Schlumpf: Erfahrungsaustausch

zur Info: kleine Verbesserung ab Modellreihe 2012

Das habe ich eben auf Florians Seite gefunden:

“Naben der Modellreihe 2012 haben beidseits zusätzliche Kugellagerabdeckungen, die durch einen 0.1mm-Labyrinthspalt die Lager gegen Staub, Sand und Feuchtigkeit noch besser schützen.”

Peter

Nachtrag zur Info

Das hab’ ich jetzt erst gesehen:

News und Verbesserungen bei der 2012-Serie:

Zusätzlicher mechanischer Schutz der Kugellager: Labyrinthdichtung mit 0.1mm-Spalt.

Massivere Flansche, die die zulässige Speichenbelastungen rund 50% erhöhen.

Speichenlöcher symmetrisch angesenkt: keine Fehlmontage der Speichen möglich.

Peter

Es stimmt schon, daß meine M0502 eine ganze Weile ziemlich einsam über der magischen 500er Marke unterwegs war. Da hatte Florian wohl Reklamationen eher bedient als Händler.
Die Nabe von Apfelkern (die jetzt Granatapfel fährt) wurde übrigens Anfang August 2011 ausgeliefert (siehe hier).
Und wie bereits gesagt ist deine Nabe ja aus der aktuellen Serie. Durch rumliegen werden die ja nicht schlecht.
Die Probefahrt mache ich sehr gerne wenn sich die Gelegenheit dazu bietet.

Wenn ich das recht in Erinnerung habe, wurden diese Abdeckungen ab M0440 eingeführt. Und genau durch diese Abdeckungen wurden die Naben etwas breiter, weswegen Nightrider auch seine Gabel etwas abschleifen mußte.

Es gibt ja immer wieder Leute, die ihre Schaltknöpfe verlieren. Im internationalen Forum kam in einer Diskussion eine interessante These auf: je nachdem ob der Hochschaltknopf links oder rechts ist, kann er sich beim Schalten lockern, indem die Reibung zwischen Schuh und Schaltknopf ihn festhält und er sich dann durch das rotierende Rad losschraubt. Wenn ich das richtig beurteile, ist der Knopf auf der rechten Seite betroffen. Der linke Knopf müßte sich eher festziehen.

Ich habe den Hochschaltknopf links und habe noch nie einen verloren und es hat sich auch noch nie einer gelockert. Dieser These folgend könnte man daraus schließen, daß der Reibungseffekt beim Hochschalten stärker auftritt als beim Runterschalten. Warum das so sein soll, kann ich aber nicht erklären.

Frage an die Schaltknopfverlierer: welchen Schaltknopf (links oder rechts) verliert ihr üblicherweise und ist das der Hoch- oder der Runterschaltknopf?

Ich hab noch ein schlumpfiges Thema. Sorry für den 3fach-Post.

Im Dunkeln im großen Gang bergauf tue ich mich manchmal schwer, die Steigung und damit die richtige Vorlage abzuschätzen. Ich muß immer wieder korrigieren weil ich mich zu weit nach vorne lehne oder eben zu wenig. Bei Helligkeit passiert mir das nicht. Bin ich der einzige mit dem Problem oder hat das noch jemand? Oder fahrt ihr im Dunkeln alle nicht im großen Gang?

Ich habe vor 2 Jahren den Goldenen (hochschalten) links verloren. Seitdem aber nie wieder. Wahrscheinlich, weil ich 2 Reserveknöpfe im Keller habe, sozusagen als Drohung für die Knöpfe, ja nicht abzufallen :roll_eyes:

Zum Thema alter von Nightrider’s Nabe: Die Nabe 404 ist nun ziemlich genau 18 Monate alt. Die 444 habe ich im Spätsommer, anfangs Herbst erhalten. Ganz genau kann ich es nicht sagen. Aber ich denke 12-13 Monate könnte hinkommen. Wie Yeti bereits geschrieben hat, habe ich das Nightrider auch schon in einer PM geschrieben: Es schadet der Nabe nicht wen sie im Gestell liegt, solange sie nicht „trocken“ liegt. Und dass sie gut gefettet war, hat Nightrider ja schon bestätigt.

Zum Thema Knöpfe: In über 25‘000km mit meinen Schlümpfen habe ich bis heute weder einen verloren noch musste ich einen nachziehen. Ich fahre den Goldenen Knopf auf der rechten Seite.
Ich kenne Fahrer die die gleiche Konfiguration fahren und schon mehrere Knöpfe verloren haben.
Würde mal davon ausgehen, dass es mit dem Anziehen der Madenschraube zu tun hat! Ich ziehe sie mit 2Nm wie es Florian vorschlägt. Florian hat so ein „Modell“ einer Schaltnabe, an dem er die knöpfe auch mit 2Nm angezogen hat. (Hatte er auch in Brixen dabei) Bis heute hat es anscheinend noch keiner geschafft diese Knöpfe von Hand zu lösen, obwohl man sie viel besser greifen kann als im eingebauten Zustand. Da sich die Schaltachse auch noch im Getriebe drehen lässt und die Madenschraube auf Druckspannung arbeitet, bezweifle ich dass sich die wirklich einfach so löst wenn sie richtig angezogen wurde.

Bei den Kurbeln die sich lösen, kann ich mir da viel eher einen Grund vorstellen. Persönlich habe ich noch nie diese Erfahrung gemacht. Aber nach etlichen Gesprächen zum Thema ist mir aufgefallen, dass die meisten die keine Probleme mit dem lösen der Kurbel haben mit sehr wenig Schlenkerbewegung (Schlangenlinie) fahren. Kann auch ein Zufall sein, aber bei den Leuten mit denen ich gesprochen habe scheint das zu zu treffen.

Die Erfahrung habe ich anfangs mit dem 36" Schlumpf gemacht. Ich hab’s vergeblich mit LocTite versucht. Bis ich dann die Methode mit der 8mm Inbus Kurbelschraube und 45 Nm zum Festziehen verwendet habe. Seitdem sitzen die Dinger bombenfest, obwohl die eigentliche 6mm Inbus Kurbelschraube nur mit 35 Nm festgezogen ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es an Schlingerbewegungen beim Fahren liegen könnte.

ich wusste gar nicht das die nummern sooo wichtig sind.
wenn ich mal von mir ausgehe dann bestelle ich bei Forian x naben der nächsten serie. da ich auf vorrat bestelle (bei lieferung sind die dann aber erfahrungsgemäss schon alle wieder verkauft) bekomme ich die dann meistens nachdem er “gaaanz dringende fälle” ausgeliefert hat und die nummern sind meist deutlich niedriger als andere obwohl meine “Tritonrider” naben oft noch montagewarm sind.
ich denke Florian regelt das mit den nummer so wie es einem genie würdig ist;)
und wer denkt das schlumpfnaben lange in regalen liegen - egal wo auf der welt - sollte mal drüber nachdenken wie lange oft die wartezeit ist.
ich habe zwar immer eine auf reserve rumliegen damit triton kunden im gewährleistungsfall keine lange wartezeit haben und die tausche ich natürlich immer wieder aus, aber mehr als 2 monate lag da noch nix bei mir rum.

Die Nummer sagt halt was über as Alter der Nabe und die Produktionsserie aus. Da sich in den letzten Jahren doch einiges verändert hat, interessiere ich mich schon dafür ob ich die M0019 oder die M0502 bekomme. Obs jetzt M0494 oder M0530 ist, dürfte dagegen relativ egal sein.
Und dann gibts natürlich noch die Fetischisten, die runde Seriennummern oder Schnapszahlen oder was auch immer haben wollen.

Danke für den Steilpass, Yeti :o
Sicher ist es unwichtig was für Nummern die Getriebe haben. Aber trotzdem freue ich mich darüber eine wirklich tiefe Nummer der Schlumpf-Schlumpf Einräder zu haben. Und auch über meine (mit einer Ausnahme) wirklich schönen und leicht zu merkenden Seriennummern.
Allerdings habe ich nur nach der 444 und nach der neuen, die ich noch erhalten sollte, gebeten.

Die 30, 201, 333 und 404 habe ich durch Zufall erhalten.
(404 Gear nor found?? :astonished: ):wink:
Also ich würde sagen: einen Schlumpffetischismus muss ich wohl eingestehen. (Aber dieser Hut passt wohl auch Yeti nicht so schlecht)
Aber Seriennummern Fetsischist…
Die nächste (und wahrscheinlich letzte Nummer) die ich mir zulege, fand ich einfach cool, für mein neues Rad. :sunglasses: :sunglasses:

Da wette ich dagegen!

Ihr habt ein Rad ab. :stuck_out_tongue: Ok, ich will auch noch eine. Aber dann ist gut.

Was mache ich eigentlich mit den Teilen, wenn ich mal gebrechlich werde? Will die in 40 Jahren noch einer haben? Oder sind die dann 10 Mal so viel wert, weil es lange kein “Schlumpf Innovations” mehr gibt und sonst niemand die Dinger herstellen will?

Vielleicht ist Einradfahren dann “mainstream” und die Dinger gibts bei Aldi für 19,98…:stuck_out_tongue:

Dann aber mit 28 Gängen!

Wo soll die rein?

Wenn du die anständig nutzt und regelmäßig fährst wirst du nicht gebrechlich!
Außerdem gibts die bis dahin bestimmt auch elektrifiziert mit Motorunterstützung wie beim Pedelec.

Frag mal Spacelord. Der kauft sie dir ab.

Aber nur ab und zu und dann auf dem Wühltisch gleich neben den Socken.

Warum so bescheiden? Ich bin für ein stufenloses Automatikgetriebe.

26" Muni, welches ich noch nicht habe. Nein, nicht das Rad, das ich gerade im Setup-Thread zusammenbaue. Das ist für die Tochter.

Heute wars schmerzhaft

Nachdem ich einige Abende an der Hauswand im zweiten Gang geübt habe, klappte heute der Schaltvorgang mehrmals und ich bin dann auch häufiger im zweiten Gang draufgeblieben. Irgendwann katapultierte sich das Rad nach dem Hochschalten nach vorne weg und die Metallpedale schlug genau in die Achilles-Sehne - ich hatte nur leichte Sportschuh an. Das tat weh. Ich bin sofort nach Haus und stellte fest: alles heile geblieben.
Kann man diesen Effekt vermeiden, mache ich da was falsch oder passiert euch das auch schon mal?
Das ist mir beim ungeschlumpften Fahren noch nie passiert und ich werde mir erstmal besseres Schuhwerk suchen. Am besten auch mit Knöchelpolsterung.
Auf jeden Fall habe ich jetzt viel Respekt vor denen, die gleich mit einem 36er-Schlumpf beginnen. Das muß ja ein Kampf sein!!!

Nur nicht aufgeben!
Wegen so was probiere ich keinen Schlumpf aus.

Christian

Ein Einrad mit Schlumpfnabe ist sicher keine spezielle Gefahrenquelle. Ich habe mir damit auch noch nie das Pedal irgendwo reingerammt. Das mit der Achillessehne dürfte ein blöder Zufall gewesen sein, der jederzeit auf jedem Einrad passieren kann.

Insbesondere das Hochschalten ist eher unproblematisch. Wenn’s nicht klappt, steigt man meist nach hinten ab. Das kommt nach einer Eingewöhnungszeit aber nur noch selten vor. Irgendwann erreicht man dann den Zustand, dass auch versehentliche (Hoch-) Schaltvorgänge keinen Abstieg mehr bewirken.

Beim Runterschalten ist das was anderes. Trifft man bei hoher Geschwindigkeit zufällig den Knopf, kann man nicht so schnell treten und fliegt konsequenterweise nach vorne ab. Das ist mir aber noch nie passiert! Immer schön die Ferse vom Knopf fern halten - das wird irgendwann zur Gewohnheit.