Südtirol
Zwei Bilder aus unserem Urlaub in Südtirol
Albatros
Wienerwald
Wir sind gestern bei schönstem Herbstwetter im Wienerwald:
Kahlenberg - Hermannskogel - Häuserl am Roan - Neustift am Walde - Pötzleinsdorf - Chinarestaurant
herum gefahren.
Leider hat sich Gerhard gleich nach den ersten paar hundert Metern den Fuß umgeknickt und musste ausscheiden :o
Wir anderen 6 hatten dann noch eine Tolle Tour gemacht.
Gaisberg
Mein Muskelkater von vorgestern war noch nicht ganz vorbei, da rief der Gaisberg.
AEV_D, SCHWOAGARA und ich erforschten einen neuen Weg vom Gaisberg runter
Wir fuhren? den Weg 14 vor dem Paragleiterstartplatz bis zur Zistelalm.
Es war ein Kampf um jeden Meter. Der Weg war steinig, nass und rutschig.
Aina und Sepp bemühten sich tapfer. Ich habe meine downhill Fähigkeiten ganz schön verloren und hab im oberen Teil fast nur geschoben :o
Wir sind ab der Zistel die lange Wiese runter und weiter durch die Glasenbachklamm ins Tal.
Es war anstrengend und sehr schön. Oben am Gipfel schien sogar die Sonne.
Die Spinne wird gedacht haben: Scheißwetter! ![]()
Das ist Pattex ![]()
Ich bin schwer beeindruckt! ![]()
Stadtwanderweg 4
Bei Nebel und leichtem Nieselregen radelten wir zu Fünft durch den herbstlichen Wienerwald.
Wie immer hat es sich gelohnt, den Vormittag zu schwänzen ![]()
Gaisberg
Das letzte Wochenende, wo der Gaisbergbus bis zum Gipfel fährt musste genützt werden ![]()
Wir waren dieses Mal eine große Gruppe mit dreizehn!!! Einradfahrern.
Das Wetter war schön angenehm warm und sonnig.
Es gab ein paar Pannen und bei einem Einrad wurde der Reifen statt mit Luft, mit Gras befüllt - da bekommt die Vorstellung vom Reifen rauchen noch eine andere Dimension ![]()
Jedenfalls hat der Tipp von Carina’s Großvater mit dem Gras geholfen.
Jaja, im Alter lässt die Fähigkeit zu zählen nach… ich hab auf dem Foto 14 Einräder und Fahrer gezählt ![]()
Das mit dem Gras kenn ich aus nem Fahrradreperaturbuch. Wenn man im Wald unterwegs ist, wo kein Gras wächst, kann man auch Tannenzapfen nehmen.
Das ist wirklich beeindruckend und als Notfalllösung abgespeichert. ![]()
Aber was ich mich ganz nebenbei frage: Ihr ward 14 Leute und niemand hatte einen passenden Schlauch?
vlG
Uli
Das muss so genial gewesen sein, ich wäre sooooooo gerne dabei gewesen! ![]()
Naja, ich hatte stattdessen eine nette Runde mit Hardy und MMM, war auch ganz schön. Beginnend bei Maiwetter, strahlend blauer Himmel, ein paar Wölkchen und aufhörend bei stürmischem Herbstwetter mit dunkelgrauen Wolken.
Wenn der Mantel durch ist helfen Flicken oder neuer Schlauch wenig. ![]()
Schön wars
der neue weg den wir am Anfang mit Schwoagara gefahren sind hatts echt in sich ![]()
Und auch nachher die gemütliche Abfahrt in der Gruppe war toll, kam schon fast Convention Feeling auf ![]()
Eremit, wir haben den Schlauch zuerst geflickt, dann durch einen neuen ersetzt, aber der hat auch nicht lange gehalten. Daher die Tubeless Gras Variante ![]()
Und wie ließ es sich mit dem Grasreifen fahren?
Es hat sehr holprig ausgesehen und der Reifen selbst war flachgedrückt, so wie ein Niederquerschnittsreifen
und statt der Luftpumpe braucht man eine Sichel ![]()
Hier bin dann wohl ich gefragt:
Also, er lässt sich fahren, sogar wesentlich besser, als man vielleicht erwartet.
Man sollte allerdings auf eine gleichmäßige Füllung achten und ebene Wege sind zu bevorzugen, da die weiche Fahrt sehr schnell zu recht harten wird, wenn das Gras erstmal gepresst wurde => kaum Federung. Es kann allerdings passieren, dass sich das Gras an einer Stelle im Reifen sammelt. Diese Verklumpung ist schlimmer als jede Wurzel, da sie bei jeder Radumdrehung kommt und wegen der geringen Federung schnell auf den Schädel schlägt.
Als Notfallalternative also durchaus geeignet, allerdings sollte man da nicht allein sein und gute Mantelheber dabei haben. Denn vor allem das Nachstopfen, wenn der “Druck” schon etwas nachgelassen hat, ist nicht ganz einfach. Allerdings funktioniert es dann auch nur bestimmte stellen nachzustopfen, ohne den ganzen Mantel nochmal zu lösen. Zudem würde ich beim nächsten Mal abwechselnd von beiden Seiten stopfen. Also stopfen, platt fahren, von der anderen Seite stopfen… weil sonst leicht eine Schieflage entsteht.
Der Reifen wird halt sehr schwer und hat kaum Federung, also am besten für leichte Asphalt-Downhills geeignet.
Wenn man den Reifen aber rauchen will, kann das so vielleicht sogar noch zu besseren ergebnissen führen. Auch als Schmuggelversteck ist das nicht zu verachten.
Auch dieses Bild ergibt nach dieser Erfahrung mehr Sinn ![]()
Heutiger Ausflug
Heut bin ich mit dem Organisator des Erzgebirgs-Bike-Marathon in Seiffen schonmal die CrossCountry-Runde für das Einradrennen nächstes Jahr abgefahren. 7,5 km und 150 hm pro Runde. Obwohl hier überall heut viel Nebel war, war das Wetter in Seiffen eigentlich ganz gut. Die Strecke hat einen schönen Mix aus Forstwegen, Sinletrail und Asphalt. Durch das viele nasse Laub und den Schlamm wars heut an einigen Stellen etwas tricky, sodass ich sie heute schieben musste (letztes mal waren sie gut fahrbar). Und Seiffen wird jetzt schon von den Weihnachtstouristen überlaufen.
So’ne Kulisse hinter’m Haus … schmacht
Irgendwie klar, daß es in Seiffen etwas rutschig ist, oder? ![]()