch nicht wieder finden. Dort hatten wir auch gleich noch den ersten Sturz, glücklicherweise konnte der aber gleich fachgerecht verarztet werden. Der Weg war dort eigentlich relativ gut zu finden. Als es schlammiger wurde, hat dann einer nach dem anderen aufgehört zu fahren, weil es nicht mehr ging. Dort haben wir dann relativ viel geschoben (km 22-25). Anschließnd ließ es sich besser fahren und wir kamen zügiger voran. Die Wege dort oben haben dann auch richtig Spaß gemacht. Im Steigerwald sind dann einige vorweggefahren und haben sich von der Gruppe getrennt, wir sind weiter hinten zusammen geblieben. In der Innenstadt war es wieder ein wenig verzwickt, aber zum Glück hatten wir ja einen Ortskundigen Radbegleiter, da ging das schon. Das grobe Pflaster war aber nochmal eine Herausforderung. Bis zum Nordpark gings dann aber ohne weitere Probleme.
Ich hätte nie gedacht, dass wir so lange brauchen, aber das lag eben an dem vielen schieben, warten und Rätselraten. Alles in allem hat es aber trotzdem Spaß gemacht und ich bin gern wieder dabei. Mit ausreichender Beschilderung und vielleicht noch trockeneren Wegen und mit einem Profilierten Reifen geht es nächstes Jahr bestimmt über eine Stunde schneller.
… hier ein paar Fotos dazu. Uns hat es auch sehr viel Spaß gemacht. Wir fanden es toll, dass die Gruppe so umsichtig und rücksichtsvoll war. Ich glaube wir haben das Motto der Veranstaltug zu 100% umgesetzt. Der Spaß am Einradfahren stand für alle im Vordergrund. Das war einfach toll. Ich persönlich fand es auch gut, dass ihr meine Frau als ortsunkundige Begleitfahrerin so gut integriert habt. Wir werden diese Veranstaltung so schnell nicht vergessen und freuen uns schon auf das nächste Jahr.
Die restlichen Bilder bekommt ihr bald zu sehen.
An alle, die sich nach dem Rennen auf der Liste mit ihren E-Mail-Adressen verewigt haben, ist gerade eine Mail zwecks Austausch der Bilder gegangen. Wer sich da aus irgendwelchen Gründen nicht eintragen konnte oder wider erwarten keine Mail von mir bekommen hat, schicke mir bitte eine PM mit seiner Adresse.
Hier mein Fazit.
Leider habe ich bei km 22 kurz den Kontakt zu der Gruppe verloren (Brille putzten) und dann trotz Suche nicht mehr auf den richtigen Weg zurück gefunden. Ich hatte irgendwie den Streckenplan verloren.
Ich habe mich dann nach Erfurt durchgeschlagen ohne den Marathon zu beenden (obwohl ich knapp 40 km auf dem Tacho hatte).
Danke an die Gruppe, an die ich mich drannhängen durfte.
Die Strecke war nicht so nach meinem Geschmack (auch wenn sie besser beschildert gewesen wäre), so dass ich wahrscheinlich nicht noch einen Versuch mache werde. Die Veranstalter waren aber sehr freundlich und wer eher Orientierungsfahrten mit Gelände mag, sollte in Zukunft auch mal starten.
Wir (vor allem M.) wollten ohnehin hauptsächlich das Anliegen des Veranstalters unterstützen und nebenbei Bekannte in Erfurt besuchen. Und so hatte M. sich vorgenommen, mindestens die erste 10km-Schleife zu fahren. Das hat auch geklappt, aber aufgrund einiger Kanten doch etwas länger gedauert, so dass wir schnell den Sichtkontakt zur wegekundigen Gruppe verloren hatten und ständig von der Strecke abwichen.
In diesen Situationen war der GPS-Track manchmal hilfreich, um irgendwie wieder zur Strecke zurückzufinden. Ansonsten habe ich aber das Vorhaben, uns notfalls vom Navi leiten zu lassen, ganz schnell zu den Akten legen müssen. Auf dem Display war wegen der Sonne kaum etwas zu erkennen, und eine Gleitsichtbrille hatte ich auch nicht dabei.
Schlage vor, den Marathon nächstes Jahr als Nachtlauf zu veranstalten .
So konnte mich M. auch nicht mehr überreden, alleine der Gruppe hinterherzufahren, als wir wieder im Start/Ziel-Bereich (übrigens einmal mehr von der falschen Seite) angekommen waren. Habe also gleich mitkapituliert. (Tröstlich, dass es mindestens einer Läuferin auch so ging.) Da wir wieder zeitig zurück nach P. mussten (Jubiläums-Party), beschlossen wir die gewonnene Zeit noch für einen Einkaufsbummel durch die Altstadt zu nutzen und hatten unterwegs noch einige nette Begegnungen. Ich hoffe unser Fehlen ist bei der Siegerehrung nicht zu sehr aufgefallen.
Und hauptsächlich war ich ja auch nach Erfurt gekommen, um das angehängte Foto zu schießen zu lassen, damit die Mitglieder der Vereinigung der Odessaer Bartträger (Сообщество Одесских Бородачей) sehen können, dass es unter den Einradlern jede Menge davon gibt :).