Sorry tuxion, du hast Cyc falsch verstanden. Timo soll keine Pause machen. Pausen sind dann sinnvoll, wenn man mal feststeckt, aber bei ihm läufts ja gerade super!
Also Timo: unbedingt am Ball bleiben!!
Du machst spitzen Fortschritte und kommst echt ungewöhnlich sehr schnell vorran!
Das mit den Pausen hilft übrigens nicht nur beim Fahren lernen (falls es nötig sein sollte), sondern auch bei Tricks. Hatte ich schon öfter mal, wenn ich an einem Trick häng und der einfach nicht will und ich dann aufgebe, ihn aber nach ein paar Wochen wieder anpacke, dass er dann auf einmal (besser) klappte.
Habe gestern mal eine längere Tour bergab versucht, ein Streckenabschnitt hat einige Spitzkehren, die habe ich nicht geschafft. Im flachen Gelände kann ich Kurven fahren, aber wenn es bergab geht, gehts nicht, ich habe keine Bremse, wie fahrt ihr sowas?
Kurven bergab sind so eine Sache
Das musst du genau so neu lernen/üben wie in der Ebene
Die Bremse hilft nicht so viel wie erhofft. Es ist eher so, dass die Bremse noch eine zusätzliche Schwierigkeit ist.
Zuerst muss die Fahrtechnik halbwegs stimmen, dann hilft die Bremse.
ich hab heute mein Surly mit zur Arbeit genommen,
um in der Mittagspause ne Runde zu drehen und nicht aus der Übung zu kommen.
Gestern probierte ich mal auf einem Waldweg zu fahren (Schotter).
Bin gerade mal 20m gekommen. War mir dann echt zu anstrengend und
hab dann nach ner halben Stunde aufgegeben.
Ist wahrscheinlich noch viel zu früh, hatte aber keine Zeit an meinen
Trainingsplatz zu fahren.
was meint ihr, wann ich mich an den Aufstieg wagen soll?
Es nervt schon etwas, immer einen geeigneten Startplatz zu finden.
Wie soll ich das am Besten angehen?
Ich würde sagen, frei aufsteigen kannst du jederzeit üben
Wenn du dich an einer Laterne hältst steigst du ja immer mit dem selben Fuß auf, den stellst du drauf bevor du den anderen hochnimmst und losfährst. Genau das machst du beim freien aufsteigen auch.
Stell die Pedale am besten auf 3 und 9 Uhr, mit Schwung die Hüfte nach oben ziehen und losfahren. Anfangs ist es echt ungewohnt sich so arg nach vorne zu lehnen, nach einer Zeit gewöhnst du dich dran
Am besten nimmst du mit den Armen auch noch Schwung. Ob du einmal zurückpendelst wenn du den 2. Fuß oben hast und dann losfährst oder gleich losfährst ist dir überlassen Leichter ist meiner Meinung nach mit zurückpendeln.
So hab ich das gelernt, wenns jemand anders gemacht hat kann derjenige ja schreiben
Hmmm. Sicher gibt es da verschiedene Ansätze. Was ich persönlich als Vorbereitung vorschlagen würde, ist hüpfen zu lernen. Mit dem dicken Pneu hast du da bestes Material.
Erstmal irgendwo festhalten, Kurbeln waagerecht, dann eine Hand an den Sattel und aufstehen. In dieser Position versuchen, gleichmäßig zu hüpfen. Dann immer wieder versuchen, sich nicht mehr festzuhalten und das Einrad wie einen Pogostick immer aufrecht zu halten.
Wenn das klappt: Aus dem Hüpfen losfahren. Dazu beim hüpfen leicht nach vorne fallen lassen und mit dem Losfahren wieder abfangen.
Warum das Ganze? Danach kannst du sehr schnell den Balance Mount lernen. Der besteht ja eigentlich daraus, dass man auf die waagerechten Kurbeln steigt und gleich den Schwerpunkt etwas zu weit nach vorne bringt, um sofort nach vorne fahren zu können.
Ich selbst habe erst den Rollback Mount gelernt. Davon rate ich aber ab, denn ich habe Jahre gebraucht, um davon wieder weg zu kommen und im Gelände ist der absolut unbrauchbar.
So ähnlich ging es mir auch. Dennoch halte ich es nicht für verkehrt den Rollback Mount zuerst zu lernen. Mein Problem war, dass ich nicht dosiert Druck auf das hintere Pedal ausüben konnte, sondern reflexartig das Bein durchstreckte. Gelernt habe ich den Balanced Mount dann zufällig.
Wenn dieses Gelände abschüssig ist, dann ist der Rollback Mount nicht nur unbrauchbar, sondern er funktioniert gar nicht mehr, weil das Rad nicht mehr zurückrollt. Somit wird der Mount zwamgsläufig Balanced. So habe ich ihn dann zufällig auf der ersten Downhilltour vom Schauinsland runter gelernt und konnte es auf immer flacheres Gelände übertragen. Genau so würde ich es wieder machen - nur früher.
@ruggedized55: mache das was dir Spass macht und wozu du motiviert bist. Solange du Fortschritte machst bist du auf gutem Weg. (Dein Weg ist schon fast beängstigend gut! ;)) Wenn es längere Zeit stagniert, dann solltest du überlegen etwas anderes auszuprobieren.
Noch zwei Anregungen: versuche auch mal Rechtskurven! Die zweite ist vielleicht schwieriger: was ich erstaunlich finde, das ist, das du bereits nach hinten absteigst. Typischerweise macht man das anfangs nach vorne, was unkontrollierter ist. Du kannst jetzt mal versuchen beim Abstoppen das Rad durch kontrollierten Druck auf das hintere Pedal zum Halten zu bringen und nach hinten abzusteigen. Da erfordert Kontrolle des Druckes auf das Pedal, ganz ähnlich wie beim Aufstieg.
gerade bin ich in der Mittagspause 30 min in der Tiefgarage gefahren.
Rechts- & Linkskurven klappen jetzt fast immer.
Aber nach ca. 100m fahren bin ich echt fertig,
meint ihr ich belaste die Oberschenkel zu stark.
Wahrscheinlich liegt es auch an dem fetten Schlappen?
Oder ich muß erst noch Muskeln aufbauen :).
Vermutlich bekämpft das rechte Bein das linke und umgekehrt. Setz dich in den Sattel statt dich auf die Pedale zu stellen. Die Beine sind ausschließlich zum Treten da, auch wenn deine Intuition dir sagt, daß es im Stehen besser geht.
Nö. An dem liegt es vielleicht wenn du nach 20km fertig bist. Nach 100m ist die Ursache ziemlich sicher ausschließlich bei dir zu suchen (was kein Vorwurf ist, sondern am Anfang ganz natürlich).
Ja, aber das kommt ganz von alleine. Fürs Einradfahren brauchst du Muskeln an Stellen von denen du vorher nicht mal wußtest, daß du da Stellen hast. Und diese Stellen liegen überwiegend nicht in den Beinen, sondern eher im Oberkörper und Schulterbereich.
Zu dem Thema gabs schon mal eine [post=1939199]Diskussion[/post]. Schau dir den ganzen Thread an. In dem verlinkten Posting findest du ein Video, das nochmal veranschaulicht, was davor textuell vielleicht nicht so rüberkommt.