Was für runde Taschenlampen auch prima funktioniert ist die Lenkerhalterung des Sigma Powerled.
Mit denen habe ich meine 72-LED Eigenbau-Beleuchtung fürs MTB an den Lenker gemacht
72 LEDs für eine Fahrradbeleuchtung?! Das dürfte dann ungefähr dieselbe Lichtstärke haben wie die Ausleuchtung moderner Fußballstadien und das Volumen dieser Lampe dürfte auch ungefähr einem Stadionscheinwerfer entsprechen. Gespeist wird das Ganze dann vermutlich über einen Dieselgenerator.
Kannst du von dem Teil mal bitte 2 Fotos machen: einmal in aus- und einmal in eingeschaltetem Zustand?
Wozu brauchst du denn ein schwarzes und ein weißes Rechteck?
Das kommt natürlich drauf an, was man für LEDs nimmt. Solltest du natürlich davon ausgegangen sein, dass ich 72 von diesen hier verbaut hätte, kann ich deinen Ausführungen folgen. Ansonsten eher nicht
Die Anlage habe ich mir vor ein paar Jahren fürs 24h-Rennen gebaut. Auf dem Kopf hab ich die Sigma Powerled Black als Fernlicht und dann brauchte ich noch was auf dem Lenker für den Nahbereich das einen möglichst großen und homogenen Lichtkegel schafft. Ich habe dann 2 Lampen gebaut. Jede hat einen 12V 36-LED Einbauspot als Leuchtmittel mit um die 3 bis 4 Watt und großem Abstrahlwinkel, der in einem Gehäuse aus Filmdosen mit Kippschalter sitzt. Gespeist wird das ganze aus einem im Rahmen sitzenden rohrförmigen Batterieteil. Darin habe ich wärmegedämmt zwei 12V Blocks (je 8x R6 Alkaline) verbaut, die per Kippschalter abwechselnd aktiviert werden. So kann ich, wenn ein Batterieblock alle wird, auf den nächsten Umschalten. Da jede Lampe ihren eigenen Schalter hat, kann ich im Prinzip 2 Leuchtstufen wählen. Ich bin absolut zufrieden damit. Die Baukosten lagen um die 20€ und das Ding leuchtet Besser als gekaufte Lampen für den dreifachen Preis. Wetter- und Schlammfest ist es auch. Und die Zusatzmasse am Lenker ist minimal, denn das Batterieteil liegt tief im Rahmen. Allerdings hat sich gezeigt, dass die Nacht beim 24h-Rennen nicht mal lang genug ist um einen der beiden 12V-Blocks alle zu bekommen. Aber ich muss ja den zweiten auch nicht immer bestücken.
Hier mal das ganze in seiner vollen Pracht (und Details von Rücklicht, Lenkerhörnchen von Spezialized mit Tennisschlägergriffband und dem gesamten T-Bar)
Leider passt der Reifen wegen ein paar Millimeter nicht in meinem KH29 Rahmen.
Der Reifen ist recht leicht für seine Größe ca. 900g. Auf Asphalt fährt er sich, vor allem mit höherem Reifendruck etwas kippelig, aber im Gelände ist er in seinem Element. Er federt Unebenheiten weg und hat selbst auf matschigem Boden noch genug Grip. Mit einer tatsächlichen Größe von 30" ist er manchmal ein bisschen unhandlich, ich denke, als 26x3" wäre er für mich der perfekte Munireifen.