Habe mir heute einen Griff für mein 29" gebastelt…
Die Bremshalterung des Adapters für Railtype-Sattelstützen hat einen Außendurchmesser von 22.2mm , sodass meine alte Standard-Einrad-Gabel einfach draufgeklemmt werden konnte.
In der unteren Öffnung habe ich noch ein Stück der alten Sattelstütze montiert, an dem jetzt die Bremse ist (auf das seitliche Rohr hat der Bremsgriff aufgrund des Durchmessers nicht gepasst).
Also noch die Aufnahme für die Lager (Laufrad) auf beiden Seiten abgesägt, Griffe draufgesteckt und - fertig.
Bilder:
Der Bremsgriff ist nur so weit hinten, weil die Bremsleitung zu kurz ist…
Brauche wohl eine neue… :ound neue Beläge gleich dazu… ^^
Ich besitze seit letztem Herbst das Qu-ax Trial und hab nun überlegt, was ich da nun zur Gewichtsoptimierung austauschen kann. Insbesondere durch eine KH-Gabel kann man da ja schon ganz gut einsparen, da braucht man dann aber evtl wieder Adapter bzw eine neue Sattelstütze etc. Was würdet ihr empfehlen? Oder lohnt sich das nicht?
Hier ist meine neue dunkle Schönheit, die beim Zusammenbau so gezickt hat (fast hätte ich sie vor Wut zersägt). Gedacht ist es als stabiles Trainingsrad für viele Kilometer auf der Straße.
Besonderheiten:
Überbreite Nabe (12,5 cm). Wollte ich mal wegen der Stabilität ausprobieren. Eigentlich wollte ich eine Felge mit 48 Speichen. Diese war aber bei Roland nicht zu bekommen.
-110/127 KH-Kurbeln.
-TA-Mantel sowie einen Nightrider als Austauschmantel.
Fahreindruck nach 90 km:
(Vergleichräder KH-36 mit Nimbus Nightrider und UDC 36er)
Dieses Rad zeichnet sich durch einen sehr stabilen Geradeauslauf bei allen Fahrbahnneigungen aus. Man muss das Rad förmlich um die Kurve prügeln (da ist das KH-36 mit Nightrider besser).
Dazu trägt meiner Meinung nach der TA-Mantel bei. Im Gegensatz zum Nightrider läuft dieser Mantel schon bei niedrigen Drücken (2,8 bar) sehr gutmütig und lautlos (leider ist der TA-Mantel sehr schwer) .
Das kommt dem Fahrkomfort zugute und macht das Rad bei Unebenheiten besser beherrschbar (den Nightrider fahre ich bei 4,5 Bar und dieser neigt dann zum Springen; bei niedrigeren Drücken fühlt er sich zu schwammig an).
Fazit: Mit dem Fahrverhalten bin ich sehr zufieden. Eine Katastrophe war das Anpassen der Gabel an die von Roland mitgelieferten Teile. Da passte nichts zusammen.
Beispiele:
Eine Lagerschale passte nur mit Gewalt um das Lager
Die Schrauben für den Bremssockel passten nicht zur Gabel
Die Magura-Bremse ist meiner Meinung nach zu klein für den Bremssockel (ich habe etwas Schlauch drumgewickelt, so das ich sie fest bekommen habe. Vieleicht habe ich aber auch den Aufbau nicht richtig verstanden.
Man kann eigentlich nie genug Einräder haben, oder?
Meiner auch nicht. Zum einen fällt die Nimbus-Gabel nicht in mein ästhetisches Beutemuster. Zum anderen bin ich kein Freund des TA-Reifens. An sich fährt er sich zwar sehr schön. Aber er verträgt nur so wenig Druck, daß ich ihn praktisch auf die Felge durchsitze wenn ich ihn nicht überpumpe. Und last but not least habe ich noch nie den Sinn und Zweck der extra breiten Nabe von Nimbus verstanden. Klar, es geht um Stabilität. Aber z.B. KH zeigt, daß das auch mit schmaleren Naben klappt. Und dann hat man einfach mehr Laufruhe.
Und was genau kannst du nun mit diesem Einrad machen, was du mit deinen beiden anderen 36ern nicht machen kannst? Oder gehts nur darum ein Backup zu haben, falls die anderen zusammenbrechen?
Ja so ähnlich,
mein altes UDC 36 kriegt bei mir nur noch sein Gnadenbrot. Es hat keine Bremse (bei der Felge ist auch keine Nachrüstung möglich, aber ohne Bremse versagen bei 125er Kurbeln meine Knie) und bei meinem KH “klappert” die Nabe (wie schon mal geschrieben). Der Hauptgrund ist aber, das mir die Nimbusgabel einfach gefällt. Sie hat so etwas nostalgisches (wie die Hollandräder bei den Fahrrädern).
So hab ich hoffentlich immer ein funktionierendes Einrad im Keller und kann zum Leidwesen meiner Frau immer an die verschiedenen Setup`s herumbasteln (Lästerer sagen dazu auch kaputtbasteln).
Ich bin seit gestern tritoniert - Longneck - ganz longes Neck.
Planmäßig habe ich die Gabel in mein 24er eingebaut. Problem: die Felge ist zu schmal (38mm), die Bremsbacken kamen nicht an die Felge ran. Shit! Erst mal das 24er wieder mit der alten Gabel zusammengebaut und gestaunt: die Gabel flext nicht mehr. Zumindest greift die Bremse beim Pendeln nicht mehr, was sie bisher immer getan hat. Und das obwohl die Bremsbacken jetzt ziemlich nah an der Felge sind. Ich hatte vorher schon ziemlich viel rumgebastelt und versucht, die Einstellung der Bremse zu optimieren, alles ohne Erfolg. Keine Ahnung, was jetzt anders ist.
Dann habe ich meine schöne neue Gabel in das 26er eingebaut (statt der Surly Gabel).
Daran hatte ich auch schon gedacht. Aber in der englischen Version der Beschreibung steht
Wenn ich mir die Dinger auf dem Foto anschaue, glaube ich kaum, daß da mehr als ein paar Millimeter rausspringen. Da ich auf jeder Seite ca. 1cm brauche wird das wohl nichts werden.
Andererseits bin ich mit dem momentanen Status quo gar nicht unglücklich.