achte darauf, daß die Füße direkt hintereinander gesetzt werden. Bei dir ist hier eine relative große Streuung zu beobachten. Mal sind zwischen der Ferse des einen Fußes und der Spitze des anderen 5cm Abstand, mal setzt du den hinteren Fuß unter die Ferse des vorderen, einmal auch seitlich versetzt. Daran solltest du dringend arbeiten.
du setzt die Füße mit dem Ballen auf. Fang stattdessen mit den Zehenspitzen an und rolle dann bis zur Ferse ab (was du machst).
mach das Ganze deutlich schneller. In diesem Zeitlupentempo tust du dich deutlich schwerer, als wenn du etwas mehr Gas gibst. Aber das kann natürlich jetzt auch daran liegen, daß du noch die Kamera halten mußtest.
An dem Wheelwalk lerne ich schon einige Zeit. Ich bin froh das der Wheelwalk hier zur Sprache kommt. Ich werde versuchen die Tipps von Wolfgang umzusetzen. Bei mir ist es meist so, dass wenn der Wheelwalk endlich einmal ein Stück läuft, bin ich so erstaunt und verwundert, dass es mich sofort abwirft. Einradfahren habe ich damals sicher wesentlich schneller gelernt als jetzt den Wheelwalk.
Hallo Hugo,
Wheel-Walk ist nach meiner Meinung sehr schwer. Toll wie Du das in Angriff nimmst. Klappt das auch etwas ohne festhalten ? Wie kommst Du da vom Rad sicher runter ? ( Bitte nicht die berühmte Antwort mit der Schwerkraft).
Ich versuche noch immer Spins und Einbeinfahren, und das ohne Erfolg.
vG
Andrea
@Andrea: Also da klappt noch gar nichts ohne festhalten
Anderes Thema:
Bin heute nach langer Zeit nochmal den Petersberg die Straße rauf gefahren. Und dann hat mich der Übermut gepackt und ich bin den Waldweg runter. Auf dem 24" Rad.
Es was das schönste Einraderlebnis, das ich bisher hatte!
Teilweise geht es so schön steil runter über Stock und Stein, daß mir schon das Handgelenk vom Ziehen an Sattelgriff weh tat. 3 mal hats mich vom Rad gehauen, aber ohne zu stürzen. Da lernt man dann ganz schnell auch wieder, bei Gefälle aufzusteigen. MTBs kamen mir entgegen, und Wanderer. Die Blicke waren teils so erstaunt, daß ich einmal fast laut gelacht hätte.
Das mache ich auf jeden Fall nochmal, und dann nicht mehr ganz so vorsichtig, dafür aber mir Knie/Schienbeinschonern (die ich heute nicht dabei hatte).
Hallo Hugo,
ich probiere mich auch gerade abseits der asphaltierten Wege und habe mir vorgestern dabei das Schienbein verletzt:( . Außerdem hüpfe ich inzwischen auch ein bisschen:) . Also müssen Schoner her!
Kannst du welche empfehlen?
Bin heute gleich nochmal runter (mit Protektoren). Leider war ich kaum schneller, als gestern. Bei bedecktem Himmel unterm Blätterdach war es teils so düster, daß man die “Fahrbahn” nicht weit genug im voraus einschätzen konnte. Ich hab keine Lust, mich wegen eines übersehenen Steins oder wegen einer Wurzel schmerzhaft hinzulegen.
Zeiten: Die Straße hoch - 15 Minuten, den Waldweg runter - 14 Minuten. Das muß schneller gehen (der Olaf erzählte mal was von 5 Minuten , kann mir aber kaum vorstellen, daß das von der Ruine bis zur Schranke gemessen war).
So, und jetzt will ich mich dann, obwohl ich noch nicht rückwärts fahren kann, nicht länger Anfänger nennen. Ich sehe ein, daß kein Anfänger jemals so durch den Wald oder den Berg hoch fahren kann. Ich habe außerdem so einige huntert Kilometer auf dem Einrad hinter mir. Es ist inzwischen einfach unangemessen und den wirklichen Anfängern gegenüber unfair, mich noch selbst als Anfänger zu bezeichnen.
na dann kann ich ja jetzt kommen.
hallo und gestatten, heli mein name und blutigster anfänger.
ich habe jetzt seit anfang august ein 20’’ quax luxus und übe brav (wenn die zeit mich lässt) wenn auch noch mit mit großem erfolg. immerhin hat es mich noch nicht hingelegt und ich juckele ganz langsam über meine übungsbrücke und muss mich nur leicht am geländer festhalten, wenn ich einmal den richtigen punkt gefunden habe.
also: erstmal frei fahren lernen. aber ich steh noch zu oft auf den pedalen und sitz nicht richtig im sattel drin.
QU-AX Luxus - gutes Rad zum Fahrenlernen. Wenn du dich irgendwann wunderst, warum du Steigungen nur schwer meisterst und auch flache Bordsteine nicht ganz problemlos sind: Das liegt dann an den 114mm kurzen Kurbeln.
Ansonsten: Immer fleißig dran bleiben, die Mühe wird belohnt!
hehe, dass du auf längere kurbeln stehst, habe ich hier schon gelesen
aber erstmal gucken. hardware kommt sehr viel später, erstmal muss die software (also das köpfchen) mitspielen. ich trau mich irgendwie auch nicht,einfach mal loszulassen und frei zu versuchen, ohne rücksicht auf verluste. dabei bin ich sonst nicht so ein schisshase.
Hi, Heli.
Kewle Frisur. Und herzlich Willkommen. Ja, der Hugo mag lange Kurbeln. Ich muß allerdings auch sagen, dass 125er deutlich mehr Kontrolle bieten, als 100er!
Zum Thema Schoner:
Ich habe die preiswerte Alternative zu KH gewählt: Sixsixone. Bin bisher sehr zufrieden, habe sie aber auch nicht gegen die KH verglichen.#
Zum Thema Nicht-mehr-Anfänger:
herzlichen Glückwunsch, Hugo.
hy heli,
willkommen im club der süchtigen.
mir gings übrigens am anfang genau so wie dir, ich hatte einfach den zaun zu lieb um ihn loszulassen (ach ja mein zaun )
du musst nur deinen kopf davon überzeugen das ihm bzw. dir nichts schlimmes passieren kann. beim normalen fahren auf ebener strecke landest du zu 99% immer auf den füßen so als würdest du von der ersten treppenstufe springen.
schlimmstenfalls bleibt dein einrad dir zwischen den beinen kleben und dich hauts hin, das risiko ist zwar gering aber kommt vor. meine schlimmste verletzung bei so nem sturz war mein geknicktes ego, da mir gerade 3 nachbarn belustigt zuschauten. :o
ach ja noch ganz wichtig kümmere dich nicht ums einrad, lass es fliegen. irgendwann stellst du dann fest das du es unbeabsichtigt in den händen hälst und es nich vor oder hinter dir kracht.
schließlich kommen dann die bordsteine dran, dabei immer schön denken: mir kann nichts passieren, mir kann nichts passieren, mir kann nichts passieren …
Das fand ich weniger schlimm, als die Pedal-Attacken gegen meine Schienbeine. Da habe ich heute noch die Kerben von vor 7 Monaten , trotz Jeansstoff dazwischen. Man kann sich die Schienbeinschoner nicht früh genug zulegen. Es kommt danach dann eine Zeit, in der man die Dinger eher weniger braucht - bevor man zu Schienbeingefährlicheren Übungen kommt.
meine schienbeine kamen eigendlich ganz gut davon , die pedale eher weniger. es waren aber auch billig plastikpedale (so wie das gesammte einrad).
mit dem KH muni kamen dann die bissigeren pedale und die schienbeinschoner gleich mit.
da stimme ich dir voll und ganz zu, lieber zu früh als zu spät
die zeit kam bei mir nie, ich hab mir zu der zeit die point alien II pedale zugelegt und bei denen sind schienbeinschoner nicht weg zu denken
da ihr hier ja alle gar keine anfänger seit, sondern schamlose simulanten verschwende ich sowieso nur meine worte…
falls hier aber dennoch ein echter anfänger dabei sein sollte (heli?) hier mal n
zaun tip:
wenn ihr euch nicht traut euren besten freund, den zaun, loszulassen, dann macht es doch mal wie die, deren bester freund ein hund ist, - bindet den zaun einfach an einer langen leine an und haltet euch am anderen ende fest.
so könnt ihr euch immer noch ein bischen festhalten und fahrt trotzdem schon ein paar meter. das hilft ganz gut und der schritt in die “ungehaltene” welt ist nicht mehr so groß.
sehr guter Tipp, wenn der Zaun/Seil dann noch eine freundlich mit laufende Person ist, kann der Auslauf ins quasi Unendliche gesteigert werden. Dabei kann die Seillänge je nach Können verlängert werden. Das Seil ruhig ganz dolle festhalten, das ist so psychologisch. Hat bei mir wunderbar geholfen, obwohl ich an so ein Quatsch nicht glauben wollte.