Anfänger

Da hatte ich fast einen identischen Werdegang :roll_eyes:

…und jetzt fahre ich bei der UNICON beim Marathon den anderen hinterher :wink:

Was ich damit sagen will: Weiter so :slight_smile:

??? Keine Toilette zu Hause?

Herzlich willkommen hier. Schön, daß mein Missionierungseifer Erfolg zeigt.

Ich selbst bin dieses Jahr noch kein einziges mal auf einem Ein- oder Liegerad gesessen, da ich seit Anfang Januar in der Weltgeschichte herumfliege. Momentan bin ich in Riyadh. Aber ich werde die versäumte Fahrerei in den nächsten Tagen nachholen.

Doch, schon. Aber die Hunde bekommen den Deckel nicht hoch.

Dagegen bin ich ja mit meinen geschätzten 3 Kilometer ein richtiger Vielfahrer. :smiley:

Gruß Maik

Hallo,

seit gestern bin ich Besitzer des Q-Axle Muni in 27.5 Zoll. Das 20 Zöller hat meine Tochter übernommen, da mußte was neues her :slight_smile:
Ganz erstaunt bin ich wie gut sich das fährt. Gestern ein paar mal auf der Terrasse an meinem Seil hin und her. Heute die 15 Meter in der Einfahrt immer fröhlich hin und her und danach auf fest festgetretenen Schnee im Wald. Da bin ich aber auch nicht weiter als 15 Meter gekommen weil zu holprig.
In weiser Voraussicht habe ich mir von der lieben Petra gleich die Dualkurbeln 125/145mm montieren lassen, falls ich auch mal auf die Straße möchte.
Und bis Erfurt ist es nicht weit :smiley:
Es macht jedenfalls weiterhin einen Heidenspaß

Super :slight_smile:

Hut ab vor jedem Munifahrer.
Im Wald anfahren, selbst mit Startbaum, ist schon eine echte Herausforderung.
Ich brauche wegen der Unebenheiten mindestens 10 Versuche ehe ich mal in Schwung komme und ein paar Meter schaffe.
Das Weiteste waren heute 150 Meter, dann kam ein Rodelhang und ich bin abgesprungen.
Eben mit Stirnlampe noch mal probiert, ging aber auch nicht besser. Nach einem völlig unkontrolierten Abstieg mit Landung auf dem Rücken schmerzt jetzt die Wade heftig und ich mache erst mal Pause. Morgen neuer Versuch. :smiley:

Entgegen deines Nicknames gehst du „falsch“ an die Sache ran.

Es geht nicht um Geschwindigkeit, die dir Stabilität bringen soll. Es geht um Kontrolle.
Erst mal musst du die Kontrolle reinbringen. Danach kannst du schneller werden, und Schnelligkeit ist nicht zwingend erstrebenswert beim MUni-Fahren.

Für eine sinnvolle MUni-Lernkette halte ich eher:
[LIST=1]

  • Freien Aufstieg im Flachen und im Gefälle üben bis du ihn kannst.
  • Im Flachen üben, langsam zu fahren und vielleicht auch mal eine halbe Sekunde zu stehen, ohne abzusteigen.
  • In einfachem abschüssigem Gelände mit der Bremse vertraut machen.
  • Hüpfen auf der Stelle üben und das dann auch mal zu Hüpfern 50 cm zu beiden Seiten steigern.
  • Dir mal Gedanken über die Blickführung machen und das üben. Die Vorausschau-Weite hängt von Geländeschwierigkeit und deiner Geschwindigkeit ab. Grundsätzlich nützt es nix, vors Vorderrad zu schauen, zuuu weit voraus aber auch nicht.
  • UPDs sind ganz normal und werden aber weniger. Es ist auch gut sie zu üben. Da kommst du nicht dran vorbei. [/LIST]

    Kennst du eigentlich die Erfurter oder Eisenacher MUni-Fahrer? Beides ist ja wirklich nur einen Katzensprung von dir entfernt. Die Erfurter machen auch Anfänger-MUni-Touren und nehmen dich unter Garantie gerne unter ihre fürchterlich netten Fittiche.

    https://www.facebook.com/EinradtrainingErfurt/

    Ruf einfach mal die Handynummer im Impressum an und schnacke ein wenig mit ihm:
    http://www.einradcluberfurt.de/impressum/

    Stirnlampen-MUni kommt erst im dritten Lehrjahr! :wink:

  • In der 11. Klasse kam mein damaliger Physiklehrer einmal in den Untericht, mit einem breiten Grinsen und meinte: “So Leute, heute machen wir dreckige Mathematik auf vollkommen überhöhten Anforderungsniveau.”, woraufhin er eine Herleitung gezeigt hat mit der man sich normal im 3. Semester eines Physikstudiums auseinandersetzt. War letztendlich eine gute Demonstration davon wie viel es noch zu lernen gibt, und wie mächtig Mathematik ist, aber letztendlich etwas gelernt hat man kaum.

    Was hat das mit dir zu tun? Im Dunklen Muni zu fahren ist nach dem was ich von dir gelesen habe noch etwas entfernt, und so lange im Dunkeln Muni zu fahren bis es klappt ist ziemlich ineffizient, da fehlen offenbar etwas Basics.

    Ich sage manchmal: “Fallen können ist wichtiger als fahren zu können.”, aber zum sicher Fallen gehört dazu rechtzeitig zu bemerken dass man gerade die Kontrolle verliert. Das tolle am Einradfahren ist dass man eigentlich immer auf den Füßen landen kann, allerhöchstens auch mal mit den Händen vorraus in Richtung Boden wenn man sehr schnell unterwegs ist, auf dem Rücken zu enden sollte nicht passieren.

    Ich bin persönlich und für mich selber auch Fan vom schwierige Sachen direkt einfach ohne viel Vorübungen machen, und wenn du am nächsten Tag nochmal los willst hast du denke ich da ein ähnliches Temperament. Verletzungen passieren aber gerade beim Muni leicht, und deshalb würde ich dir ans Herz legen abzuwarten, denn “völlig unkontrolierte Abstiege” sind sehr schnell böse Schmerzen und lange Verletzungspausen. Geb dir ein wenig Zeit mit basics wie frei Aufsteigen, engen Kurven und hüpfen, damit du genug Radgefühl hast das deine Abstiege kontrolliert(er) werden, und dann kannst du das brute force lernen weitermachen :smiley:

    Vielen Dank für eure Tips.
    Jockies Lernkette werde ich mir an die Wand hängen und abarbeiten.
    Langsam fahren habe ich heute in der Einfahrt schon geübt.
    Heute kam ein Bekannter vorbei welcher vor 30 Jahren das letzte mal auf dem Einrad saß. Beim dritten Versuch losgefahren, ca. 50 Meter zurück gelegt, gedreht und wieder zurück :astonished: Und das Ganze mit recht gemächlichem Tempo.
    Werde mir wohl doch erst mal einen vernünftigen Weg zum üben suchen müssen.
    Wald ist verlockender weil direkt vor der Haustür.
    Der Abflug gestern war wirklich unheimlich. Meine Füße hatten den Kontakt zu den Pedalen verloren,
    aber statt umzufallen habe ich wild fuchtelnd noch etliche Meter leicht bergab zurück gelegt bevor es nach hinten runter ging. Gut das ich im Schnee aufgeschlagen bin.
    Nach den Erfurtern schaue ich mal wenn ich die Basics besser beherrsche.
    Bis da hin besser ohne Augenzeugen.

    Gruß Maik

    Um auch den typischen Anfänger-Denkmustern gleich noch gegenzuwirken:

    • Wir haben [I]alle[/I] so angefangen wie du.
    • Du musst dich für [I]nichts[/I] schämen.
    • In der Gruppe lernst du schneller und besser und bist motivierter.
    • Du kannst dir viel abgucken.
    • Auf manche Fehler weisen sie dich frühzeitig hin und dadurch schleichen diese sich gar nicht erst ein.
    • Du „bremst“ niemanden aus wenn du mit denen etwas unternimmst. Man kann auch in gemischter Gruppe mit sehr unterschiedlichem Lernstand Spaß haben.

    Wobei bemerkt sein will, dass man, wenn man zu langsam unterwegs ist, gerne mal an was hängen bleit, wo man sonst einfach drüberrollt. Wurzeln und kleine Unebenheiten können da einen ganz schnell aus dem Sattel werfen. Die meisten Abstiege auf meinem Schlumpf, nebenbei bemerkt auch die, wo ich mir am meisten/dümmsten weh getan habe, hatte ich nicht bei Reisetempo oder Topspeed (beides zusammen kann ich mich an 2 UPDs erinnern), sondern beim langsamen Fahren (ok, ist auch langsam im großen Gang dabei).

    Aber als Anfänger mit Stirnlampe im Wald zu fahren ist echt nicht ohne. Ich fahr echt viel und gerne auf Unebenem, aber Muni bei Dunkelheit mach ich nicht. Ok, Muni sieht bei mir wohl noch ein bisschen anders aus als bei dir, aber ich schließe mich den anderen an: Erstmal sicher fahren lernen! Jockies Liste ist gut, aber nicht zu eng nehmen! Der Spaß steht im Vordergrund!

    …wenn Du im Dunkeln, im Wald bleibst :D;)

    Einbeinig zu fahren habe ich im Dunkeln auf der Straße gelernt. Immer von Laternenkegel zu Laternenkegel. Im Winter war es nach der Arbeit/Studium eh immer dunkel. Und das minimiert die Zahl der Zuschauer ganz erheblich :slight_smile:

    … und ich das Einradfahren ursrpünglich mal nachts auf dem Schulhof, damit mich keiner sieht.

    Langsamraser kann aber ja auch schon einigermaßen „normal“ Einradfahren. Es ging
    darum, dass er sich bei den Erfurtern für nichts schämen müsste. Kontext, Baby!

    Schämt euch, ihr Trolle! :stuck_out_tongue: :smiley:

    Ja genau!

    Aber digger seiner war trotz dem gut :smiley:

    Heute habe ich langsam fahren und ein wenig hüpfen auf der Terrasse geübt.
    Geht so einigermaßen.
    In einer Woche ist eventuell der Schnee weg und ich kann endlich mal auf Waldboden probieren.

    Hmm. Auch als Anfänger kann man durchaus davon profitieren, die Bodenwellen (Wurzeln) nicht zu sehen.

    Ich habe das ganz am Anfang, 2008, mal gemacht. Bin mit meinem 20" QU-AX Luxus einen Radweg gefahren, der von Baumwurzeln unterwachsen war - bei Dunkelheit ohne Lampe.

    Der Lerneffekt war, dass man meistens eben keinen UPD macht. Danach machten mir dann diese Bodenwellen auch im hellen nichts mehr aus.

    Jetzt wisst ihr wo ich die Idee her habe. :wink:
    Bin aber im dunkeln auch nicht weiter als im hellen gekommen.
    Ich glaube das Forum hat einen schlechten Einfluss auf mich.
    Danke dafür. :smiley:

    Das glaube ich auch.

    Sag … machst du im Wald eigentlich etwas Druck aus dem Reifen und den Sattel etwas niedriger?
    Solltest du jedenfalls. Wenn du nämlich mit sehr hohem Sattel und viel Druck über
    Wurzeln fährst, hebelt es dich quasi vom Bock.

    Nach dem Reifendruck habe ich noch nicht geguckt. Ist noch die Originalfüllung von Petra.
    Sieht aber gut aus wenn ich hüpfe. Gibt gut nach, schlägt aber nicht durch.
    An der Sattelhöhe könnte es aber liegen das plötzlich beide Füße die Pedalen verlassen haben.
    Bisher waren da aber noch keine Wurzeln, nur guter Naturwanderweg mit festgetretenen Schnee.

    So, jetzt gebe ich aber noch ein wenig an. :stuck_out_tongue:
    Als ich mich vor drei Wochen, unter Beobachtung von Frau und Tochter, auf der Terrasse abmühte auf dem Rad überhaupt vorwärts zu kommen,
    prophezeite ich den beiden, an meinem 52. Geburtstag im April, das um die Ecke gelegene Restaurant mit dem Einrad zu erreichen,
    was ein heiden Gelächter auslöste.
    Eben bin ich hingefahren :smiley: Zurück leider zu Fuß weil ich keine Aufstiegsmöglichkeit gefunden habe. Sind laut Gpies nur 353 Meter, ich freue mich trotzdem. Klassenziel 2 Monate früher erreicht. :slight_smile:
    Jetzt muß ich aber unbedingt den freien Aufstieg üben.

    Du bist nicht der erste, der mit dem Einrad zum Wirtshaus fährt und sich auf dem Rückweg nicht mehr auf dem Rad halten kann. Das nächste mal einfach ein bißchen weniger trinken. Dann klappts auch auf dem Heimweg noch mit dem Fahren. :smiley: