Anfänger

Je schneller du fährst, desto schneller bist du einmal aussen herum. Daher hatte ich erwartet, dass ihr bereits einen Trainingszustand erreicht habt, der das “kleine Meer” zur Pfütze hat schrumpfen lassen! So war’s gemeint! :slight_smile:

siehe Letzter Uniausflug - #2476 by Cyc

Hallo,

sehe gerade auf Servus.Tv eine Dokumentation über Sportpsychologie, da geht es um Imaginationsübungen usw. Hat das jemand schon beim Einrad ausprobiert? Der freie Aufstieg klappt bei mir noch nicht so regelmäßig, könnte da sowas helfen?

Habe heute mal ein 24" Straßeneinrad probiert, ist schon ein unterschied zum 20", hab auch erstmal nur einen freien Aufstieg geschafft.

In letzter Zeit sitze ich immer irgendwie asymetrisch auf dem Rad, irgendwie kriege ich das nicht in den Griff und es war bei beiden Rädern 20" und 24", also kann es an den Rädern nicht liegen. Vielleicht liegt es an meinem unterschiedlichen Beinlängen (ca. 1,5cm unterschied)?

Den Beinlängenunterschied habe ich auch und glaube nicht, dass sich das auswirkt. Meistens hängt schief sitzen mit der Fahrbahn oder Seitenwind zusammen.

Naa toll, ausgerechnet heute, an dem Tag an dem ich mit dem Reißen einer M5 Schraube mein Zweirad unschädlich mache streiken die Straßenbahnen. Und den Ersatz für meine gebrochene Einradachse habe ich heute erst bestellt. 92mm ist etwas außer Mode.

Du meinst Visualisieren? Beim Klettern ja, beim Einradfahren, zumindest so wie ich es betreibe, sehe ich kaum die Möglichkeit davon zu profitieren.

Ich habe gerade meine beiden schon recht alten, aber unbenutzten Suzue Naben verkauft. Solche Naben sind aber bei den einschlägigen Einradhändlern durchaus noch zu bekommen.

wie läuft des ab, was ist der sin dahinter? hört sich zumindest interessant an!

Bei einem Indoor Kletterwettbewerb haben die Kletterer ca. 5 Minuten Zeit sich zusammen die Route vom Boden aus anzusehen. Sie denken sich dabei in die Route rein und führen ansatzweise mit den Händen die Kletterbewegungen aus. Anschliessend kommen sie in die Isolationszone um einzeln wieder rauszukommen und die Route zu klettern. Es gibt Leute, die in der Isolation die ganze Route in Gedanken durchturnen und diese dann so umsetzen und klettern können. Das ist eine Form des Visualisierens.

Grundsätzlich geht es darum sich Bewegungen in Gedanken und mit abgeschwächten Bewegungen so intensiv vorzustellen, dass man sie dann wenn es drauf ankommt zügig und sicher abspulen kann. Beim Fallschirmformationsspringen ist das auch eine ganz wichtige Trainingstechnik. Die Springer bekommen eine Abfolge von Formationen zugelost, die sie dann mit allen Übergängen in der Freifallzeit abspulen müssen. Je mehr Figuren sie schaffen, desto besser.

Ich kenne so einen Formationsspringer, der in fortgeschrittenem Alter das Skifahren gelernt hat. Dabei hat er auch stark mit Visualisierung gearbeitet. Wenn er eine Bewegung einmal richtig ausgeführt hat, dann kann er sie in Gedanken immer wieder abrufen und damit trainieren, selbst wenn er auf dem Balkon im Liegestuhl liegt.

Es soll auch gehen, dass man durch Visualisieren Muskulatur aufbaut, ohne sie effektiv zu bewegen. Allein die Ansteuerung durch die Nerven soll zum Reiz für den Muskelaufbau genügen. Ob das stichhaltig ist weiss ich nicht.

Ob sich das auf das Einradfahren übertragen lässt? Bei einigen Tricks kann ich mir das schon vorstellen. Beim Marathontraining eher nicht.

Beim Downhill gibt es die Situation in der das Rad blockiert, dadurch aber schneller wird und nach unten hin ausbricht. Intuitiv wird man in der Bremsposition verharren, um das Rad zu verzögern und wieder mit dem Körperschwerpunkt über das Rad zu kommen. Die einzige Chance ist aber (m.E.) das Rad gerade noch am Rollen zu halten. Das muss aber schnell und gegen die Intuition passieren. Da könnte ich mir gut vorstellen, dass man das Lernen durch Visualisieren unterstützen kann.

interessante sache, dank dir!
fürs marathontraining ist es wahrscheinlich wirklich nicht geeignet.
aber fürs schauspiel kann mans verwenden, tut man/ichs auch, vielleicht noch nicht so extrem. bei biomechanik klappts aber sicher!!

Anfänger

Hallo Liebe Einradgemeinde,
hab mich nun doch entschlossen hier anzumelden,
nachdem mir Ernst schon ein paar mal gesagt hat, daß ich mich endlich registrieren soll. (hiermit geschehen :D)

So kurz zu mir hab mich entschlossen nach einiger Zeit ohne Sport (komm vom Triathlon) nun wieder mal was zu tun und hier kommt mein Freund Ernst ins Spiel der mich inspiriert hat Einrad fahren zu lernen.

Nun übe ich schon fleißig seit ungefähr Mitte Jänner (am Anfang noch mit Ernst’ls 20 " Einrad, hab mir dann aber recht schnell von Roland das KH24 gekauft) und es funktioniert eigentlich schon ganz gut.

Ein wenig springen (Gehsteighöhe), ein paar flache Stufen usw. was mir aber nicht gelingt ist Pendeln, ich hab keine Ahnung wie ich das anstellen soll.

So das wars jetzt einmal.

Willkommen im Forum - das musste ja mal sein.

Herzlich wilkommen!:smiley:

Ja, das ist am Anfang nicht so einfach, da hab ich mich auch schwer damit getan. Am wichtigsten ist es alles Gewicht in den Sattel zu bringen und nur mit dem unterem Fuß/Bein zu treten. Vom Rhythmus her funktioniert fast alles, solang du nicht über 90° hinauspendelst. Man kann auch in verschiedenen Geschwindigkeiten pendeln. Aber am Anfang muss man erst einmal einen Rhytmus finden und üben. Am besten geht das mit einem 20" Einrad. Was auch helfen kann ist rückwärtsfahren zu lernen.
Und Ansonsten: Üben,Üben, Üben:D

Ja, das ist am Anfang nicht so einfach, da hab ich mich auch schwer damit getan. Am wichtigsten ist es alles Gewicht in den Sattel zu bringen und nur mit dem unterem Fuß/Bein zu treten. Vom Rhythmus her funktioniert fast alles, solang du nicht über 90° hinauspendelst. Man kann auch in verschiedenen Geschwindigkeiten pendeln. Aber am Anfang muss man erst einmal einen Rhytmus finden und üben. Am besten geht das mit einem 20" Einrad. Was auch helfen kann ist rückwärtsfahren zu lernen.
Und Ansonsten: Üben,Üben, Üben:D
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Danke, werde ich mal ausprobieren.
:smiley:

Willkommen im Forum.
Dann haben wir ja bald einen Mitstreiter im Wienerwald :slight_smile:

Ja, wenn mich Ernst einmal bei einer Tour mitnimmt, aber ob das nicht noch ein wenig zu früh für mich ist.
:roll_eyes:

Mein Sohn (11) kriegt nun auch langsam raus, wie’s geht.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=QNgQK3i6kcM

schaut eh schon voll cool aus, hat er jetzt schnell gelernt,
na bitte jetzt müß ma nur mehr einen Namen für unseren Familienbetrieb finden :smiley:

Vor gut 2 Monaten hatten wir hier schon mal das Thema “freihändig vs.Hand/Hände-am-Sattel/Griff/Lenker”. Ich habe mich damals von den Argumenten überzeugen lassen, es ein wenig geübt und bin beim Marathon (Standard) damit ganz gut zurecht gekommen.
Das Thema holt mich jetzt beim G36 mit T-Bar wieder ein. Ich habe mir angewöhnt, im 2. Gang mit einer Hand am Griff zu fahren, wobei ich ständig mehr oder weniger Zug auf den Griff ausübe. Der andere Arm pendelt und so läuft das Rad eigentlich sehr ruhig. Nehme ich jetzt die andere Hand auch an den Griff, fängt die Fuhre ziemlich an zu schlingern. Außerdem merke ich nach einer Weile eine gewisse Anspannung im Schulter- und Nackenbereich. Kennt das jemand? Ich vermute mal, da hat sich bei mir während des mühsamen Anfangs eine suboptimale Fahrtechnik verfestigt. Ihr stützt euch doch im Normalfall sicherlich alle richtig am Lenker ab! Oder?

Ich halte das für eine Frage der Gewohnheit. Als ich das 36er aufgeschlumpft habe, da nahm ich sehr häufig die zweite Hand vom Lenker, um damit zu balancieren. Anfangs bekam ich den Schlumpf kaum richtig ins Brummen und fuhr “untertourig”. Da war dann immer eine Hand draussen. Bei einem Hauch von Steigung, Unebenheiten oder Kurven sowieso. Das ist aber mit der Zeit wieder viel weniger geworden. Ich habe nun fast immer beide Hände am Lenker und das fühlt sich gut an.

Hier hat es noch eine weitere Diskussion zu dem Thema, gerade um die Frage, ob man zieht oder drückt.

Bei einer 2-Tagestour über 220 km hatte ich sogar vom Stabilisieren mit dem T-Bar Schmerzen in den Handgelenken.
Schmerzen im Schulterbereich hatte ich früher, als ich noch einen hohen 1-händigen Anteil hatte.

Christian