Letzter Uniausflug

Die Zeit rast und es war schon die Woche davor, aber es hat richtig Spass gemacht!

Uphill on Solid Rock

Letztes Wochenende habe ich bei einem kleinen Ausflug mal zwei Sportarten kombiniert. Die Szenen habe ich nun zusammengeschnitten.

I like that one, who rode whom?

@ Cyc: Respekt!

War zwar schon vor 3 Tagen, aber hier noch ein paar Bilder von meinem letzten Uniride mit Nico.

sehr cool! warst du alleine unterwegs? dh: kamera aufgestellt, zurück und wieder hoch? praktisch: für beides kannst du den selben helm und die handschuhe brauchen…muss ich auch mal vesuchen…

aber das mit dem einrad am rucksack ginge schon noch besser, nicht?

Es hat großen Spaß gemacht dieses Video zu schauen, in dem du deinen Ausflug gelungen eingefangen hast. Jetzt verspüre ich selbst Lust auf so einen Aufstieg mit anschließendem Downhill.

Ich habe mich aber heute als Feierabendrunde auf eine Umkreisung (der Kreis ist nicht ganz rund) meiner Heimatstadt beschränkt. Habe dafür das 36er bemüht. Karte und Höhenprofil folgen, da ich zum fotografieren zu faul war und es nach 20 Uhr auch schon erschreckend dunkel war.

Ich dachte, das merkt eh keiner, aber MwF war’s auch schon aufgefallen. Die Rollen waren ja auch wirklich vertauscht.

Ja, genau, alles was ich mir drauf filmte bin ich dreifach gekraxelt. Das heisst einmal stellte ich anschliessend fest, dass die Kamera nicht gefilmt hatte, dann war es sechsfach :angry:

Jetzt komm mir nicht wie der schweizer Bergführer, der mich erstaunt anschaute und meinte “dafür haben wir hier doch Materialbahnen”. :smiley:

Ich hatte mit einem Karabiner und einer Prusikschlinge den Rahmen an den Trageriemen fixiert und mit einem Karabiner das Pedal an einer Eispickelschlaufe am Rucksack. Durch den Zug des Einrades und das filmbedingte Auf und Ab bekam ich am linken Schlüsselbein und am Rücken kleine Scheuer- bzw. Druckstellen. Aber sonst ging es eigentlich sehr gut.

Das war aber Premiere. Ich nehme an, dass du damit mehr Erfahrung hast. Also erzähl mal bitte.

Danke! Für Leute denen ich da ein Floh ins Ohr setze, möchte ich drauf aufmerksam machen, dass man wissen sollte was man tut. Ein Sturz in einem vertikalen Abschnitt wäre trotz Sicherung sehr ernsthaft.

Dein Humor ist an uns nicht verschwendet. :smiley:

@cyc:

ich habe einen winterrucksack von mammut mit board bzw. ski fixiersystem, das hat sich super bewährt, kein wackeln und rütteln, keine scheurstellen, leider etwas weit weg vom rücken… (auf der seite hätte ich angst, dass an heiklen stellen das rad an den fels kommt und es so gefährlich werden könnte, obwohl beim 26" ist ist mir auch meine Weise schon angestanden…):

Danke, Turtle! Da mein Rucksack nicht auf das Anhängen grösserer Lasten ausgelegt ist (und ich auch keinen anderen kaufen möchte), muss ich darauf achten, dass das Gewicht des Einrades direkt auf die Tragegurte übertragen wird. Ich hatte am Vortag auch zuerst die Anordnung von dir ausprobiert, aber irgendwie ging das bei mir nicht gut. So wie ich es jetzt hatte, schien es mir besser tragbar. Wie man am Passieren des Kuhzauns sieht, war das Einrad schon ein wenig sperrig. Beim Klettern selbst ging es aber sehr gut und störte nicht. Vielleicht ist sogar von Vorteil den Schwerpunkt wandnäher zu haben. Die Druckstellen kommen aber durch den seitlichen Zug. Das ist noch nicht optimal, aber lös- oder zumindest linderbar. Ich werde nun aber auch deine Anordnung nochmal testen.

Einfach sprachlos!!!
Seeeehr beindruckt!!!
Krieg meinen Mund nicht mehr zu… :astonished:
:astonished:

Heute habe ich mein Einrad geschnappt und bin eine schööööne grooooooße Runde gefahren (laut google 16km).
Erst zur Einkaufsstraße, dann etwas am Highway entlang, über den Highway drüber, über einen Golfplatz bis zur Bay. Dort hab ich eine kleine Pause gemacht in der gerade als ich aufbrechen wollte ein kleines gelbes Quietscheentchen an mir vorbeigeschwommen ist. Das wollte ich haben!
Also habe ich gewartet, bis es irgendwann endlich an Land gespült wurde => die kleine Pause wurde zu einer großen Pause :smiley:
Der Rückweg ging dann an der Bay entlang in den Sonnenuntergang.
Insgesamt war ich so ca. 3 1/2h mit meinem 20" Trial (140mm Kurbeln, tiefer Sattel) unterwegs. :sunglasses:

Hier noch ein paar Bilder:

Genial:D Ich hab auch schon öfters mit dem Gedanken gespielt mit dem Einrad die Zu- und Abstiege zu den Klettersteigen zu fahren, hab aber nie so recht gewusst wie ich es so befestigen kann das es mich nicht stört. Aber ich werds demnächst mal probieren :roll_eyes:
Das Video ist auch super geworden;)

Danke!

Na, bei solchen Uphillskills wie auf deinem Benutzerbild demonstriert, wirst du locker-lässig hochfahren ohne abzusteigen :wink:

Wichtiger als dass es dich nicht stört ist, dass es keinem anderen entgegenfällt.

Na, na, na … wenn ihr euer Bergbauprojekt bereits umgesetzt hättet, dann würde sich das auch relativieren.:wink:

Das beschränkt sich auf Asphalt:D:p:D Sollte ich vielleicht einmal ausdrehen, ist mir gar nicht aufgefallen:o Aber andererseits… :stuck_out_tongue:

Sehr nett.

Das Video ist in USA übrigens geblockt, aber es gibt da ja mittel und Wege…

Auch sehr nett. Habs auch gleich ausprobiert, auch wenn man das Einrad nur schwer erkennen kann.

Vielleicht solltest du etwas mehr Luft reinpumpen :wink:

100km

Am morgen war es noch etwas frisch und bedeckt. Dennoch war zu erahnen, dass es ein heißer Tag wird. Da ich nur ein 20" Rad dabei hatte, bastelten wir mir ein ungeschlumpftes 36" mit 125mm Kurbeln zusammen und schon konnte es los gehen.

Die Tour begann etwa so:

Johannes (nicht ganz ernst gemeint): “Wie weit willst du denn fahren? 100km?”

Nadine (ernst gemeint): “Ja, hört sich gut an!”:slight_smile:

So richtig anfreunden konnte ich mich mit dem Gedanken noch nicht, hatte aber gleichzeitig den Ehrgeiz es auch unter diesen nur mäßig guten Bedingung zu schaffen. Schnell stiegen die Temparaturen auf über 30 Grad an :astonished:

Johannes fuhr anfangs ungeschlumpft. Doch nach den ersten Kilometern stellte er fest, dass es geschlumpft viel entspannter ist und er sich am Abend freuen kann, weil er nicht so kaputt sein wird wie ich:o

Wir fuhren anfangs durch die Dörfer bis wir an den Rhein gelangten und unseren Wendepunkt, das Kernkraftwerk Phillipsburg, erreichten. Kurz nach diesem legten wie eine Mittagspause ein. Flammkuchen, Cola und Eis:D

Anschließend ging es ein gutes Stück die selbe Strecke zurück. Entlang der Deiche fuhren wir meistens in der Sonne :sunglasses:

Gegen Kilometer 70 hatte ich meinen Tiefpunkt erreicht. Wir machten eine Pasue im Schatten. Innerhalb dieser zehn Minuten freuten sich die zahlreichen Schnarken über ihr Festmahl.

Bevor wir die letzten 16km in Angriff nahmen stärkten wir uns beim Lidl. Wir genossen förmlich die angenehme Temperatur und ich gab noch mal Gas.

Nach etwa 6-7h Fahrzeit sind wir zu Hause angekommen und Johannes behielt Recht :wink: Muskelkater gab es keinen.

Bilder:
1: Vor der Tour (man beachte die Katze)
2: Johannes wollte zwar nicht fotografiert werden, verstand sich mit diesem Kerlchen aber prächtig.
3: Auf einem der zahlreichen Deichkilometer…
4: Am Wendepunkt.
5: Ein vom Schweiß gemusterter Rücken kann auch entzücken.
6: Tourverlauf (die dunkleren Strecken wurden nachträglich eingetragen, das der Akku vorzeitig schlapp machte)