Anfänger

Öh. Wenn ich mal Zeit habe :o Wollte auch dringend mal eins aufm 29" Rad machen

Dieses hier, aber mit KH Fusion Freeride Sattel im Tausch gegen Aufpreis.

und wie bist du zufrieden nach 150km? warum anderer sattel?

Sehr zufrieden bin ich. Der Reifen hat eine schöne Breite (2,2"). Damit bleibt man nicht an der ersten matschigen Stelle stecken und kommt auch auf recht losem Untergrund noch vorwärts.

Viele sagen, daß man auf einem 29" Rad keine 170er Kurbeln fährt. Das ist auch sicher richtig, wenn man es auf Geschwindigkeit anlegt. Mir gefällt es aber, daß ich mit den 170ern auch mal eine Steigung hochkomme und auch bei übersehenen Löchern oder Hubbeln nicht gleich vom Rad fliege. Natürlich spielt die Körpergröße eine Rolle: Ich bin 193 cm groß. Für eine Person, die “nur” 160 cm groß ist, werden sich die Kurbeln natürlich erheblich länger und unhandlicher anfühlen. Zudem komme ich schon mit 145er Kurbelm kaum noch aufs Rad. Mit 125ern ging garnichts mehr, außer am Lampenmast loszufahren.

Den Sattel habe ich getauscht, weil ich lieber auf dem Sattel, als im Sattel sitze. Der Muni-Sattel vom QU-AX ist viel stärker gebogen, als der KH Freeride (oder auch der KH Street). Aber das ist natürlich Geschmackssache.

ja das mit der kurbellänge ist immer so eine sache. man muss sich halt echt überlegen für was man das 29" nutzt.
ich will es hauptsächlich für längere wegstrecken im wald/unebene straßen nutzen und ich werde mich wohl für eine 150mm entscheiden, wobei 170mm wahrscheinlich auch nicht übl wären. ach immer diese entscheidungen :slight_smile:

sag, bei deinem 24" - hast du wohl auch ein qu-ax oder? wenn ja, welches? fährst du “downhill” damit?
wenn ja, benutzt du bremsen - magura hs33?
kann man die hydraulik bremsen selbst am sockel montieren ohne viel vorkenntnisse?
ich kenne vom “stützradfahren” eigentlich bis jetzt nur “v-brakes” die ich getauscht habe und mein neues “mountainstützrad” hat jetzt scheibenbremsen, aber die richtig gut einzustellen sind ja echt schwierig.

noch eine frage hätt ich da an dich lässigbin … hast du schon mal deine speichen zentriert? ich müsste das dringend mal bei meinem ersten billigeinrad machen - jedoch ohne plan will ich da nicht los legen.

Nein mein 24" ist ein Billigrad ohne Bremsen (jetzt allerdings, abweichend vom Bild, mit KH Sattel) und ich habe an einem Einrad noch nie die Speichen nachgezogen. Beim Fahrrad allerdings schon öfter. Aber sowas kann ich nicht erklären - muß man zeigen.

Rad zentrieren - lernt man nur durch 1. Zusehen 2. Machen sagt man.

Aber mit Tutorials gehts auch:
das hier ist gut, aber altmodisch

Das hier ist super:
http://bicycletutor.com/wheel-truing/

Alles Gute

Flow

Ich habe nach einem Schnürsenkelwickler mit unfreiwilligem Abgang und anschließender total verzogener Stahlfelge (28’') ein neues Rad eingespeicht. Ich habe das zuvor noch nie gemacht. Tipps und eine sehr gute Anleitung zum Einspeichen und Zentrieren gibt es beim ADFC (googeln: Rad zentrieren). Ich habe das Rad auf ca. 0,2 mm im Höhen und Seitenschlag zentriert bekommen und bin auch ein bisschen stolz darauf.
Das Rad habe ich kopfüber mit der Gabel in so einem Heimwerkertisch eingespannt (vernünftige Arbeitshöhe zur Rückenentlastung). Die Kurbeln vorher abgeschraubt, ist beim Zentrieren glaube ich nicht notwendig. Dann mit einer großen Leimzwinge (Baumarkt Grabbeltisch EUR 3.-) kleine Brettchen als Anschlag für Höhen- und Seitenschlageinstellung festgeklemmt. Einen Speichenspanner gibt es bei Fahrradzubehör für ca. EUR 4 .-, nicht den billigsten nehmen.
Und dann viel Geduld und die Hinweise vom ADFC beherzigen (das mit dem Spannen und Lösen) es lohnt sich wirklich.

Viel Spaß

danke für die tipps - werde am wochenende gleich mal schauen, ob ich`s hin bekomme.

Rückwärts

Gestern Abend habe ich nun ernsthaft damit angefangen, das Rückwärtsfahren zu lernen. 2 1/2 Umdrehungen gingen am Ende sporadisch. Aber es ist ein langer Weg, dafür ein Gefühl zu bekommen.

Ich versuch das ja schon ne ganze Weile - ja, Du hast Recht. Man braucht Geduld dafür - zumal wir ja nicht mehr so schnell lernen, wie z.B. der Gnomerider… :frowning:
Dein Pendeln sah gestern aber recht sicher aus und darum glaube ich, dass das Rückwärtsfahren auch sehr bald klappen wird.
Hast Du eigentlich noch eine Palettentreppe gebaut?

Flow

Schaun wir mal. Und nein, für die Paltreppe war die Zeit zu kurz.

Vorhin in der Mittagspause

Zwei Jungs fahren in einigem Abstand an mir vorbei. Sagt der eine: “Guck mal, der Mann lernt Einradfahren”. Antwortet der andere “Der kann schon fahren”. Der erste wieder “Kann er nicht”. Der zweite: “Doch, kann er”.

Nun, es hat wirklich so ausgesehen, als würde ich es gerade erst lernen. Stimmt auch: Und zwar den Wheelwalk. Habe mich am Zaun entlang so 20 Meter weit Reifengehend fortbewegt. Seeehhhr langsam. Es war so, wie am ersten Tag, als ich nach Weihnachten normales Einradfahren lernte. :smiley:

Ich möchte das auch können, weiß aber nicht, ob Wheelwalk auf nem 20er bei Schuhgröße 48 überhaupt möglich ist :thinking:

Flow

Ja, ist es. Bei mir klappt das zumindest.

Hatte gehofft, dass Du Dich meldest. Danke.
Kannst Du das vielleicht mal von oben filmen - ich kann es mir so schlecht vorstellen, wie man die Füße auf so einem bisschen Reifen platzieren soll… :stuck_out_tongue: :wink:

Flow

Mal sehen, was sich machen läßt. Habe auch Schuhgröße 46 - 47. Und es kommt mir auch sehr eng vor.

Nicht daß jetzt einer meint, ich könne Wheelwalk!

Ich kann es noch nicht!!!

vor dem wheelwalk würd ich erst einbeinig lernen.
bin auch grad dabei den wheelwalk zu lernen, rekord liegt so bei 20 metern sonst sinds weniger.

@flow: ich glaub das pendeln hat nicht viel mit dem rückwärtsfahren zu tun. hab die wirklich pendeln gelernt und kanns auch nurn bisschen, aber rückwärts ist kein problem.

Schau dir mal dieses Tutorial an. Da ist es eigentlich recht gut erklärt und man sieht auch deutlich wie man die Füße setzen muß. Der Knabe in dem Film hat auch nicht gerade kleine Füße.

Noch ein paar allgemeine Hinweise zum Wheelwalking:

  • Wheelwalking hat nichts mit Einradfahren zu tun. Auch wenn man Einradfahren kann, muß man beim Wheelwalking bei 0 anfangen. Oder anders ausgedrückt: auch jemand, der nicht Einradfahren kann, kann genauso schnell oder langsam Wheelwalking lernen wie jemand, der Einradfahren kann.
  • Wheelwalking zu lernen ist aufwendiger als auf dem Einrad Vorwärtsfahren zu lernen. Also nicht so schnell entmutigen lassen und aufgeben.
  • Es hilft zum Lernen, den Sattel etwas höher zu stellen. Gerne auch so hoch, daß man nicht mehr mit den Füßen auf die Pedale kommt.
  • Geht nicht allzu vorsichtig an die Sache ran. Sehr langsames Wheelwalking ist ziemlich schwierig. Ein gewisses Tempo solltet ihr haben.

Ich fand ja, dass Dein Rückwärtsfahren sehr wackelig aussah…

..Quatsch, bin nur neidisch…:wink:

Danke, Wolfgang, Ich werde es versuchen. Aber eine Sattelstange, die so lang ist, dass ich nicht mehr an die Pedalen komme, muß ich erst bauen lassen :slight_smile:

Flow

Voila!