Schulterprobleme

Nach längeren Fahrten mit Rucksack habe ich öfter Verspannungen in der Schulter, die auch richtig schmerzhaft sein können. Dem kann ich entgegenwirken, wenn ich versuche, die Schultern von Anfang an “hängen zu lassen”, und nicht durch Aufstützen auf den Lenker die Schultern hochzuziehen. Andererseits gehen dabei viele Vorteile des Lenkers verloren, wenn man sich eben nicht mehr wirklich aufstützen kann.
Haben andere ähnliche Probleme? Hat da jemand einen sinnvollen Lösungsansatz für dieses Dilemma?

klingt nach einem Muskeldefizit -> Krafttraining.

Kann ich nach meiner 7-Tage-Tour mit relativ schwerem Rucksack bestätigen, am Anfang hat man eine verspannte Schulter, danach einen Stiernacken und kaum noch Probleme :smiley:

Ich hatte zum Beispiel beim Düsseldorf Marathon massiv mit Rückenproblemen zu kämpfen. Im Pilates kam raus, dass ich die Schultern immer hochziehe - ein Problem, dessen ich mir zuvor gar nicht bewusst war. Bei meinem 212km-Ausflug letzten Frühling achtete ich immer wieder drauf die Schultern unten zu halten und kam dadurch ohne Rückenprobleme Zuhause an. Das hat mich im Bezug auf den Lenker nicht beeinträchtigt. Ob das bei forciertem Tempo auch hilft muss sich erst noch zeigen.

Ja.
Genick bis runter zu den Schulterblättern. Nach bewuster Entspannung bei der nächsten Ausfahrt hatte Muskelkater im vorderen Schulter- bis Brustbereich. Nächstes Mal ziehe ich mich etwas wärmer an, dass die Muskelpartien nicht zu sehr auskühlen. Vielleicht hilft es ein wenig.
Da fällt mir gerade ein: Nach dem letzten Marathon hatte ich direkt nach dem Zieleinlauf beim Hochlaufen zur Umkleide babarische Kopfschmerzen. Nach der Massage, mit der Bitte auch für den Rückenbereich waren die Verspannungsschmerzen für eine Weile wieder weg. Auf der Rückfahrt im Auto nach Hause waren die Schmerzen wieder voll da.

Wenn tadpole und gossi hier nicht schrieben, würde ich es als “alte Männer-Thread” betiteln.

Heee! Sooo alt sich WIR nun auch wieder nicht! :roll_eyes:

Wunschdenken! Ich bin ja schon alt und mir tut alles weh :smiley:

Motorradfahren stärkt die Hals/Nacken/Schultermuskulatur erheblich. Durch den ständigen aber nicht konstanten Winddruck auf den Helm und die dynamischen Bewegungen wird in dem Bereich alles sanft trainiert, so nebenbei.

unser biomechanik-dozent hat mal gesagt, dass man die schultern sehr leicht unbewusst hochzieht, eben auch beim rucksacktragen. dagegen hilft eigentlich nur aktives entspannen, also hängen lassen.
ich habe jetzt keine erfahrung mit lenker, aber ich glaube kaum, dass es extreme auswirkungen auf das lenkverhalten hat, wenn man sich nur zum lenken auf den lenker stützt (man fährt ja schließlich nicht immer kurven) oder vielleicht mit dem rest des armes lenkt (besteht ja nicht nur aus der schulter).

@From the Woods: vielleicht liegen die schmerzen auch am harten training und nicht am alter? :smiley:

Nicht unbedingt. Wenn ich mit der Jugend ( :smiley: ) trainiere sind die am nächsten Tag immer frisch und munter und ich… naja, munter :stuck_out_tongue:

die werden halt nicht so hart trainieren :smiley:

Ich lasse das jetzt einfach so stehen, sonst mache ich mir noch Feinde :smiley:

wieso? :smiley:

Bei meinen zwei 200 km Touren im Sommer mit 6kg Rucksack hatte ich zum Glück keine Rückenprobleme. Ich hatte nur Probleme mit den Handgelenken vom Grifffesthalten.

Ich bekomme immer Rückenprobleme wenn ich im (für mich) schwerem Gelände zu viel “einarmig” fahre. Ich hab dann die linke Hand am Griff und bekomme dann Schmerzen im linken Schulter-Rücken-Bereich.
Das legt sich, wenn ich wieder beide Hände am Griff habe oder die Hand wechsle.

Christian

Kann ich weitgehend bestätigen. Nur das Aua wechselt auch die Seite :o

Ich habe heute die Schultern ein paar mal gezielt nach unten gebracht. Das hat für mich keinerlei negative Auswirkung was die Lenkerbenutzung anbelangt.