Laaaaangweilig!

Ich werde niemals ein unicycle commuter werden … Bin heute 1,2km auf meinem 29" in die Arbeit gefahren und hab mich fast zu Tode gelangweilt …

Es gibt nichts öderes als gerade Asphaltstraßen … Vlt sollte ich meine KH Dual Spirit 127/150 durch 110/127 ersetzen (ich fahre bisher ausschließlich 127) und meinen Arbeitsweg mit noch kürzeren Kurbeln mal testen.

Oder mal mit einem 36" ausprobieren …

Wie haltet ihr das durch?^^ Achja, welche Menge an Schutzausrüstung verwendet ihr zum commuten?

VG, Thomas

wie ich das durchhalte? ich denke an nichts, oder an irgendwas, im winter lach ich über die radfahrer, die mit schnee und eis nicht zurecht kommen. alternativ kannste noch musik hören oder nen buch lesen oder du schaust einfach in der gegend rum.

kurze kurbeln sind aber auch eine gute alternative, damit kommt man schneller vorwärts. klappt auch super, wenn man nicht all zu steiles gelände hat, das man fährt.

schutzausrüstung? hmmm, sandalen, zählt das? im winter noch handschuhe, damit die finger nicht kalt werden. naja, ich fahr aber auch mit nem 24er in die uni und hab ebene strecke, da hab ich mich bisher noch nicht hingelegt.

Zum einen können gerade Asphaltstraßen durchaus Spaß machen, obwohl sich für 1,2km ja das Aufsteigen fast nicht lohnt. Zum anderen muß man halt irgendwie zur Arbeit kommen und es kommt darauf an, welche Alternativen du hast.
Hier ein paar Vorschläge, um deinen Arbeitsweg spannender zu gestalten:

  • fahr einen Umweg. Vielleicht auch einen, der nicht nur über gerade Asphaltstraßen führt
  • probier deine aktuell benötigte Zeit zu verbessern
  • denk über wichtige Dinge nach. Z.B. kannst du dich mental auf das kommende Meeting oder das Gespräch mit deinem Chef vorbereiten
  • warte bis es geschneit hat oder die Straße überfroren ist und fahr dann vor Sonnenaufgang im Dunkeln
  • pack einen Laptop in den Rucksack oder sonst etwas das bei einem Sturz kaputt gehen kann und signifikanten Wert hat
  • lege ein Gelübde ab, nicht “normal” zu fahren, sondern etwas Besonderes zu machen. Z.B. rückwärts fahren, einbeinig fahren, wheelwalken

Helm, Handschuhe, keine Knieschützer

Einradfahren auf der Straße ist so “langweilig” wie Joggen, Fahrradfahren oder Kanufahren auf einem See. Es wird dann interessant, wenn du deine Grenzen überwindest (z.B mal 50/100 km fahren, eine Passstraße oder einen bestimmten Stundenschnitt). Wenn du mehr Abenteuer brauchst, musst du es suchen. Das Einrad bietet alle möglichkeiten.

Für fahren auf Asphalt (bei mir 90% aller Fahrten) würde ich dir ein 36er mit kurzen Kurbeln (oder sogar Schlumpf) empfehlen. Als Schutz reichen mir Helm, Handschuhe und Knieschoner.

Christian

Ja, da geb ich dir Recht. Einradfahren ansich finde ich überhaupt nicht langweilig. Man kann sich fast beliebig steigern. Ich seh nur die Steigerungsmöglichkeiten auf meinem Weg in die Arbeit nicht.

Allerdings hat Yeti hat schon gute Anregungen gegeben … Ich werde auf jedenfall mal das Fahren in der Nacht ausprobieren.

Ein 36er würde ich gerne mal testen. Vlt hab ich demnächst Glück und Albatros lässt mich mal mit seinem fahren :slight_smile:

Ansonsten fahre ich gerne und wie ein besessener … Derzeit 3mal die Woche für 1h bestimmt … Ich merke aber schon deutlich, wie die Anzahl der Herausforderungen in meiner direkten Umgebung schnell abnehmen …

edit: Das ist leider oft so bei mir … Eines meiner größten Hobbies ist es was neues zu lernen und darin bin ich ziemlich gut … Allerdings komm ich dann so nach einem Jahr an eine Stelle, an der es langweilig wird … Beim Einradfahren gibt es da zum Glück noch genügen Steigerungspotential :slight_smile:

Naja es kommt wie meine Vorposte schon sagten auf die Alternativen an
Bei mir ist die Frage ca 30Min mit dem Bus oder 30min mit dem Einrad an der Salzach entlang.
Also wenn’s nicht gerade schüttet ist das Einrad das Fortbewegungsmittel der Wahl
Oder so wie vorgestern 45min mit dem Bus incl 2 mal Umsteigen oder 15min mit dem Einrad.
Es geht aber auch um das Ausspannen.
Da fahre ich gerne eine endlose Gerade mit dem Einrad entlang als vor dem TV oder PC zu hocken

Das seh ich auch so. Das ist ja auch gerade das Tolle am Einradfahren (wenn man nicht mit dem 36er unterwegs ist), dass man einfach langsamer unterwegs ist, sich entspannen kann und sich nicht total abhetzen muss.
Auf meiner Einradtour an der Nordsee hatte das den Effekt, dass ich mich mehrmals gefragt habe, überwas ich so beim Fahren nachgedacht habe… Keine Ahnung, teilweise hat sich mein Gehirn wohl im Stnad-Bye-Modus befunden und nicht nachgedacht.

Aber wie auch Yeti geschrieben hat, die geistige Vorbereitung auf das nächste Meeting (bei mir Vorlesung und Seminar) ist ne gute Sache.

Scheinbar bist Du schnell gelangweilt. 1,2km können doch nicht mal 10 Minuten dauern (wenn Du langsam fährst und dann bist Du immer noch schneller als zu Fuß).
Für mich reicht schon der Umstand das ich die Strecke eben “mit dem Einrad fahre” um es spannend zu machen. Der Arbeitstag fängt schon besser an wenn ich die paar hundert Meter von der U-Bahn in die Firma einradle, und ich weiß das ich abends dann den leichten Anstieg wieder hoch fahre. Jeden Tag ein kleines bisschen Training, jedes Mal etwas besser, sicherer, lockerer und sicher schneller als zu Fuß.

mfg

Byc

P.S.: Schutzausrüstung trag ich eigentlich keine, wär der Weg länger, müßt ich schneller fahren, oder wär etwas Gelände dabei würd ich wohl Knieschützer verwenden.

Wie ich das durchhalte: nur auf den Bordsteinkanten oder den weißen Linien, die Fahrradweg von Fußgängerweg abgrenzen fahren, Stillstandüben an Ampeln, Wettrennen mit Stützradfahrern und manchmal hab ich auch so nen “Hüpfer” drin, bei dem ich versuche, egal welche Pedalstellung grad ist, über jede Linie oder Gullideckel etc. die da so kommen drüber zu hüpfen. Wenn viel los ist, ist so ein Slalom um die Passanten auch immer ganz nett. :roll_eyes: :smiley:

Schutzausrüstung: Da ich nur mit dem 24er Standard pendel, also nicht so wirklich super schnell werde, mich auf dem Ding echt sicher fühle, idR eine unglaubliche Reaktionsgeschwindigkeit habe, wenn UPDs im Anmarsch sind und ich zu faul bin noch Schützer mit mir rumzuschleppen, trag ich keine. :sunglasses:
Ich würde allerdings einen Helm empfehlen, wenn du mehr auf schnellen Straßen, als auf Radwegen und ruhigen Straßen unterwegs bist.
Wenn du aufgeschrammte Hände/Knie gar nicht leiden kannst, könnten dort auch entsprechende Schützer sinnvoll sein und falls du dazu neigst auf den Ellenbogen zu landen… :slight_smile:

Was ich auf keinen Fall für’s Pendeln machen würde: Panzerjacke :wink:

Zum Thema “Contra-Monotonie” wurde eigentlich schon alles gesagt.
In der Stadt fahr ich mit Helm und Radhandschuhen (Finger frei), offroad gern auch mal mit Knie-Schienbeinschützern…

Ihr fährt also zum Entspannen Einrad und nicht um schnell irgendwo anzukommen?

Da muss ich gestehen, dass ich in dieser Hinsicht anders bin. Der Arbeitsweg ist für mich ein nerviges Übel … Mit dem Fahrrad brauch ich 6min und das dauert mir eigentlich noch zu lange.

Aber eure Ideen, den Weg “aufzupeppen” sind wirklich interessant. Fahren bei Nacht oder irgendwie mal bisserl Technik-Training einbauen … Vlt alle 10m einmal hoppen oder irgendwas …

Danke für eure Antworten, ich denke, ich hab was dazugelernt :slight_smile:

Je nachdem wie deine Arbeitszeiten liegen, hast du da wenig Auswahl. Bei mir ist es zumindest im Winter so, daß ich bei Dunkelheit zur Arbeit fahre und wenn ich mich auf den Heimweg mache ist es auch schon wieder dunkel.

Ja, auch, aber auch zum Einkaufen, um in die Uni zu kommen und um nicht mit dem Fahrrad fahren zu müssen. (und bald auch mit Kinderwagen :wink: )

Wenn es mal schnell gehen muss, nehm ich das Fahrrad oder wenn ich größere Lasten transportieren, dann auch mit dem Zweirad. Mit dem 24er ist man eben nicht so schnell. Ich bin aber auch schon bei uns im Wohnheim mit dem Einrad zur Werkstatt gefahren, weil das schneller geht als zu Fuß…

So langsam werde ich echt neugierig, wie verd···t langweilig dein Arbeitsweg bitte sein soll :thinking:

Keine lächelnden Menschen? Keine Natur? Keine Isar? Keine Vorgärten, in die du dank deiner Sitzhöhe reinlurgen kannst?
Gefährlich (Gelände, Ausfahrten, Kreuzungen, Gewerbegebiete, Kindergärten, Schulen) scheint er auch nicht zu sein, sonst wäre er ja nicht langweilig.

Vielleicht solltest du einfach mal eines deiner gegenläufigen Ziele (schnell und abwechslungsreich) nicht mehr so ernst nehmen. Umwege fahren oder langsamer und dafür mehr die Augen offen halten.

Ich hab zwei wege, die sich zeit- und entfernungsmäßig nicht viel geben. Der eine ist eher langweilig, größtenteils Asphalt, der andere geht durchs Tal, hat je einen kleinen Schotterup- und -downhill, zwar eine längere Treppe, die man schieben muss, dafür aber auch eine (oder zwei, wenn man will), die kürzer ist und eine Kinderwagenspurr hat. Eigentlich fahr ich viel lieber durchs Tal, macht einfach mehr Spaß, aber leider bin ich ein verdammt fauler Mensch… Wird Zeit, dass ich mein Stützrad wieder repariere, dann hab ich zum faul sein des und bekomm dann wieder mehr Lust drauf, durchs Tal zu fahren :smiley:

Schoner und sowas hab ich keine, fahr auch nur mitn 26er. Die Kinderwagenspur an der Treppe hab ich mich so erst nicht getraut und wollte sie mal mit Schonern üben. Aber dann bin ich sie dann doch einfach mal so vorsichtig gefahren und jetzt muss ich mich sogar schon bremsen, weil ich das sonst zu riskant fahre, aber bisher hab ich da runter noch nie absteigen müssen!

jonglieren

probier mal zu jonglieren,
ich hatte heute morgen mir 3 Äpfel mitgenommen und konnte da gewiss 1km auf meinen Arbeitsweg beim einradfahren jonglieren, dabei ist die Geschwindigkeit merklich runtergegangen.
Schutzausrüstung habe ich keine.

Ich hab jetzt mit einem erfahrenem Mountain-Biker mal gesprochen … Seine Antwort war:“Dir fehlt Textur”.

Und wie recht er hat! Ich finde die Asphaltstraßen ansich einfach langweilig und daran werden irgendwelche Tricks und Spielereien nichts ändern. Auf dem Weg zur Arbeit würden sie mich immer anwidern, das weiß ich genau … Ich fahr lieber mit dem Fahrrad in die Arbeit. Das kurz und schmerzlos …

Ich muss es mir eingestehen … Ich bin kein mit-dem-Einrad-zur-Arbeit-Pendler und werde nie einer sein … Also lass ich es komplett und versuch es garnicht erst nochmal.

Ich brauch Textur … Waldboden, Unebenheiten, Wurzeln, Gefälle, Steigungen, das ganze Programm gg

Warte mal noch ein paar Wochen. Dann kommt die Textur ganz von alleine auf deinen Arbeitsweg. Das beginnt mit Laub und geht dann weiter mit Schnee und Eis.

Yay!