Marathon 8. Mai 2011 in Düsseldorf

24 :slight_smile:

Danke…:smiley:

Morgen kommen noch ein paar Meter dazu, hoffe ich

schönen Abend wünscht Jockel

49 :slight_smile:

Ich habe mir in letzter Zeit überlegt, was für eine Runde sich als Trainingsstrecke für den Marathon eignen könnte. Ich wollte eine flache Runde finden, die nicht weit weg ist und möglichst komplett aus Rad- und Waldwegen besteht. Ich habe mir dann auf der Karte was zusammengestückelt, was ich heute zum ersten Mal abgefahren bin.

Ich glaube ich taufe die Runde “Düsseldorf en miniature”! Sie beginnt 500m von mir Zuhause weg, besteht ausschliesslich aus Wald- und Radwegen, man kreuzt nur vier Mal sehr übersichtliche kleinere Strassen, sie ist 16 km lang, flach, hat aber auch vier erhöhte Brücken, die man überfahren muss, einige Kehren (auch zwei 360° Kurven) und an einigen Stellen Fahrbahnunebenheiten, die der Strassenbahnstrangsimulation dienen dürften. Die Runde kann man auch mal gut am Abend im Dunkeln noch fahren. Bin echt glücklich damit!

@Munirocks: vielleicht wäre das auch ein guter Tip für dich! Du könntest ja den Radweg an der Guildforfallee zur Anfahrt noch mit einbeziehen.

Hier und in den folgenden Posts wird gerade darüber diskutiert, was genau das Zulassungskriterium für die Standardklasse ist: Raddurchmesser maximal 72,5cm oder Reifenprägung 28x1,75. Vielleicht kann dazu mal jemand aus Düsseldorf ein offizielles Statement abgeben.

Hier erst mal ein inoffizielles Statement von mir dazu (für dich als Mathematiker ;)): genau das ist das Zulassungskriterium. Also Reifendurchmesser maximal 72,5 cm oder Reifenprägung 28x1,75. Trifft eines der beiden Kriterien zu, ist das andere positiv überstimmt.

Wobei es mich etwas wundert, wie da die 72,5 cm sich reingeschlichen haben. Bis einschließlich 2009 waren das nämlich noch 70,5 cm, wie man hier und auch noch hier nachlesen kann. Ich gehe stark davon aus, dass ein 28x1,75-er Reifen sich sehr schwer tun wird, sich bis auf einen Durchmesser von 72,5 cm aufzublasen. Bei 70,5 cm sieht das schon anders aus. Mein Reifen passte da schon mal nicht so richtig durch die “Messlehre”, wurde aber aufgrund des Aufdrucks trotzdem zugelassen.


Andi , der sich immer noch nicht zur Anmeldung durchringen konnte.

Falls es so wäre, kann ich nur hoffen, daß es niemandem gelingt, seinen 36" Nimbus Nightrider mit einer Reifenprägung 28x1,75 zu versehen.

Dann sollten die Organisatoren dieser Nicht-Spaßveranstaltung mal ganz schnell für Regelklarheit sorgen.

Warum soll diese Jahr nicht funktionieren, was bisher immer funktioniert hat?

Wie haben wir doch in einem anderen Thread festgestellt? Man muss nicht alles genauestens regeln. :roll_eyes:

Weil sonst das Problem auf die Teilnehmer abgewälzt wird. Ist es wirklich vermessen zu erwarten, daß Teilnehmer eines internationalen Wettkampfs, der sich ausdrücklich nicht als Spaßveranstaltung versteht, im Voraus wissen wollen, mit welchem Material sie antreten dürfen und mit welchem nicht?

sagen wir mal so, wen “bescheißen” wir denn eigentlich mit zu großen reifen im standart?
den veranstallter oder uns selber :thinking: :thinking: :thinking:
nach genauerem nachdenken würde ich da auch zur selbstkontrolle neigen;)
egal ich fahr eh unlimited:D

Falsche Frage, Jogi! Die Frage ist nämlich welcher Reifen erlaubt ist. Das ist eine Frage des Reglements, die der Veranstalter wohl beantworten muss. Das sehe ich ganz wie Yeti.

Wie man dann bescheisst ist dann eine nachrangige Frage. Das sehe ich dann auch wie du es in der rethorischen Frage andeutest.

Das weiss ich noch nicht so genau.

:roll_eyes:

Vielleicht schabe ich das 36x2.25 von meinem Nightrider ab und schreibe mit Fettstift 28 x 1,75 drauf :smiley:

Schreiben gilt nicht: Reifenprägung !!! :wink:

Ich schreibe ordentlich! :wink:

Lassen wir doch mal die Kirche im Dorf

Das wäre dann ein eindeutiger Betrugsversuch, auch wenn es nirgends ausdrücklich erwähnt wird. Ob jetzt allerdings etwas in den Regeln steht, wie mit Betrügern umgegangen wird, weiß ich nicht … muss man die deshalb im Zweifelsfall mitfahren lassen? Sollte jemand die Ironie dieser rhetorischen Frage nicht verstanden haben, werde ich NICHT versuchen, sie ihm/ihr zu erklären.

Ich finde die Regeln eigentlich ziemlich klar:

  • Wenn ich mit einem Reifen ankomme, der 72,7 cm Durchmesser hat und auf dem die Original-Prägung 28x1.75 prangt, darf ich in der Standardklasse mitfahren.
  • Wenn ich mit einem Reifen mit der Aufprägung 36x2.5 antrete, der 72,0 cm Durchmesser hat, darf ich auch mitfahren.
Anders ausgedrückt: Wenn mein Reifen eine andere Original-Prägung als 28x1.75 besitzt, darf ich nur dann mitfahren, wenn sein Durchmesser nicht mehr als 72,5 cm beträgt.

Nach den bisherigen Äußerungen hier muss auch noch die Frage berechtigt sein, ob überhaupt in der Unlimited-Klasse mit einem Nimbus Nightrider gefahren werden darf - schließlich findet ja die Veranstaltung am helllichten Tag statt. Marcus - hier sind mal wieder drei “l”

Natürlich war mein Beispiel mit dem umettiketierten 36" Reifen überspitzt. Aber das war wohl jedem klar, auch wenn ich keinen Smily gesetzt hatte.

Wie Warroo hier vorgerechnet hat, bringen 5mm mehr Durchmesser einen Zeitvorteil von knapp einer Minute. Wenn ich mir die Ergebnislisten der vergangenen Jahre anschaue, können einzelne Millimeter über Sieg oder Niederlage entscheiden. Es muß also die Frage erlaubt sein, wo die Grenze ist. 72,7cm Durchmesser mit passender Prägung ist noch ok sagst du. Was ist bei 73cm? Oder 73,5? Wo hört die Toleranz auf und der Betrug fängt an? Entscheidet das der Ausrichter unmittelbar vor dem Start, oder kann ein Teilnehmer schon vorher wissen, ob er mit seinem Einrad disqualifiziert wird oder nicht? Warum bekommt jemand eine Minute oder mehr Zeitvorteil, nur weil der Hersteller seinen Reifen passend beschriftet hat? Stell dir vor, da stehen 2 Leute. Der eine hat ein Rad mit Durchmesser 72,7cm, aber auf dem Reifen steht 26x3.5. Disqualifikation. Der andere hat einen Durchmesser von 72,9cm und auf dem Reifen steht 28x1,75. Darf antreten. Ist das gerecht? Macht das Sinn? Ich denke, nein. Und jetzt steht da noch einer, bei dem 700×38C oder 47-622 auf dem Reifen steht. Was ist mit dem?

Stell dir mal vor, welchen Aufschrei der Empörung es hervorrufen würde, wenn z.B. bei deutschen Leichtathletikmeisterschaften die einen 100m weit sprinten müssen und andere 100,5m. Oder wenn in den Fußballregeln nicht klar drinstehen würde, aus wie vielen Spielern eine Mannschaft besteht.

Wir hatten ja schon mal das Thema, daß überhaupt nicht klar ist, was denn eigentlich ein Einrad ist und warum z.B. ein Monovelo kein Einrad ist. Aber zumindest so offensichtliche Spezifikationen wie der Durchmesser eines Reifens sollten geregelt werden können.

Es gibt übrigens noch mehr unklare Punkte. Z.B. sind Metallpedale verboten. Aber was sind Metallpedale? Jedes Pedal wird Bestandteile aus Metall haben, z.B. die Achse. Gehts darum, daß an der Oberfläche kein Metallteil sein darf um andere Teilnehmer nicht zu verletzen? Sind Pedale erlaubt, die überwiegend aus Plastik bestehen, aber z.B. Metallpins haben? Mir ist das nicht klar, und ich denke einigen anderen auch nicht.

In der Ausschreibung findet sich auch der Satz “Alle Einräder müssen zudem so zusammengestellt sein, dass keine Gefährdung anderer Teilnehmer erfolgt, d. h. dass ein Ausweichen vor Hindernissen sichergestellt ist.”. Das ist ein KO-Kriterium. Alleine durch meine Anwesenheit stelle ich eine potentielle Gefährdung dar und wenn ich mich mit hoher Geschwindigkeit mit 10 Kilo Metall unterm Hintern vorwärts bewege erst recht. Ob ich einem Hindernis ausweichen kann, hängt wesentlich davon ab, was das für ein Hindernis ist und wie überraschend es wo auftaucht. Auf englisch muß eine Gefährdung anderer übrigens nicht ausgeschlossen sein, sondern nur vermieden (“avoid”) werden und der Nachsatz mit dem Ausweichen vor Hindernissen fehlt vollständig.

Über Kleinigkeiten, wie z.B. daß das auf deutsch der 7. Düsseldorfmarathon ist, auf englisch aber der 9. und daß die Seite den Titel “Marathon 2008” trägt (siehe hier), sage ich ja schon gar nichts. Wenns aber darum geht, einen ernsthaften Wettkampf auch ernsthaft angehen zu können, lege ich eine gewisse Penetranz an den Tag. Ich entschuldige mich hiermit bei allen, die dafür kein Verständnis haben. Aber ich persönlich fände es unbefriedigend, wenn jemand eigentlich schneller fährt als ich, ich aber aufgrund von unklaren Regeln formal vor ihm ins Ziel komme. Umgekehrt würde es mich natürlich auch ärgern. In beiden Fällen könnte ich das Resultat nicht ernst nehmen.

du hast ja nicht unrecht, mach halt mal n paar verbesserungsvorschläge…
letztes jahr wurde begonnen alle uni´s vor den start zu erfassen und zu überprüfen. das war gar nicht so einfach, kurz vor dem start alle zu fassen zu kriegen, aber ich glaube sie haben es geschafft. ich denke der 28 x 1,75 passus dient dazu die kontrolle zu vereinfachen. ursprünglich wurde der durchmesser ja auch davon abgeleitet und ich denke das der “nenndurchmesser” vermutlich vom “größten” bekannten 28 x 1,75 stammt.

Frage: hat jemand einen 28 x 1,75 der größer als 72,5 ist?
bzw vieviel haben denn eure 28 x 1,75 bei “marathondruck”?

Also das geht ganz einfach
Wie ihr auf dem Bild seht werden alle Einräder der Standard Klasse mit so einer Lehre gemessen.
Die Weite ist etwas größer als mein 28x1,75"
Bei Streitigkeiten gilt die Reifenprägung.

wP1020228.jpg

Sorry, wenn ich darauf beharre, aber ich finde die Diskussion gerade ziemlich theoretisch (und deshalb überflüssig). Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, waren bis zum vorletzten Marathon noch 70,5 cm als maximaler Reifendurchmesser zugelassen - jetzt sind es 72,5 cm. Hier gab es tatsächlich 28x1.75-er Reifen, die einen etwas größeren Durchmesser (als 70,5 cm) aufgewiesen haben, das lag aber im Bereich von wenigen Millimetern. Bevor mir nicht jemand ein Gegenbeispiel nennt, gehe ich davon aus, dass es kein vernünftiges Setup gibt, bei dem ein 28x1.75 Reifen auf einen Durchmesser von mehr als 72,5 cm kommt. Vielleicht mit einer 5 mm breiten Felge - dann aber viel Spaß beim Fahren.

Sehen wir es doch mal andersrum: ich komme mit meinem 28x1.75 Reifen an im Glauben, damit in der Standardklasse teilnehmen zu dürfen. Jetzt ist dessen Durchmesser aber um 1 mm zu groß und ich darf deshalb gegen geschlumpfte 36-er in der Unlimited-Klasse starten - große Freude! Ich denke mal, es macht durchaus Sinn eine gewisse Toleranz zuzulassen, weil eben die Reifen selbst einer gewissen Toleranz unterliegen und es halt mehrere Hersteller passender Reifen gibt.

Außerdem glaube ich auch nicht, dass sich das in den Ergebnissen wirklich so stark auswirken würde. Meine Erinnerungen an die Ergebnislisten in der Standardklasse unterscheiden sich von Wolfgangs insofern, als hier gewiss nicht Sekunden über Sieg und Platz entschieden haben. Und auch die Rechnung von Warroo will ich zwar vom Grundsatz her nicht anzweifeln, aber wenn mit fünf Millimetern Reifendurchmesser argumentiert wird, muss auch der höhere Luftwiderstand bei 0,3 km/h höherer Geschwindigkeit sowie das größere aufzubringende Drehmoment mit berücksichtigt werden, so dass aus der Minute wieder etwas weniger werden dürfte.


Andi - warum diskutiere ich hier überhaupt mit, obwohl ich wahrscheinlich gar nicht mitfahre?

Falls Du wirklich Sorge hast ob Dein Einrad zugelassen wird ist es doch am einfachsten wenn Du vorher nett beim Veranstalter nachfragst - so hast Du wirklich Sicherheit. Dabei kannst Du auch gleich Deine Verbesserungsvorschläge für die Ausschreibung weitergeben.

Hier im Forum ist halt nicht permanent jemand anwesend um solche Fragen zu beantworten.

Monopa, ich finde deine Erklärung der Reifenregeln sehr klar. Ich würde begrüssen, wenn es in der Ausscheibung ebenfalls verständlich stünde. Gleiches gilt für die Pedale. Die Metalachse ist natürlich überzogen, aber die Frage der Zulässigkeit von Pins sollte beantwortet sein.

Was das Thema Monovelo angeht, sehe ich es zwar vielleicht emotionsloser, aber inhaltlich wie Yeti. Unseriös ist meiner Ansicht nach nicht, wenn jemand mit einem ungewohnten, aber regelkonformem Gefährt antritt, sondern wenn jemand ausgeschlossen wird mit einer Begründung, die das Reglement gar nicht hergibt. Die Argumentation fand ich mutlos, weil darauf bezogen was andere denken könnten.

@Niko - ich denke hier schaut manchmal jemand aus Düsseldorf rein und man kann die Diskussion hier durchaus als konstruktiven Beitrag und Unterstützung betrachten.