Danke für die Antworten. Ein 24" Muni bin ich schon mal probe gefahren, das war schon eine Herausforderung für mich, ein 26" würde mich dann doch überfordern. Ich denke ich werde dann zu diesem Rad greifen:
Es gibt wieder ein paar Neuigkeiten, ich hoffe ich nerve hier nicht damit.
Jetzt habe ich ein 24" Standard Rad und einen neuen Sattel einen Nimbus Gel, mit dem ich es zunächst auf dem 20" Standard Rad versucht habe. Der Sattel fühlt sich deutlich schwerer an als der Quax und zuerst konnte ich nur ein paar Meter fahren, also wieder auf den Kirchplatz und dutzende Runden um den Brunnen gedreht, was die Leute wohl so denken? Mein altes Problem mit der verkrümmten Schieflage war aber wieder sofort da, sobald ich geradeaus gefahren bin. Nach dem ich nur gut aufgwärmt war bin ich auf das 24" gewechselt und es ging oh Wunder sogar recht gut, aber auch hier stellte sich die Schieflage wieder ein. Dann wieder auf das 20" Rad gewechselt, Sattel umgedreht, keine Änderung, Luftdruck erhöht und gefühlte 100 Runden um den Brunnen gedreht, ich schien schon Aufmerksamkeit zu erregen, den ich sah Leute in den Fenstern und Balkonen wie sie mir zusahen.
Fazit: Knie aufgeschlagen, Hose zerissen, rechter Fuß geschwollen und immer noch keiner Besserung bei meiner Schieflage.
Ich hoffe es gelingt mir jetzt das Rad ein paar Tage im Keller zu lassen und was anderes zu machen :o
Hallo,
also liegts schonmal nicht am Rad, am Luftdruck auch nicht, also an dir…
Ich hatte das auch, versuch doch mal beim fahren die Hände einfach baumeln zulassen,
oder auf den Rücken zulegen, auf alle Fälle unverkrampft auf dem Rad zu sitzen.
Vielleicht stimmt aber auch deine Sattelhöhe nicht, könnte mir vorstellen daß er zu tief eingestellt ist.
Ich hatte auch das Problem. Es ist zwar so, dass es Reifen und Reifendrücke gibt sowie bestimmte Terrains, die das fördern, aber ursächlich halte ich auch den eigenen Körper dafür. Bei mir verschwand es mit der Zeit weitgehend. Wenn ich aber uphill fahre und schon recht fertig bin, dann taucht es auch mal wieder auf, selbst an einem Einrad, das ansonsten perfekt ausgeglichen ist.
Mein Rat ist das schiefe Fahren möglichst zu vergessen und dir keinen Kopf darum zu machen. Konzentriere dich auf andere Sachen und mache das was dir Spass macht. Dann hast du gute Chancen irgendwann überrascht festzustellen, dass es besser geworden ist.
Was die Leute denken das wusste übrigens schon Reinhard Mey und würdigte es mit seinem Achtel Lorbeerblatt was stellvertretend für dein Einrad steht!
Hmm, wenn es nicht am Sattel, dem Reifen oder sonst irgendwie am Rad liegt hat es wohl doch mit Deiner Haltung zu tun. Vielleicht könntest du jemanden finden der mal ein paar Bilder von Dir macht während du fährst.
Ich habe immer noch das Problem dass ich während schneller Kurvenfahrt in der Hüfte einknicke. Die Haltung auf dem Rad sieht dann echt bescheiden aus und fährt sich auch so. Das Blöde ist, dass ich bisher aus dieser Haltung auch auf der anschließenden Gerade nicht mehr raus gekommen bin ohne deutlich Geschwindigkeit zu reduzieren.
Dann habe ich den Tipp bekommen, dass ich nicht auf meine Hüfte sondern auf die Schultern achten muss. Dann habe ich auch noch ein Video von mir in einer solchen Situation gesehen. Tatsächlich habe ich auch eine Schulter deutlich weiter vorne, so kann man nicht gerade auf dem Rad sitzen.
Danach einige Versuche auf der Tartanbahn gefahren und tatsächlich scheine ich besser durch die Kurve zu kommen wenn ich auf die Ausrichtung meiner Schultern achte anstatt auf meine Hüfte.
Vielen Dank für die Antworten. Beim mir ist es auch so ein Einknicken in der Hüfte, dabei spüre ich den linken Sitzknöchel nicht und ich habe das Gefühl den müsste ich eigentlich spüren oder ich müsste da was unterlegen um wieder gerade zu kommen. Ich habe auch einen Becken Schiefstand und links soll angeblich das Bein kürzer sein.
Was aber insgesamt schon besser ist, ich kann viel länger fahren und es ist nicht mehr so anstrengen wie vor einem Jahr, weniger Stürze, Kurven gehen manchmal richtig gut. Es geht eben sehr langsam voran und die Motivation weiter zu machen ist nach einem Jahr immer noch voll da, an manchen Tagen vielleicht ein bischen zu viel.
Heute habe ich meine erste längere Tour bei leichtem Schneefall auf dem 24" geschafft, sogar der freie Aufstieg geht schon ganz gut. An die höhere Geschwindigkeit muss ich mich erst noch gewöhnen, zum Glück ist nichts passiert. Ja, ich kann ein 24" fahren :):
So 10km, das ist für mich schon eine Lange Tour, ich bin nicht so eine Hochleistungsmaschine und genieße es erstmal überhaupt auf dem Einrad zurecht zukommen
10km ist doch ok. Du bist ziemlich am Anfang und investierst vermutlich noch deutlich mehr Energie und auch Konzentration ins Fahren als jemand der das seit Jahren macht. D.h. 10km für dich sind wesentlich anstrengender als für einen alten Hasen. Und ein 24er ist natürlich auch nicht das optimale Langstreckengerät, was die Streckenlänge nochmal aufwertet.
Wir haben hier schon einiges an Schnee und so habe ich es heute mal versucht zu fahren, aber mehr wie 5 m am Stück ging nicht, es rutscht einfach immer Weg. Irgendwie ging nichts.
So fasse ich mal meine Einradbilanz der letzten Wochen so zusammen:
“Lerne, als könntest Du es nie erreichen und als müßtest Du fürchten, es wieder zu verlieren.”
In den letzten zwei Wochen hatte ich wenig Zeit und Gelegenheit zum Einrad fahren. Am Letzten Wochenende hat es dann mal wieder geklappt und ich bin wieder meine 10 Km Runde auf dem 24" gefahren und es ging richtig gut, so gut wie keine Schieflage, Aufstiege klappten fast alle ohne Probleme und weil so schön war bin ich in den letzten Tagen auch Abends im Dunkeln bei Straßenbeleuchtung gefahren und auch da hatte ich keine Probleme. Momentan so scheint es, habe ich hier und da ein paar Verbesserungen und ein sicheres Gefühl auf dem Rad erreicht, ich hoffe das bleibt auch so. Vielleicht sollte ich öfters mal eine Woche Pause machen, wenn es da nach besser klappt, vor einem Jahr habe ich nicht geglaubt mal ein 24" Rad fahren zu können und jetzt geht es :):):):):):)
Heute habe ich meine bisher Längste Tour auf dem 24" Rad zurückgelegt, es waren 12 Km, dabei habe ich es auch ein gutes Stück Bergauf geschafft, aber das beste war aber das Bergab. Im Wesentlichen bin ich auf Feldwegen unterwegs gewesen, durch die Schneeschmelze und Regenfälle der letzten Tage ist es im Wald zu schlammig.
Die blaue Linie war eine Schiebepassage, meine Kraft hat da nicht mehr gereicht, schön wars
Sehr schön Ich glaube, dass du jetzt an einem Punkt bist, wo deine Berichte in den “Letzter Uniausflug” Thread gehören. Aus dem Anfängerstadium bist du wohl raus. Dazu muss man nicht perfekt fahren können. Wir lernen schließlich alle ständig dazu.
Ja, da stimmt was nicht, Entschuldigung. Die Tour Daten sind mittels Smartphone aufgezeichnet worden. Heute Abend werde ich das mal mit einem Progamm welches SRTM-Höhendaten verwendet überprüfen.
So jetzt habe ich die Daten noch einmal überarbeitet, dazu habe ich die Konvertierungsfunktionen auf Gpsies.com verwendet, diese soll auch die Höhendaten korrigieren können, das Ergebnis ist schon stimmiger.
Einen ähnlichen Fall habe ich schon einmal mit einem Bekannten bearbeitet, er hat verschiedenen Programme Top50, MagicMaps und noch ein weiteres dessen Name ich nicht mehr erinnere, die Programme kamen zu unterschiedlichen Ergebnissen bezgl. der Höhendaten. Wie geht Ihr vor um zu einigermaßen brauchbaren Ergebnissen zu kommen?
Normalerweise erstelle ich von meinen Touren keine Diagramme, aber da dies die ersten längeren Touren auf dem Einrad waren, wollte ich einmal wissen was ich da so geschafft habe. Wenn ich die Belastung zwischen meinen Zweirad-Touren mit diesen Einrad-Touren vergleiche, dann empfinde ich es als hätte ich eine 100 Km Tour auf dem Rennrad gefahren, es war schon ganzschön anstrengend für mich.
Irgendwie habe ich in letzter Zeit einen Komplex entwickelt, da ich ja jetzt schon mal längere Touren fahre, tauche ich auch da auf wo mal wohl noch keinen Ü40 Einradfahrer gesehen hat und viele glotzen einen an. In der Regel sind die Leute schon freundlich und negative Bemerkungen sind eher selten, aber ein bischen komisch komme ich mir schon vor, also ich schäme mich ein wenig und je mehr Leute in der Umgebung sind, desto wackeliger fahre ich und frei Aufsteigen geht dann gar nicht mehr - wenn ich mit dem Zweirad fahre schaut keiner oder sagt etwas. Das Problem liegt wohl eher bei meinen eigenen Gedanken über das was die Leute über mich denken könnten, daran muß ich noch arbeiten.
Pendeln kann ich immer noch nicht, ich versuche es von Zeit zu Zeit, aber es klappt nicht, ich denke solange das noch nicht richtig geht, bin ich noch Anfänger