Also. Wir haben dazu mal einen Studiennachmittag gemacht. Trinken und dann im Dunkeln durch den Wald zurück umd so…
…weia!
Vor ca. 20 Jahren gabs auf der Jonglierconvention in Karlsruhe mal eine Giraffenbar. Das war eine Cocktail-Bar, die in ca. 2,5m Höhe tronte. Um sich dort an den Tresen zu stellen brauchte man also irgend ein Hilfsmittel. Meist war das eine Giraffe (also das hohe Einrad, nicht das Tier aus dem Zoo). Damals gabs tatsächlich noch viele Einradfahrer auf Jonglierconventions und Giraffen traten auch in größerer Stückzahl auf. Zumindest war es sehr amüsant zu beobachten, wie viele Leute recht gekonnt zu dieser Bar fuhren und eine halbe Stunde später ernsthafte Schwierigkeiten hatten, wieder weg zu kommen.
Ich erinnere mich auch an zwei Akrobaten, die im 2-Mann-Hoch (also einer steht auf der Schulter des anderen) an dieser Bar standen. Der Obere hat seinen Untermann sehr großzügig mit Getränken versorgt, was dann letztendlich aber zum Absturz in doppelter Hinsicht führte.
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Morgen,
könnt ihr mir vielleicht einen Tip geben warum ich es auf dem Muni nicht schaffe eine gerade Linie zu fahren. Das ist ein ziemlich wildes ZickZack was ich da mache. Auf dem 20er viel mir das geradeaus fahren nicht so schwer.
Könnte eventuell der Maxxis HighRoller was damit zu tun haben?
Gruß Maik
Moin,
Reifen und Untergrund haben schon einen Einfluss. Speziell bei abfallenden Strassen entwickeln manche Reifen ein mehr oder weniger starkes Eigenleben. Der Hauptgrund wirst aber du sein. Je mehr Fahrpraxis man hat, umso lockerer und entspannter wird das Fahren. Dann geht´s auch geradeaus. Also einfach fahren und Spaß haben.
Prinzipiell hilft auch etwas schneller zu fahren.
Der Reifen hat einen sehr großen Einfluß aufs Fahrverhalten. Gerade breite Stollenreifen mit niedrigem Luftdruck neigen dazu, zur Seite zu ziehen. Wenn dann auch noch ein seitlich abschüssiger Weg dazukommt, wirds ganz übel. Ich habe es selbst schon erlebt, daß man permanent am Gegensteuern ist. Manchmal hilft es schon, etwas mehr Luft reinzupumpen. Auch das Umdrehen des Reifens (so, daß er in die andere Richtung rollt) kann Wunder wirken. Falls du überwiegend auf der Straße fährst, wäre es auch durchaus eine Option, mal einen anderen Reifen auszuprobieren. Mein persönlicher Lieblings-Straßenreifen ist der Schwalbe Marathon Dureme, der aber nicht mehr produziert wird. Vorteil ist ein schmaler erhobener Grat in der Mitte, so daß der Reifen beim Geradeausfahren nur darauf rollt und somit den Rollwiderstand deutlich reduziert. Auch das seitliche Kippeln ist komplett weg, weil es nur eine sehr schmale Auflagefläche gibt. Trotzdem hat man in Kurven oder auf losem Untergrund die gesamte Reifenbreite zur Verfügung, um die Traktion zu erhöhen.
Natürlich können auch deine Fahrten zum Wirtshaus einen Einfluß darauf haben, wie gerade du fahren kannst. ![]()
Je nach Reifen kann das auch nach hinten losgehen. Manche Reifen sind dafür gemacht, möglichst breit aufzuliegen. Wenn man da mehr Luft reinpumpt, wird der Reifen rund und läuft nur in der Mitte auf einem Teil des Profils, der dafür nicht gedacht ist und fängt ergeblich an, ein Eigenleben zu führen.
Das ist bei dem Nokian Gazzaloddi, den ich noch fahre, jedenfalls ganz deutlich (den Reifen gibt es nicht mehr). Auch bei anderen Reifen habe ich das schon erlebt - wenn auch nicht ganz so stark.
Ich denke aber, dass Yeti’s Aussage bei der Mehrzahl der Reifen richtig ist.
Schneller fahren hilft definitiv.
Die Wirtshäuser sind doch zu wenn ich fahre. Ich sehe bei meiner Fahrtechnik allerdings angetrunken aus ![]()
Ich pendel einfach weiter rum, vielleicht klappt es ja irgendwann mal auch bei niedrigen Geschwindigkeiten mit dem geradeaus fahren.
Hallo ich glaube ich habe vor einigen Jahren schon mal die Frage gestellt.
Habt Tipps um die Angst zu verlieren bzw zu verringern?
Ich konnte mal am besten im Herbst vor 2 Jahren so 100-150m frei ohne Geländer daneben frei fahren. Dann wurde es im Frühjahr voriges Jahr das erste mal Schlimmer, dass ich kaum noch (frei) fahren konnte. Im Frühsommer + Spätsommer / Herbst ging es einigermaßen wieder. Im Spätherbst konnte ich erst Krankheits bedingt dann wegen Schnee nicht fahren. Jetzt versuche ich schon seit dem zeitigen Frühjahr seit dem der Schnee getaut war wieder zu fahren. Ich kann eigentlich fahren so lang ich ein Geländer in greifbarer Nähe neben mir habe. Aber sobald das Geländer endet, steige ich (grundlos) ab.
Ich hatte nie einen Sturz, dass ich mir irgendwas größeres getan habe.
Ich übe mit Helm, Knie, Ellenbogen, und Handgelenkschoner. Und habe ein 20" gu-ax rad.
Habt ihr Tipps wie ich die Ängste vermindern kann?
Ich habe leider niemand mit dem ich üben kann
Ich war in einer Whatsappgruppe. Da wurde mit geraten ein Sei zu verwenden und das immer lockerer zu lassen.
Und ein weiterer Tipp ein Ziel suchen. Das habe ich versucht. Klappt aber bei mir nur bedingt.
Versuch mal gar nicht erst am Geländer entlang zu fahren, sondern dort aufzusteigen, wo das Geländer aufhört, alternativ einfach an einer Straßenlaterne, und von da direkt loszufahren. So kannst du ganz gezielt die Angst überwinden. Das wird sich am Anfang evtl. anfühlen wie komplett neu fahren lernen, aber sobald dein Körper merkt, dass nichts weiter passiert, wenn du dich nicht am Geländer “retten” kannst, sondern stattdessen halt ohne Geländer absteigst, sollte die Angst verschwinden und die Lernkurve rasant nach oben gehen.
Eine andere Idee, um dem Kopf von der Angst abzulenken: Singe während du am Geländer entlangfährst immer das gleiche Lied ob laut oder im Kopf ist da egal. Fange mit jedem Mal, wo du dich zwischendruch festhälst/absteigst von vorne an und merke dir, wie weit du immer mindestens in dem Lied kommst, bevor du absteigst oder dich festhalten musst. Dann startest du ein Stück vor dem Geländerende, singst wieder dein Lied und mit etwas Glück steigst du an der Stelle wo das Geländer aufhört nicht ab, sondern frühestens wenn du im Lied an die Stelle kommst, wo du gelegentlich auch am Geländer fahrend absteigen musst.
Danke vorerst für die beiden ersten Tipps.
Ich muss leider noch dazu sagen, ich brauch noch ein Geländer zum Aufsteigen / Losfahren. Eine Laterne reicht nicht, ich brauche (das schon immer lange ehe ich das Gleichgewicht finde.
Nicht weit weg von dir (nur ca. 30km) - in chemnitz - gibts einige einradfahrer. Und in Chemnitz findet auch bald DAS geselliges Einradtreffen statt: das RTB. Meines Wissens nach ist das RTB bis heute das einzige Wettkampffreie Einradtreffen, bei dem die Geselligkeit im Vordergrund steht. Nutze die Chance!
Welcher Finger auf der Bremse?
Hallo,
wollte einmal nachfragen: habe leider wenig Kontakt zu Downhillern (und wenn, wie bei der Salzkammerguttrophy vergess ich zu fragen oder zu schauen;-)
Habe meine Bremse mit dem Mittelfinger bedient und seit kurzem erst wie beim MTB auf den Zeigefinger gewechselt. Finde das eigentlich viel besser, ist das grundsätzlich besser oder bilde ich mir das ein?
Gruß aus Wien
Andi
Es kommt halt vor allem darauf an, wo und wie du deinen Bremshebel montiert hast, mit welchem Finger es sich am besten bremst.
Ich habe dieses und dieses Setup. Bei beiden bietet sich der Mittelfinger eher an als der Zeigefinger, weil der Bremshebel einfach dort ist, wo mein ausgestreckter Mittelfinger auch ist. Zudem kann ich den Sattelgriff (Setup vom ersten Bild) besser mit Zeigefinger+Ringfinger+kl.Finger halten als mit Mittelfinger+Ringfinger+kl.Finger. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich kleine Hände habe. Dosieren kann ich mit beiden Fingern gleich gut.
Also ich benutze Zeigefinger und Mittelfinger im Wechsel, was halt gerade passt.. hab meine Bremse leicht schräg montiert, damit das mit dem Zeigefinger passt. Würde jetzt nicht sagen eins ist ultimativ besser, aber mit Zeigefinger an der Bremse würde ich behaupten ein wenig mehr Kraft am Griff übrig zu haben, was bei Drops mit angezogener Bremse durchaus helfen kann.
Ich verwende zum Bremsen den Mittelfinger. Ich habe beim Municamp gelernt ,dass man eher mit dem Mittelfinger Bremsen sollte, aber das muss man nicht unbedingt.
Danke für die super Rückmeldungen
ich komme mit beiden Fingern gut an die Bremse (habe mir ein Metallplättchen an den Bremshebel geschraubt), werde wohl noch ein Weilchen mit dem Zeigefinger trainieren.
http://www.unicyclist.com/forums/attachment.php?attachmentid=61132&d=1390754412
Dieses System würde mich auch interessieren,
ist das ein alter Bremshebel?
Das ist ein Bremsgriff-Add-on, das Roland und Petra (municycle.com) mal eine Weile verkauft haben. Keine Ahnung, obs das noch gibt. Im Online-Shop kann ich es nicht finden.
War eine durchaus beliebte Alternative zum Spooner von Kris Holm.
Die Restbestände auf dem Markt nehmen rapide ab. Hin und wieder findet man noch was auf eBay. Hersteller waren Shogun, Delta, Acor und Tioga. Es gab unterschiedliche Formen, die hier gezeigte ist die beste. An Farben wurden Silber, Rot, Blau und Lila produziert (mehr hab ich zumindest noch nie gesehen). Die Teile stammen aus den 1990ern, als Mountainbikes noch Lenkerhörnchen hatten.
Es gibt rechte und linke. Je nach dem, ob du mit der rechten oder der linken Hand bremst, brauchst du einen rechten oder linken. Vielleicht hat noch jemand seinen zweiten übrig. Meinen linken habe ich schon vergeben.