Nein
Hab auch wenn ich hinter dem Rad stehe, den Fuß auf die Pedale gestellt und mit der Ferse nach unten getreten (so wie die Ferse normal beim Fahren auch am Knopf vorbeigeht) und auch da bekomme ich den Knopf nicht rein. Da kann ich drücken bis ich schwarz werde.
Wenn ich den Knopf direkt mittig axial rein drücke, dann geht er rein, wenn ich aber den Knopf so seitlich drücke, so wie die Ferse normalerweise ankommt, keine Chance. Ganz unabhängig, wie weit er raus schaut.
Auch wenn ich mit der Hand schalte, wo ich ja wirklich ideal senkrecht auf den Knopf drücken kann, finde ich, dass ich relativ viel Kraft brauche. Wenn ich ihn weiter rein drehe, brauche ich zwar weniger kraft, aber selbst dann bekomme ich es mit kleinem oder Ringfinger nicht gedrückt, da brauch ich mindestens den Mittelfinger.
Hallo Eric,
du muss den Knopf am Ende schon axial reindrücken - das dauert eine Weile bis man es kann. Im Video auf schlumph.ch kann man eigentlich sehr schön sehen, wie der Schaltvorgang abläuft. Ist etwas dynamisch, mit angezogener Felgenbremse könnte man es statisch üben. Vielleicht kannst du das Rad anderweitig blockieren.
Fußballen auf der Pedale, Hinterfuß eher nach außen gedreht, und dann im entscheidenen Moment den Fuß so kurz eindrehen, dass der Hinterfuß leicht gegen den Knopf schlägt.
Poste doch mal ein paar Fotos, von beiden Seiten und beiden Schaltpositionen. Beide Schaltpositionen müssen sich etwa mit gleicher Kraft (mit der Hand) schalten lassen. Es muss sich identisch anfühlen.
Noch etwas: Mit flachen Schuhen habe ich mich beim Schalten unwohl gefühlt - Knöchel …
Grüße,
Dirk
Also ich halte mich ja nicht für den geschicktesten Einradfahrer, aber selbst mir gelingt das Schalten (meistens). Ist keine Wissenschaft.
Da traue Eric wesentlich mehr zu. Ich glaube Erics Nabe schaltet einfach viel zu schwer. Ich habe zwar das vorige Modell, aber da sollte wohl kein großer Unterschied sein. Es ist mir schon passiert, dass ich runter geschaltet habe und dann unabsichtlich gleich wieder hoch, weil ich den Knopf mit dem
anderen Fuß gestreift habe. Das muss viel leichter gehen.
Als ich letztens nach langer Zeit wieder geschlumpft habe, ging das Schalten zunächst auch nicht. Auch mit der Hand gings schwer.
dann habe ich ordentlich geschmiert und ein paar Mal per Hand hin und her geschaltet. Da war zu spüren, wie es immer leichter ging.
Danach schaltete es bei gefühltem Streifen am Knopf.
Den Knopf seitlich mitnehmen kann nicht funktionieren. Die Kraft wird einfach nicht um 90 Grad umgelenkt. Du muß wirklich axial auf den Knopf drücken. Einfach mit leicht eingedrehtem Fuß vorbeischrubbern tut nicht.
Hi Eric
ich habe auch eine neue Nabe und das Schalten ging nachdem ich das Rad zusammengebaut hatte auch total schwer selbst mit der Hand, was mir auch komisch schien. da ich ja durchaus wusste wie man schaltet. Bin ja auf Lars Schlumpf schon ein bisschen Strecke gefahren.
Ich hab ordentlich die Nabe gefettet und im lehrlauf ein paar mal per Hand geschaltet. Und habe dann die Inbusschraube im Knopf ein bisschen loser gemacht als sie geliefert ankam danach ging es auf einmal butterweich das schalten.
Gruß Patrick
Wie der Knopf zu treffen ist
Also ich muss Ernst zustimmen und Yeti widersprechen. Bei mir ging der Knopf von Anfang an auf beiden Seiten sehr leicht rein und es ist bis heute so geblieben. Es reicht, einfach mit dem Fuß vorbei zu streifen. Mein Schlumpf kriegt nur alle 6 Monate 5 ml Shell Gadus, wird nicht unter Null Grad gefahren und schaltet fast immer supersanft. Ich glaube, ich habe ein Prachtexemplar erwischt.:D:D
Kenne das Schlumpf-Schalten auch nur supersanft.
Vorbeigleiten mit Absatzseite oder auch mit Knöchel hat mit Schuhgröße
44/45 immer irgendwie funktioniert … jedenfalls wenn man die Position der
Schaltknöpfe optimiert hatte.
Explizit die Kraft axial einbringen musste ich da nicht.
n = 2, aber beide noch letzte Generation.
Hab ich auch getan, jedoch ohne Effekt
Hat die überhaupt einen Einfluss auf den Schaltvorgang? Die sichert doch nur den Knopf auf der Schaltwelle. Mit lockerer Schraube hält doch der Schaltknopf gar nicht mehr.
Die Schraube im Schaltknopf würde ich nicht lockern. Haben wohl schon einige den Schaltknopf verloren, sonst gäbe es den nicht als Zubehör. Die gelockerte Schraube hätte bei mir definitiv keinen Einfluß auf’s Schalten. Meine Nabe 1. Generation braucht 2,5 Liter Wasser zum Schalten. Egal ob rauf oder runter geschaltet wird. Ich fette so gut wie nie, habe ja noch Originalfett. Beim Schalten gleite ich am Knopf hart dran vorbei. Das ist (wie Yeti schreibt) “suboptimal”, aber Ich habe es aufgegeben zu versuchen dem Knopf im richtigen Moment einen Kick zu geben.
Super, danke!!
Messe ich heut Abend bei meiner gleich mal nach. (Rein gefühlt sind es bei mir auch irgendwas um die 3kg)
Das sind ungefähr 25N. Das mit der Ferse zu drücken würde ich unter “leichter Druck” einsortieren. Daß man sich dafür mit dem kleinen Finger ziemlich anstrengen muß, ist auch klar.
Aber hier geht es ganz klar um axiale Kräfte. Beim quer vorbeischrubbern braucht es natürlich deutlich mehr Kraft, wenns überhaupt geht.
Selbst wenn es einigen Leuten gelingt, durch vorbeischrubbern zu schalten (siehe Nightrider, jockie), würde ich Eric doch empfehlen, das axiale Schalten zu üben. Ich möchte meine Einräder zumindest keinem “Vorbeischrubberer” ausleihen, da ich Angst um meine Schaltwelle hätte.
Also ich hatte es bis jetzt eigentlich so verstanden, dass das Streifen/ Vorbeischrubbern die richtige Technik sei. sieht man ja auch in diversen Videos so.
Das sieht mir schon nach streifen aus:
Bei mit sind es ziemlich genau 4 Liter, also 4kg / 40N rauf wie runter.
Also im Kris Holm Buch “The Essential Guide to Mountain and Trials Unicycling” heißt es auch:
und
Von axialem reindrücken also keine Rede.
Ggf. kannst du mal einen anderen Schlumpffahrer probefahren lassen.
Naja, beim Schalten drehe ich schon den Fuß nochmal gut in Richtung Knopf. Aber ich bezweifel, daß diese Drehbewegung im richtigen Moment kommt und daß sie so wesentlich schneller ist als die überlagerte Abwärtsbewegung. Ist bestimmt eher ein Schleifen mit Nachdruck. Ohne Nachdruck schaltet es auch. Ich denke aber, daß dann der Gang bei meiner Nabe manchmal wieder zurück springt.
ALPINE Fließfett DIN51502 GP00/000 K-30 gestern nach obigem Link bestellt, heute da. Für 10,90€ mit Versand 800ml. Echt viel. Ich habe mit Schlumpffett und mit Alpine je einen Tropfen gebildet, so daß er gerade von der Spritze fällt. Die Tropfen sind etwa gleich groß und tropften gleich schnell. Der einzige offensichtliche Unterschied ist bis jetzt die Farbe. Die ersten 5 Beta Tester bekommen eine Spritze kostenlos in Hamburg/WL, Wiesloch ggf. auch ;).
Beide meine Naben schalten im Vorbeistreifen problemlos. Dabei darf der Rand des Schaltknopfs nicht über die Kurbel rausstehen, sonst verbiegt man evtl den Stift und der Knopf geht dann auch nicht rein.
Ölung mit Getriebeöl: In 1 ml Portionen, alle paar 100 km.
Mir scheint auch, dass Eric’s Nabe zu schwer schaltet.
Da bekommt man ja beim lesen schon die Kriese! Warum wird die Nabe nicht mit Handhebel vom Sattel aus geschaltet? Mit der Ferse zu schalten klingt nach eine Umsetzung ohne Phantasie. Das sind die zwei Punkte, die mich abhalten eine Schlumpfnabe zu kaufen: Preis und katastrophale Schaltumsetzung.
Hast du eine Lösung für die Seilführung? Dummerweise dreht sich bei einer Einradnabe - anders als beim Fahrrad - die Achse halt mit.
Denkbar wäre ein Handhebel, der dann einen Druck auf den Schaltknopf auslöst. Ich bin aber skeptisch, ob sich das praktisch realisieren läßt, so daß es auch noch funktioniert.
Ich bin übrigens nicht unglücklich mit der aktuellen Lösung. Das Schalten braucht zwar etwas Übung, läßt sich aber lernen. Und ich glaube, daß auch bei einem Handhebel der Schaltvorgang nicht beim ersten Versuch abstiegsfrei klappen wird.
Wäre es nicht vielleicht möglich die Nabe elektronisch zu schalten.
Eine Idee dazu wäre, dass man die Knöpfe durch kleine Magneten ersetzt und dann von außen mit einem Elektromagneten das Schalten auslösen könnte. Ich kann mir nur auf vorstellen, dass es mit dem ganzen Eisen zu Problemen kommen wird.
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Viskosität bei 40°C: 145.3 mm²/s
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Tropfpunkt: 181°C
NLGI-Klasse: 00
Walkpenetration: 400-430 1/10 mm

