Reifen

Ist in der Tat etwas verwirrend.

Es gibt von diesem Reifen eine günstige Drahtversion, nicht wirklich zu empfehlen und dann eine High- Tech Version.

TPI: Fäden Pro Inch: Je höher die Zahl, desto geschmeidiger läuft der Reifen, ist pannensicherer und hat mehr Grip.

Black Chilli Compground: Verleiht dem Reifen noch mehr Grip und gute Rolleigenschaften.

Apex: Seitliche Einlage im Reifen, dient als Pannenschutz und zur Stabilisierung des Reifens, merkt man bei tiefem Luftdruck

UST .. für Schlauchlossysteme

Ich würde einfach beim Kauf genau auf den Beschrieb schauen, dann sollte nix schiefgehen, die Website von Conti ist verwirrend.

Conti hat noch andere interssante Reifen : Mountainking II und X- King. Dies sind jedoch eher Cross- Country Reifen. Aber wenn es mal nicht so extrem ist von der Strecke her: Der X King 2.4 Racesport ist absolut geil zu fahren. Ist zu meinem Lieblingsreifen geworden…der verleiht deinem Einrad Flüüügel.

http://www.hibike.de/shop/product/p768607bf64b3f51c2c95c5aa00690cf6/Continental-Rubber-Queen-UST-Faltreifen-60-559-26x2-40-schwarz-3-330tpi.html

Das ist der reifen den du suchst :slight_smile:

Wahnsinnspreis… ich bezahl als Händler deutlich mehr dafür im Einkauf.

Vielleicht solltest du dann deinen Lieferanten wechseln …

Danke für eure Erklärungen und Hinweise. Das ist echt hilfreich.

Ich werde nun den Maxxis Ardent 2.6 erst mal fahren und schauen, wie ich mit dem zurechtkomme. Dann mal sehen, ob ich mit die Rubber Queen anlache.

Was mich immer noch irritiert, das ist dass selbst so ein hardcore downhiller wie Smilymarco so einen schmalen Reifen fährt.

Dazu muss man ihn aber anstatt mit Luft mit so einem klebrigen Saft füllen. :stuck_out_tongue:

Ich hatte heute beim Roland nen ardent in der Hand. … wiegt a weng mehr als die Queen, ca. 400g, macht aber auch nen guten Eindruck. Aggressiveres Profil hat der ardent, zumindest vom Auge her :slight_smile: breite war mehr oder weniger das gleiche. Die Queen ist bissl runder als der ardent.

400g mehr? Da muss man aber viele Löcher bohren, um das zu kompensieren! :wink:

Klasse, das gibt einiges mehr an Kondition! :slight_smile:

Erste Ardenterfahrung durchaus positiv -siehe

Mein Nightrider kommt langsam ins Alter. Eigentlich wollte ich ihn noch bis nach der Unicon drauflassen. Nun habe ich aber festgestellt, dass zwischen den kaum mehr vorhandenen Stollen bereits die ersten Gewebefäden der Karkasse herauskommen:

Vielleicht sollte ich ihn doch lieber gleich wechseln. Was meint ihr?

an meiner stelle würde ich ihn auf jeden fall wechseln.
-durch die paar millimeter mehr gummi auf den reifen würdest du einen höheren radumfang bekommmen
-und du kannst dir sicher sein dass du den alten nicht auswechsel musst

Mmmh, da würd ich ihn glaub auch lieber noch in Ruhe wechseln. Ist ja beim 36er immer ein ganz schöner Akt. Bevor er bei der Unicon auf einmal schon Beulen bekommt und du ihn denn evtl unter Zeitdruck wechseln musst. Ich hab beim Hebeln auch schon mal aus versehen den Schlauch mit beschädigt, und wenn du dann erst noch das flicken anfängst kriegste sicher Spass…

Wie viele Kilometer hat er denn jetzt runter? Also meiner hat jetzt ca. 5200 glaub ich und noch geschätzt einen knappen Millimeter Profil.

Da mein Namensvetter keinen Pannenschutz hat, steigt die Pannengefahr durch spitze Steinchen. Ich fahre meine Reifen deutlich weiter ab, aber bei mir geht es ja auch um nichts.
Einen abgefahrenen Nightrider würde ich vorsichtig aufschneiden. Runterhebeln geht bestimmt immer noch schwer.
Dank Schlumpf wird sich der nächste Reifen gleichmäßiger abfahren. Dieser war ja schon ungeschlumpft im Einsatz.
Die ungefähre Gesamtleistung würde mich auch interessieren.

Mist, das wollte ich jetzt nicht wirklich von euch hören. :angry: Werde also mal noch den Kampf mit der Python aufnehmen müssen und die Bastelei mit meinem Poor-Man’s-Drehmomentschlüssel.

Eben doch! Dadurch wird das Treten dann viiiieeeeeel schwerer! :wink:

Das ist sicher so, aber bislang gibt’s da keine Probleme und ich fahre immer wider auf Sand und Cross.

Bei mir auch nicht wirklich. Aber es stimmt natürlich schon, dass es eine Spassbremse wäre, wenn sich dann bei km 93 ein Steinchen durchgedrückt hat.

Nee, ich werde zwar fluchen, aber ich werde versuchen es als gute Übung zu betrachten und auch im Kampf mit der Python besser zu werden.

Hee, du hast das ja fast besser im Blick als ich! Stimmt auch, dass er recht unregelmässig abgefahren ist. Ich bin halt von Anfang an viel in unwegsames Gelände gegangen und auch viel auf der Stelle gehüpft. Dadurch gibt es zwei Stellen mit deutlich höherem Abrieb.

Ich bin mal ein wenig in meine Notizen gegangen. Ich habe das Einrad seit Mai 2010. Ohne Schlumpf habe ich 1700 km notiert. Das ist aber leider lückenhaft. Die grösseren Lücken gehen auf eine lange Winterpause und auf meine Knieprobleme zurück, aber auch die ersten dreieinhalb Monate habe ich nichts aufgeschrieben. Seit ich den Schlumpf habe (Dez 2011) protokolliere wirklich alle Fahrten mit. Das waren mit Schlumpf 2200 km. Ich würde also schätzen, dass es insgesamt so um die 4500 km waren.

Das scheint mir eine sehr gute Fahrleistung zu sein. Bei deinen Brems- und Beschleunigungsspuren ist das erstaunlich! :wink:

Vielleicht liegts auch daran, das du mehr Berge, und so mehr im ersten Gang unterwegs bist. Ich denke das das den Abrieb auch beeiflusst weil das Rad dabei etwas unruhiger läuft.

Außerdem würd ich mal tippen, das du etwas schwerer bist als ich mit meinen ca. 70kg. :slight_smile:

Nein, ich bin nicht dick! :roll_eyes:

Klar, es sind viele Faktoren:

  • Gewicht
  • Berge
  • Untergrund
  • erster Gang
  • kein Schlumpf => ungleichmässiger Abrieb
  • Fahrtechnik

Was ich mit Fahrtechnik meine ist, dass je nach Fahrstil der Reifen bei jeder Umdrehung stärker oder weniger nach rechts und links pendelt/eiert. Ich denke, dass das auch der Hauptgrund ist für die zwei verstärkten Abnutzungsstellen.

Ich habe den Kampf mit der Python heute übrigens aufgenommen und gewonnen. Ich habe auch dazugelernt, dass sie zubeissen kann. Ich hatte den Reifen schon etwas runtergehebelt, als mir der Hebel raussprang und sich drei meiner Finger zwischen Reifen und Felge verklemmten. Ich musste erst wieder den Hebel ansetzen, um sie zu befreien. :astonished:

Runtermachen war heftig, aber draufmachen brauchte nur wenig Hebeleinsatz. Kann sein, dass der neue Reifen einen Tick weiter ist.

Ich habe dan alten Reifen hinterher aufgeschnitten. An den dünnen Stellen ist höchstens noch ein Millimeter Material vorhanden. Unicon hin oder her, zuwarten ist also nicht zu empfehlen, wenn die Fäden sichtbar werden. Das wäre bald schief gegangen. Eure Empfehlungen waren also nicht übervorsichtig.

Hm, vielleicht hätte ich doch den alten Reifen drauflassen sollen. :roll_eyes: So hat es mich 33km früher erwischt! :angry:

Das ist nun tatsächlich nur noch eine Ringelnatter. Ich denke, dass ich mit etwas Ehrgeiz diesen Nightrider ganz ohne Hebel gewechselt bekäme.

was ist passiert? Materialprobleme? :thinking:

Es ist kein Fremdkörper stecken geblieben. Zu sehen war ein Durchstich der Dicke einer Nadel. Davor schützt leider auch ein nagelneuer Nightrider nicht.

Schade, da fährst Du zum ersten Mal die 100km und ausgerechnet dann passiert es. Ein Nightrider mit Pannenschutz wäre nicht schlecht, leider gibt es keinen 36er mit entsprechender Einlage.:frowning:

In meinem Renneinrad sowie meinem 29er und auch meinem 26er Muni befindet sich so etwas:
http://www.hibike.de/shop/product/NoTubes-The-Solution-Dichtflüssigkeit-für-Stans-NoTubes-Felgen-mit-UST-Reifen.html

:wink: