Letzter Uniausflug

Aus Wikipedia: Sachs_(Marke).

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eventuell auch Hausbesuch: SRAM Fertigung in Taichung – hier kommen Schaltwerk, Bremse, Gabel und Antrieb her!.

Auch wenn es eigentlich der vor-vorletzte Uniausflug war …

45km 900hm 35°C 24"

Bei den Anstiegen in praller Sonne und ohne jegliches Lüftchen hatte ich wirklich manchmal das Gefühl mit der Trinkgeschwindigkeit der Schwitzgeschwindigkeit nicht mehr hinterher zu kommen. Zwischendurch wollte ich schon abbrechen. Hab dann unterwegs zum Glück noch eine Quelle Angesteuert um meine Flaschen aufzufüllen und mal kalt den Kopf unterm Wasser runterzukühlen.

Auf dem Bild ist das Hetzdorfer Viadukt, Fotografiert von der Hetzdorfer Bastei zu sehen.

Die letzte Tour bin ich dann etwas ruhiger angegangen, mit 800hm auf 25km. Blöderweise war’s wieder so schwül, wenn auch nicht so heiß.

Krimtour2015 - Abschlussbericht

In dieser Rubrik hat sich anscheinend gerade das Sommerloch aufgetan – bei dieser Hitze fehlt sicherlich vielen einfach auch der Ausflugselan.
Darum möchte ich die Gelegenheit nutzen, die Krimtour2015 auch im Einradforum zum Abschluss zu bringen. Ist ja nun schon über einen Monat her, aber es hat einfach so lange gedauert, das ganze Material zu sichten und überhaupt die Eindrücke sacken zu lassen.
Ich mach’s mir einfach und hangele mich an Jockie’s Fragen entlang.

Nee, das Schulrussisch hätte garantiert nicht gereicht, aber mein Bruder wohnte in den 1980ern ein paar Jahre in Moskau und hatte daher keine Schwierigkeiten, sich zu verständigen. Mitbekommen habe ich kontextbezogen trotzdem das meiste. Darüber hinaus wäre man auch mit Englisch sehr weit gekommen, schließlich gilt die Krim ja als touristisch gut erschlossen und der Branche ging es gut bis 2013.

Es gab auch hierzulande einige auf Krimreisen spezialisierte Anbieter. Denen sind momentan die Kunden abhandengekommen, so dass es meines Wissens derzeit keine offiziellen Angebote gibt, was aber nicht heißt, dass man dort nicht mal individuell nachfragen könnte. Die Kontakte bestehen ja wahrscheinlich auch weiterhin.

Zur Streckenführung wäre zu sagen, dass die sich unserem Ziel, die Krim zu umrunden, unterordnete. Wir wollten das möglichst rasch schaffen und fuhren daher auf normal ausgebauten Straßen. Die Strecke ist für Fahrradtouristen relativ uninteressant und ich habe sie daher auch nicht aufgezeichnet. Allein die Tatsache, dass „Navigation“ (Android-App) im Fahrradmodus ständig versuchte, uns auf Feldwege und kleinere Straßen umzuleiten, weist aber schon darauf hin, dass durchaus auch andere Routen denkbar gewesen wären. Und die einzige Begegnung mit einer Radlergruppe aus Murmansk hatten wir auch abseits der Straße. Unterwegs erfuhren wir strassentechnisch die volle Bandbreite - von holprigem, brüchigem Asphalt bis zu renntauglichem Belag - von dichtem Verkehr wie in der Rushhour bis zu absoluter Einsamkeit, in der man außer Vogelgezwitscher und Froschgequake minutenlang nichts hörte.
Kertsch blieb diesmal draußen, weil wir eher vorsichtig geplant hatten. Das wären 200 km mehr gewesen. Den ersten Ruhetag nutzten wir aber, um von Feodosia mit dem Bus dorthin zu fahren. Nebenbei - aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Der Brückenbau über die Straße von Kertsch ist ja wohl beschlossene Sache, und wenn die mal in ein paar Jahren (2018?) in Betrieb geht, gibt’s möglicherweise auch ein Event für Läufer/Skater/Radler. Das wäre doch ein guter Ausgangspunkt für die nächste Tour. Landschaftlich und historisch ist die Halbinsel an der Halbinsel auf jeden Fall sehr reizvoll.

Im Mai war auf der Krim noch Vorsaison und wir hatten keine Mühe, am jeweiligen Etappenzielort, spontan für eine Nacht unterzukommen. Das reichte vom 4-Sterne-Hotel bis zum Wohnheim mit Gemeinschaftstoilette. Mehr als 50 €/Nacht für ein Doppelbettzimmer mit Frühstück mussten wir nie berappen, meist wesentlich weniger. Zur Not hätten wir auch ein Zelt und Schlafsäcke dabei gehabt, die mein armer Bruder fast die ganze Zeit mit dem Anhänger befördern musste, aber in unserem Alter weiß man einen gewissen Minimalkomfort durchaus zu schätzen. Einradmäßig lief die Tour für mich eher suboptimal. Ursprünglich hatte ich geplant, möglichst viel mit langen Kurbeln im zweiten Gang zu fahren. Die Verletzung, die ich mir kurz vor der Tour zuzog hatte aber zur Folge, dass ich kaum ohne Schmerzen gehen konnte (Einradfahren war wesentlich entspannter). Eventuelle upd’s hätte ich also niemals auslaufen können, bzw. hätte ein vorzeitiges Tourende riskiert. So zuckelte ich die meiste Zeit im Sicherheitsmodus im (1. Gang, 150er Kurbeln) durch die Gegend. Was mir ebenfalls nicht gelang - das ultimative Foto. Im Kopf war es schon fertig, ich bekam aber keine Chance, es auch in echt zu schießen. Inspiriert vom G36-Bundeswehr-Skandal hatte ich vor, unter der Überschrift “Funktioniert doch!” mein G36 zusammen mit einer AK47 (Kalaschnikow) abzulichten. Niemals hätte ich es für möglich gehalten, dass ich das Teil während der ganzen Tour nicht zu Gesicht bekomme - nirgendwo Kontrollposten oder dergleichen. Die einzigen Bewaffneten, die wir an einer Tankstelle trafen, gehörten zu einem Geldtransport. Die hatten aber keine AK dabei - echt enttäuschend.
Wir haben gerade ein kleines Abschlussfilmchen zusammengestellt (“Gruß an die Krim!”) und bei YouTube hochgeladen, welches aber aus Einradlersicht nicht so viel Interessantes bietet und daher auch hier nicht verlinkt wird.

Nachsatz, die Befindlichkeit der Krimbewohner betreffend und eigentlich off-topic:
Was die Leute betrifft - bei vielen Begegnungen und Gesprächen verfestigte sich bei uns der Eindruck, dass die Entwicklung der Verhältnisse auf der Krim ab Ende Februar 2014 sehr wohl dem Willen und den Interessen der übergroßen Mehrheit der Krimbewohner entsprach. An anderer Szenarien wollte man - den Donbass vor Augen - nicht einmal denken. Wir hatten auch nicht das Gefühl, dass uns gegenüber geflunkert oder irgendetwas schöngeredet wurde. Die Leute sind sich größtenteils der momentanen Situation und der daraus entstehenden Probleme sehr bewusst. Sobald sie mitbekamen, woher wir waren, waren sie in ihrem Mitteilungsdrang kaum zu bremsen, und auch wir mussten uns einige kritische Fragen gefallen lassen. Das galt in den meisten Fällen auch für Leute aus der Tourismusbranche, die aufgrund der sanktionsbedingten Einbrüche schwere Zeiten erleben. Ohnehin läuft dort gerade ein großer Um- und Neuverteilungsprozess, der uns sehr an die unmittelbare Nachwendezeit Anfang der 1990er erinnerte. Mal sehen, wie sich das Ganze in den nächsten Jahren so entwickelt.

Du bist’n HELD!

Habe gerade das Video mit dem Lied auf Odnoklassniki gesehen! Respekt!!! Bin begeistert!!!

meine lieblingsstrecke

von nirgends nach nowhere :roll_eyes:

neulich am meer

beach day

Das rechte ist wirklich schön!

ja ich war in letzter zeit recht bilderpostfaul…
was nicht bedeutet das wir nicht unterwegs sind;)

Caorle

Vor zwei Wochen oder so waren wir in Caorle - das Einrad musste natürlich mit.

Ist irgendwie recht nett, am Strand zu fahren.
Den trockene weichen Sand weiter oben hab ich erst gar nicht probiert.

na dann behandel mal die speichennippel mit balistol o.ä. sonst wird die verbindung vom salzwasser ganz schnell “unlösbar”
die verbindung sattelstange gabel kann auch recht fest werden;)

Danke für die Hinweise.
Werd ich zur Sicherheit machen.
Allerdings war ich ja nur ca. 15min am Strand und vielleicht eine halbe Stunde auf der Promenade.

mich gibt es noch…und ich fahre auch noch…nur weniger online… habe heute die grösste Tour der Saison gemacht: 2300 hm rauf und wieder runter in 6,5 Stunden inkl. Pausen… etwas über dem Limit… Bericht und weitere Bilder folgen

Falknis1.jpg

Falknis 2530 müm, ein Berg auf der Liechtenstischen/schweizerischen Grenze, nicht besonders hoch, aber mit dem Start auf 470 müm doch eine Herausforderung. Mit dem Auto fünf Minuten zum Start gefahren, von da den Forstweg hoch zur Alp Lawena (1530 müm). Theoretisch wäre alles fahrbar, aber der Forstweg ist so steil, dass ich nur knapp die Hälfte fahren kann.
Auf der Alp Lawena genehmigte ich mir ein grosses Rivella und eine kurze Pause. Weiter ging es auf einem Wanderweg zum Kamm Mazorahöhi /2050 müm. Langsam merkte ich, dass die vorgenommene Zeit von 4h im Aufstieg gar optimistisch wurde, v.a. da der Weg ab dem Kamm extrem steil wurde, ich müde Beine bekam, das Einrad auf dem Rücken immer schwerer wurde und die Hitze (29 Grad auf 2000müm!) extrem war. Mit wirklich ziemlich letzter Kraft schaffte ich es auf dem Gipfel in exakt 4 Stunden und 15 Minuten.
Die Aussicht war einfach fantastisch! Auf dem Gipfel waren einige Wanderer die von der Schweizerseite aufgestiegen sind (dort gibt es eine Bahn die bis auf 1800 müm geht). Beim Aufstieg selbst begegnete ich nur einem Wanderer.
Ich ruhte mich etwas aus, bevor ich mich auf den Downhill machte. Bis zum Ka runter war vieles nicht fahrbar, ab da bis nach Gusche und weiter nach Blazers war es ein fantastischer Trail, technisch zum Teil sehr fordernd, besonders da ich keine Kraftreserven mehr hatte. Bei den zwei kurzen Gegenanstiegen machte ich dann definitiv schlapp und musste mehrere Pausen einlegen.
Nach genau 6 Stunden und 30 Minuten inkl. aller Pausen erreicht ich Blazers wo ich des Bus nahm der mich in fünf Minuten zum Auto brachte.

Einmal mehr durfte ich feststellen: das Gute liegt so nahe!

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es freut mich sehr das du eine so schöne tour machen konntest.
ich hätte mir dafür ja den ganzen tag zeit genommen :slight_smile:

wenn ich mal wieder bei dir bin wollte ich etwas zeit mitbringen und von dir aus los zur Alivierhütte dort übernachten und über vera cruz zurück, vielleicht beim florian vorbei und dann vermutlich mit dem bus wieder zurück.

Erinnert mich an meine Wanderung von der Schesaplanahütte (Schweiz) über die Pfälzer Hütte und den Augustenberg nach Malbun vor 6 Wochen, Da war’s auch so heiß. Es ist einfach eine sehr schöne Gegend.

@Jogi: das tönt gut! Zeit mitbringen sowieso, habe da einiges Neues, Schönes entdeckt. Alvier ist lohnend, besser jedoch nach Buchs runter als Santa Cruz, bzw. lohnender. Marc und ich haben das gemacht, ohne Übernachtung, der Downhill war dann auch etwas schwierig wegen der müden Beine (sind immerhin auch knapp 2000hm :p). Gibt aber eben auch bei uns schönes auch it Hüttenübernachtungen (kenn da ein paar wenige die offen und unbewartet sind, auch ganz speziell, aber man muss halt mehr schleppen, ist dafür ganz für sich).
Zudem habe ich im Alpstein einiges schöne gefunden, da gibt es neu auch einen Whisky Trek und natürlich die tollen Bergseen…

@hugo: das ist ein Klassiker, sehr schöne Tour! Ich wollte auch mal die Schesaplana mit dem Rad abfahren, zur Zeit sind aber zu viele Wanderer da…

@charly: Ey Gringo, ich habe Muskelkater

Sehen uns in Erfurth.

Pifke :smiley:

:slight_smile: :slight_smile: :slight_smile: Dann hat sich der Ausflug ja gelohnt
Zur Beruhigung, ich bin auch geschlaucht.

Bin jetzt auch platt. Bin gerade, nach ca 2 Monaten Abstinenz, meine 29 km am Rhein entlang geschlumpft. Nicht lustig :frowning: Aber zumindest ging es noch ohne zusätzliche Pausen.

Gaisberg uphill

57min später…

Unten.jpg

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