Lizenzen an die Macht !

:astonished:

offenbar haben viele ein Riesenbedürfnis, sich zu diesem Thema zu äussern :smiley:

Hallo Matthias,

Ehrlich? Für mich hört sich das eher an als sei die Leidensfähigkeit einiger Leute in der Vergangenheit schon deutlich überstrapaziert worden.

Und bei so viel Arroganz, sehe ich ehrlich gesagt auch keine Basis auf deren Grundlage eine sachliche Diskussion zu Stande kommen könnte.

MfG
Uli

Danke für die konstruktive Kritik;) :smiley:

Manche sagen ich sei gegen alles, dabei will ich nur für die Freiheit sein.

ich bin mir durchaus bewusst das die ganze arbeit die hinter so einer regelung (regelungsflut?) steht nicht aus schlechter absicht gemacht wird sondern dem ganzen gegenteil - allein es fängt immer ganz harmlos an und bald darauf steigt selbst der eigene anwalt nicht mehr durch.

das ist doch freizeit und keine steuergesetzgebung, warum muss ich erst viele seiten regelwerk lesen oder lizenzen erwerben bevor ich auf s einrad darf :thinking:

aber mit einem hast du völlig recht:
ich bin gegen alle einschränkungen beim einradfahren - selbst wenn ich sie noch gar nicht kenne oder sie noch gar nicht erfunden wurde.
wenn sie sinn machen verstehen sie sich eh von selbst sonst sind sie bestenfalls überflüssig.:slight_smile:

grüße vom jogiunianarchist

Regelwerke müssen meiner Meinung nach leider sein und solange sie einheitlich sind hab ich damit kein Problem (und der BDR scheint das mit dem einheitlichen Regelwerk so langsam auch begriffen zu haben 100mm Kurbeln sind ja endlich erlaubt). Aber Lizenzen die einen Sportlervorschreiben wo er hin und wo nicht darf, haben gerade im Einradsport nichts verloren. Da es aber wohl genug Einradfahrer gibt die sich gerne in ihrer Freiheit eingrenzen lassen und kein Problem damit haben sich trotz Volljährigkeit eine Erlaubniss holen zu müssen wenn sie bei der Bewertung von Küren helfen muss ich mich wohl damit abfinden (am DC habe ich mir mal eine von den BDR Jury Lizenzen angeguckt und da steht ganz klar drauf das sie die Lizenz verlieren wenn sie ohne Erlaubniss irgendwo judgen).

Der Sinn und Zweck von Lizenzen ist es, Macht und Kontrolle auszuüben. Genau das unterscheidet eine Lizenz ja von einer Qualifikation: bei einer Qualifikation darf jeder antreten, der gezeigt hat, daß er gut genug ist. Bei einer Lizenz kann der Lizenzgeber beliebige Zusatzbedingungen vorgeben. Das kann sinnvoll sein, um die Möglichkeit zu schaffen, bestimmtes Verhalten zu sanktionieren und die entsprechenden Personen auszuschließen (z.B. Lizenzentzug bei Doping oder grob unsportlichem Verhalten), aber auch zum Selbstzweck werden (z.B. das von dir genannte Beispiel mit dem Judgen ohne Erlaubnis, oder auch Lizenzentzug bei der Teilnahme an Wettkämpfen anderer Verbände).

Insofern bin ich Lizenzen gegenüber nicht generell abgeneigt. Allerdings sollte sichergestellt sein, daß die Bedingungen dafür dem Sport dienen und nicht nur den Funktionären und deren Machterhalt. Solange es konkurrierende Verbände gibt, die über die Vergabe von Lizenzen versuchen, sich am Markt zu positionieren und ihren Alleinvertretungsanspruch durchzusetzen bin ich strikt dagegen und kann nur jedem Sportler raten, sich nicht auf dieses Spiel einzulassen.

Zu Jogi und seinen anarchistischen Gedanken: natürlich braucht es weder Regeln, noch Lizenzen, um Einradfahren zu dürfen (mal abgesehen von den Regeln, denen wir alle unterliegen, wie z.B. dem Strafgesetzbuch). Daran hat bislang auch niemand versucht zu rütteln. Wenn sich Einradfahrer in einem Wettkampf messen wollen, machen gewisse Regeln schon Sinn um Leistung vergleichbar und meßbar zu machen. Wer da nicht mitmachen will, muß das nicht tun und kann völlig ohne Regeln alleine oder auch mit anderen gemeinsam Einradfahren. Ich sehe hier auch keinerlei Problem, weil die regelfreien Fahrer und die Wettkämpfer sich gegenseitig nicht stören.

um mal etwas luft rauszulassen:
ich bin ja auch einer von uns allen, die wir uns täglich in schule job und als staatbürger nach einer völlig unüberschaubaren flut von regeln und gesetzen zu richten haben. selbst in meinem anderen hobby, dem segeln, ist es nicht so das etwa freiheit auf den meeren herrscht, nein neben den nationalen vorschriften sind dort auch noch die internationalen einzuhalten.

und jetzt versuchen die lieben bürokraten sich auch noch das einrad unter den nagel zu reissen!
weil ihnen die freiheit unerträglich scheint? :thinking:
weil sie ohne regelwerk gar nicht mehr leben können? :thinking:
weil lizenzen und regeln so “normal” sind wie die “gefilterte” luft die sie atmen? :thinking:

wenn ich mir die videos von markus ( turtle) und allen anderen hier anschaue, dann weiss ich eines einfach:
es gibt keine lizenz für freiheit!!!
freiheit nimmt man sich.

mein vorschlag
gebt denjenigen die sie wollen lizenzen und regeln,
aber denkt immer an eine startergruppe die “unlimited freedom” heißt!!!
wir regeln eure lizenzen nicht und ihr nicht unsere freiheit.

gruß jogi

@Lutz: Jurylizenzen sind was anderes als Fahrerlizenzen. Jurylizenzen machen meiner Ansicht nach schon sinn wenn man nicht will, dass jeder Laie wertet sondern das die Jurymitglieder auch eine gewisse Kompetenz durch Schulungen bekommen haben. Und das man nicht bei jeder Veranstaltung in der Jury sitzen darf halte ich auch für Verständlich. Wenn man zB. von einem Verband geschult wurde (oder dort Funktionär ist) Vertritt man diesen auch nach Aussen, ob man will oder nicht.

Zu Fahrerlizenzen hab ich mir noch keine Gedanken gemacht. Hab auch keine Ahnung wie die Situation in der Schweiz momentan ist.

Jogi, Du mischt da alles durcheinander. Lizenzen und Regeln gelangen bei Wettkämpfen zur Anwendung. Sonst interessiert sich niemand dafür noch stören sie.

Es gibt auch keine Personengruppe, die daran interessiert ist, Einradfahrer in ihrer Freiheit zu beschränken.

Jogi, Du solltest Politiker werden - oder Philosoph! :smiley: :slight_smile:

Ich gehe mit Lutz einer Meinung, Regelwerke sind für Wettkämpfe eine Voraussetzung.
Wer schon selber Einradwettbewerbe ausgerichtet hat, weiss das diese bei Protesten
und Reklamationen Hilfestellung geben können.

Hier geistern in Postings einige kuriose Vorstellungen betreffend Lizenzen herum.

In der Schweiz haben wir Lizenzen für Einradrennen und für Einradhockey.

  1. Durch die Lizenzen wird niemand ausgeschlossen. Auch Einradfahrer die keine Lizenz
    gelöst haben, können an Einradrennen in der Schweiz teilnehmen.

  2. Die Lizenzen haben die Anmeldung, die Registration und auch die Auswertung von
    Wettbewerben für die Fahrer und die Organisatoren vereinfacht.
    Mit den Jugendlichen unseres Vereins nehme ich seit einem halben Dutzend Jahren
    an Wettbewerben im In- und Ausland teil. Dies ist nun unser 2. Jahr mit Lizenzen in der Schweiz.
    2.1 Die Anmeldung der Vereinsmitglieder wird vereinfacht, da ich nur noch
    Name, Lizenznummern und gewünschte Wettbewerbe angeben muss. Ich spare Zeit.
    2.2 Am Wettkampftag ist es völlig ausreichend, einfach die Zeit für’s Einfahren vor
    dem Wettkampf einzuberechnen, da eine Registration vor Ort entfällt.
    Jeder Fahrer erhält mit seiner Lizenz auch seine Startnummer. Die Fahrer können
    sich also direkt auf den Wettkampf konzentrieren und müssen nicht noch vorgängig
    Schlange stehen, für Startnummern und was auch immer. Z.B. verdunstet an
    UNICONs oder am DC ein halber bis ein ganzer Tag nur für die Anmeldung!
    2.3 Im Anschluss an den Wettkampf müssen keine Reklamationen wegen falscher
    Schreibung des Namens, falscher Kategorie und Ähnliches auf den Ranglisten eingereicht werden,
    da diese Probleme alle schon Anfang Jahr mit dem Bezug der Lizenz gelöst
    wurden und alle Personendaten zentral vorliegen.

Also kurz: die Lizenzen, wie sie in der Schweiz eingesetzt werden, grenzen Niemanden
aus, vereinfachen aber die Abläufe für Fahrer und Organisatoren.

Für mich als Coach und Fahrer ist die Einführung von Lizenzen im Einradsport (Schweizer Lösung) ein Fortschritt.

Das ist aber eine völlig andere Art von Lizenzen, als man sie aus vielen anderen Sportarten (z.B. aus dem Rennradbereich) kennt und auch als die Kampfrichterlizenzen des BDR. Die von dir beschriebene zentrale Datenbank, deren einziger Zweck eine vereinfachte Anmeldung und Datenhaltung ist, halte ich für durchaus sinnvoll. Dann stellt sich aber natürlich die Frage, was es mit dem von ibrmv angekündigten “lizenzfreien Rennen” auf sich hat.

lizenzfreies Rennen

die Bodenseemeisterschaft kann ich lizenzfrei durchführen, da es sich hier um einen einzelnen und unabhängigen Wettkampf handelt, bei dem sowieso alle Anmeldungen manuell erfasst werden müssen. Hier sind ja nicht nur Schweizer Einradfahrer am Start, sondern auch viele deutsche Einradfahrer, welche in der Datenbank nicht erfasst sind und nur an diesem einzigen Rennen starten werden.

Bei Rennserien wie der Schweizermeisterschaft liegt denn auch der grosse Vorteil der “Reproduzierbarkeit” und Vereinfachung.
Dieser Vorteil ist bei einem Einzelwettkampf wie der Bodenseemeisterschaft jedoch kaum spürbar, insbesondere wenn auch ein grosses internationales Teilnehmerfeld nur “einmalig” daran teilnimmt.

Ich hoffe, dass ich hiermit etwas zur Klärung beitragen konnte. :wink:

Matthias Gauler

Könntet ihr mal im Großen und Ganzen zusammenfassen, worum es hier eigentlich geht? Ich blick da nicht mehr so ganz durch :thinking:

Lizenzen - eine “kurze” Zusammenfassung

Hallo enaddi

ich versuche hier mal kurz zusammenzufassen:

  • bei etlichen Threads entwickelt sich eine Nebendiskussion mit dem Thema "Lizenzen"
  • dies lenkt teilweise massiv vom Kerninhalt des entsprechenden Themas ab
  • daher habe ich diesen Thread zum Thema Lizenzen eröffnet

Aber worum geht es eigentlich denn bei diesem Thema, bzw. was sind Lizenzen:

  • Lizenzen sind kostenpflichtige Dokumente, welche bei den meisten Sportarten alljährlich gelöst werden müssen, um eine Zulassungsberechtigung zu den Wettkämpfen zu erhalten
  • je nach Sportart sind diese günstig (wenige Euro) bis sehr teuer (mehrere hundert Euros bei Profisportarten)
  • mit den Lizenzgebühren wird bei den meisten Verbänden ein Teil der Unkosten gedeckt, die durch die Organisation von Wettkämpfen entstehen (ist aber je nach Verband und Sportart sehr unterschiedlich)
  • oftmals reichen die Mitgliederbeiträge der Verbandsmtglieder hierfür nicht aus (je nach Grösse des Sportverbandes)
  • sehr oft werden die Startgelder der Wettkämpfe direkt an den Veranstalter ausgerichtet, obwohl der Sportverband im Hintergrund sehr viel hilft dabei
  • damit z.B. Kampfrichter ausgebildet oder Sportkurse durchgeführt werden können, wird oft auch Geld benötigt; sei es für Hallenmiete, Teilnehmerunterlagen oder auch mal eine kleine Zwischenmahlzeit. Ebenso verrechnen die meisten Verbände keine oder nur minimale Kosten, wenn sie den veranstaltenden Vereinen einen grossen Teil des Bürokrams wie Ausschreibungen und Anmeldungen abnehmen.
  • ich gehe davon aus, dass in Deutschland wie auch bei uns in der Schweiz sehr viel Einradhelfer oder -Kampfrichter ohne finanzielle Interessen und in den meisten Fällen kostenlos arbeiten... und trotzdem muss man immer noch irgendwo irgendetwas bezahlen.

So, das war nun doch eine etwas lange Auflistung, die sicher noch nicht vollständig ist.

Sehr oft sind Menschen zuerst einmal sehr negativ eingestellt gegenüber Neuerungen (ausgenommen sie machen Spass und wirken nicht einschränkend).

Ich persönlich bin der Meinung, dass Lizenzen in den meisten Fällen sinnvoll sind. Früher hatten die Verbände sehr viele Mitglieder und konnten dank der vielen Mitgliederbeiträge oft auch viel positives im Hintergrund bewirken für die Förderung und Entwicklung einer Sportart.

Der heutige Zeitgeist läuft jedoch in eine andere Richtung: jeder möchte gerne ein kleiner “Ego” sein, seine persönliche Freiheit geniessen (da spricht ja auch nichts dagegen), sich ja nirgends verpflichten, aber trotzdem gerne bedient werden (Konsumgesellschaft). Somit haben auch die Sportverbände weniger Mitglieder und demzufolge auch weniger Geld zur Verfügung, um damit eine Sportart zu fördern oder attraktiver zu machen.

Bei uns im Schweizer Einradsport fliesst zum Beispiel jeder einzelne Franken der Lizenzen wieder direkt zurück in die entsprechende Sparte, sei es z.B. für die Durchführung eines Kampfrichterkurses oder in Material, das danach wieder jeder Veranstalter kostengünstig nutzen kann. Unser Sportverband ist übrigens nicht sehr gross und die Funktionäre arbeiten kostenlos, da sie diese Sportart fördern möchten.

Sicher wird es neben vielen positiven auch negative Beispiele geben. Ich denke aber, dass sich die negativen Beispiele vorallem in Sportarten finden werden, in denen Geld und Macht eine wichtige Rolle spielt.
Einradsport gehört da meiner Meinung nach nicht dazu.

Über Lizenzen kann jeder denken, wie er will, es ist auch niemand verpflichtet, eine solche zu erwerben, um Einradfahren zu können.

Nur wenn man sich an organisierten Anlässen beteiligt, hat man sich natürlich an den Richtlinien des Ausrichters zu orientieren (Freiheit des Veranstalters). Aber hier habt ihr ja auch die eigene Freiheit, zu entscheiden, ob man da mitmachen will oder ob ihr so etwas selber auf die Beine stellen wollt.

Ich selber bin kein “Lizenzguru”, vertrete aber trotzdem die folgende Meinung:

Wenn ihr irgendwo Missbräuche feststellt, dann haut rein in die Tastatur was das Zeugs hält, da bin ich der gleichen Meinung wie die meisten Benutzer dieses Forums.
Aber bitte bleibt sachlich, dann erreicht ihr ev.sogar eine positive Veränderung.

:stuck_out_tongue: Ende der Rhetorik, nun seid ihr wieder an der Reihe

Matthias Gauler :wink:

Ok danke für die “kurze Zusammenfassung” :slight_smile: Ich weiß nicht recht was ich davon halten soll. Wenn das Geld was durch die Lizenzen eingenommen wird auch wirklich wieder zur Förderung der jeweiligen Sportart genutzt wird finde ich es gerechtfertigt ansonsten nicht.

freiwilligkeit

solange die freiwilligkeit im vordergrund steht ist ja auch alles ok.
ich bin gerne bereit meinen obulus beizutragen, - solange ich entscheiden kann ob ich ne lizenz (jahresabo) “kaufe” oder ob ich - meinetwegen auch in summe teurer - mich für einzelne veranstalltungen anmelde.
ich will mich nicht in schweizer belange einmischen, fände es aber schade wenn ich bei schweizer events zusätzlich zur autobahnvignette noch ne einradlizenz erwerben müsste.
ich glaube das würde wenn es schule macht zumindest den “internationalen” einradsport eher beeinträchtigen.
ausserdem denke ich nicht das ich eine konservative einstellung zu neuerungen habe…aber das beurteilen wohl besser andere…

jogi

konservativ oder Philosoph ?

Jogi schrieb:

Hallo Jogi
mit meiner Anmerkung

habe ich nicht dich gemeint, sondern eine allgemein zu beobachtende Reaktion bei vielen Menschen beschrieben (gilt natürlich auch für mich :stuck_out_tongue: )

Niko schrieb:

beim Politiker mach ich nicht mit, beim zweiten hingegen lass ich dich nicht hängen :wink:

Gruss

Matthias Gauler

Ich habe da so meine Zweifel…

Schön, dass es in der Schweiz mit den Lizenzen so gut läuft.
In unserem Heimatland habe ich das Gefühl, dies ist leider nicht wirklich der Fall. Wenn Lizenzen dazu missbraucht werden, Mitgliedern Einschränkungen zu unterwerfen, um Konkurrenten zu schädigen, Ehrenmitgliedern den Ruhestand zu versüssen und den Spitzensport zu fördern (den es verbandsmäßig im Einradbereich nicht gibt) bin ich gegen diese Lizenzen.

Regeln sind wichtig, jedoch häufig auch mehr Einschränkung als Hilfe. Die Kurbeldiskussion ist da nur ein Beispiel. Das Kinder nun in der Lage sind mit 100 Kurbeln zu fahren, wo es doch vor 10 Jahren noch total schädlich für die Körper der Athleten war ist eins von diesen Beispielen. Jugendliche die sich verletzen weil die ach so ungefährlichen Plastikpedalen beim Hochsprung brechen ein anderes. Leider haben Lizenzen die Nachteile, dass sie zumindest in Deutschland anscheinend mehr Arbeit und Kosten verursachen als Nutzen für den Sportler mit sich bringen.

Ich fahre da mal lieber beim RTL (übrigens mit der Radgröße und den Kurbeln die ich für richtig halte). Meine Tests haben ergeben, dass es da durchaus ein physiologisches Kriterium gibt. Würde ja auch niemand auf die Idee kommen mit einem Cooker zum Wheelwalk anzutreten! Regeln sind notwendig und wichtig, jedoch sollte es immer noch Spielraum für Veränderunge
Freiheitsliebende: Nehmt die Lizenz Fahrer doch mal mit in Eure Welt (der mit eigenen Tricks und ohne Startnummer, zeigt ihnen die Basisdemokratie bei einer guten Street Session und Eure schönste Trail Line). Aber nicht über die rote Ampel fahren ;-)n geben, sonst entwickelt sich nichts weiter!

Kann Jogi´s Freiheitsgedanken da eigentlich schon verstehen.

Also Lizenzler: Überdenkt doch mal bitte Eure negative Machteinwirkung mit eurem Handeln und den ach so schönen Regeln.

der angsthase

Ich denke mal der Angsthase hat das gut dargestellt, dem kann ich mich anschließen. Ich habe da aber noch eine Frage zum Verständniss da die Schweizer sich offensichtlich nicht ganz einig sind was eine Lizenz ist und bedeutet.
Matthias schreibt :

Franz schreibt:

Matthias beschreibt eine Lizenz, Franz eher eine Datenbank.

Es wäre auch mal gut zu wissen wie die Kostenunterschiede sind.

Den Finanzierungsgedanken kann ich garnicht verstehen, wir finanzieren die Veranstaltungen über die jeweiligen Startgebühren und Sponsorengeldern. Das ist so bei Veranstalltungen eines Verbandes und auch bei Verbandsfreien Veranstalltungen. Der BDR nimmt zusätzlich noch ein erhöhtes Startgeld für nichtmitglieder.

Gerüchteweise munkelt man auch das die Zahl der Teilnehmer an Rennen seit Einführung der Lizenzen zurückgegangen sind, Gerüchte sind aber eben nur Gerüchte daher wäre es schön hiezu mal Zahlen zu hören. Per Fakt weis ich das es Einradfahrer in der Schweiz gibt die den Rennsport eingestellt haben da er Ihnen zu teuer geworden ist.

Generell dient eine Lizenz wie schon im thread erwähnt zur Kontrolle eines Sportes. Es wäre interessant zu hören welche Bedingungen an eine Lizenz geknüpft wird, wenn es nur Geld ist, grenzt sie zumindestens mal Fahrer ohne Geld aus was sehr schade ist. Solange es selbst im Weltverband keinerelei Tendenzen gibt Lizenzen einzuführen wundert es mich das ein Landesverband dies tut. Fahrerdatenbank und vereinfachte Anmeldung etc. sind hilfreich, haben aber nichts mit dem Gedanken einer Lizenz zu tun. Wer sich mal mit Fussball beschäftigt hat und weis das auch 10 Jährige mittlerweile Spielsperren über 6 Monate und mehr erhalten, weis was Lizenz Sport bedeutet: Funktionäre kontrollieren wer teilnehmen darf und wer nicht. Kontrolle kann im Sinne eines Sportes sein, mir ist jedoch kein Sport bekannt wo dieser positive Aspekt zu erkennen ist. Ich bin aber offen für positive Gegenbeispiele.

hallo,

ich will da auch noch ein kleinen Beitrag beisteuern,
es gibt immer 2 Seiten so auch mit Lizenzen.

In der Schweiz sind die Lizenzen für die bessere Organisaion (Ablauf Anmeldung, Auswertung bei Rennen) und Teamkontrolle (Vorgabe durch Regeln, z. B. bei Captainentscheid oder neue Beschlüsse) beim Hockey.
In der Schweiz sind die Lizenzen soweit OK, wobei hier über die Kosten noch verhandelt werden müsste, denn es sind einfach viele Rennsportler aus früheren Jahren nicht mehr an den Rennen, wobei das vielleicht auch auf andere Faktoren zurückzuführen ist, z. B. Wechseln in den Bereich Trial/Muni/Downhill, da geht ja viel zur Zeit – in Deutschland hingegen wird dieses System nicht funktionieren, da es bestimmten Leuten darum geht, Mitglieder seines Verbandes nicht an verbandsfremden Veranstaltungen zulassen zu wollen (Jury z. B.)

noch anmerken möchte ich den Kommentar im vorherigen Beitrag wegen Kurbellänge und Pedalen beim Weitsprung - diese Formulierung gefällt mir besonders gut.