Hilfe - Felgenbremsen quietschen

Nee, das ist eine neue Überlegung. Allerdings denke ich nicht, dass eine verbogene Gabel dazu führen würde, dass der Effekt immer in derselben Laufradposition auftritt.

…tausche die Lager…
es sind die Lage, Luke

@digger: …lese auch die älteren Seiten des thread… :roll_eyes:

Das stimmt so nicht ganz. Wenn du den Finger auf eine Saite der Gitarre hältst, dann verkürzt du die Saite, reduzierst aber auch gleichzeitig die Vorspannung.

die felge ist an der stelle breiter, ganz einfach.
lass die luft raus und mess mit der schieblehre nach.
das ist nicht so ungewöhnlich bei so großen felgen, ich kenne einige bei denen es so ist (z.B. meine - und viele munifelgen wenn sie durch misshandlung mal gestaucht sind)

abhilfe:
bremse weicher einstellen (evtl eine kleine luftblase einsaugen) , dann merkt man es nicht so.
du könntest wenn der unterschied nicht zu groß ist auch etwas abschleifen, hab ich aber nie versucht.
ich habe mich dran gewöhnt und mittels “weichem” bremsfinger an der stelle immer etwas weniger gebremst. (und bin auf die scheibenbremse ausgewichen seitdem habe ich wenns ernst wird im gelände oder bei treppen viel weniger angst mir das genick zu brechen)

Bevor sich jetzt einer ein Stimmgerät für eine Gitarre kauft, man kann sich auch gleich ein Speichentensiometer kaufen.
z.B.
http://www.neckermann.de/DT%20Swiss%20Speichentensiometer%20DT%20Tensio/5100017_267276,de_DE,pd.html#dt-swiss-speichentensiometer-dt-tensio

@Yeti warum sollte sich die Vorspannung bei einer Gitarre ändern, wenn man die Seite mit dem Finger berührt, man verschiebt sie ja nicht, man ändert ja nur die zum Schwingen verfügbare länge

Wenn ich die Saite durch Fingerauflegen verkürze (gehen wir der Einfachheit halber mal von Halbieren aus), dann müßte sich doch die Vorspannung auf die beiden Teilstücke verteilen, so daß auf jedes dieser Teilstücke nur die halbe Kraft wirkt. Oder habe ich da gerade einen ganz massiven Denkfehler?

Ich glaube schon. Wenn ich ein Gewicht von 1 kg an einen Faden hänge, der 1 m lang ist, hat der Faden die selbe Vorspannung, wie wenn ich das Gewicht an einen nur 50 cm langen Faden hänge, oder nicht? Die Spannung ist meines Erachtens unabhänging von der Länge des Fadens. Der könnte 30 km lang sein und hätte immer noch die selbe Spannung (das Gewicht des Fadens vernachlässige ich).

Hätte ich das dann nicht beim Drehen als Schlag in der Felge sehen müssen? Vielleicht nicht … vielleicht machen da kleine Nuancen viel aus. Guter Gedanke, werde ich nachprüfen!

Luft raus lassen? Kann man doch von der anderen Seite her messen, oder?

Schieblehre habe ich jedoch keine :o Werde mit einer Schablone improvisieren.

Die Bissigkeit der Bremse habe ich durch Schrägstellen der Bremsbacken etwas gemindert. Dadurch ist die Bremse überhaupt erst benutzbar. Mit weich Bremsen war da nichts zu holen. Das ist aber keine befriedigende Lösung zumal sie immer noch ruckelt (und das wieder zunehmend weil die Beläge sich langsam wieder parallel ausrichten).

Es kann sein, dass das Ruckeln, das ich bei jeder Radumdrehung bemerke, die alleinige Urasche ist, aber sicher bin ich mir nicht. Ich werde nun erst mal sehen, ob sich beim vermessen Auffälligkeiten zeigen.

Ja, hast du! Stelle dir mal an einem Ende eine Federwaage vor. Da kannst du so viel abdrücken wie du willst, aber das was diese anzeigt bleibt gleich!

1mm merkt man da schon ganz gut.
meist ist der unterschied am felgenhorn größer.

viel erfolg

Na gut. Dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil. :wink:

Öhm.
Aber dann gibts ja noch die schwingende Länge.
Also mein 48-Speichen-Laufrad am Quax hat berührend gekreuzte Speichen, dadurch ne reduzierte schwingende Länge. Ich hab da grad ein bisschen dran rumgemessen und mir scheint, dass die radiale Höhe des Kreuzungspunktes schon recht stark schwankt.
Macht das so ne Klang-Tensiometrie nicht völlig kaputt, ich meine am fertig gebauten Laufrad?

Edit: Und wenn die schwingende Länge gar nicht reinspielen würde wäre die Bauform einer Harfe oder eines Flügels ja wohl ein bloßer Designgag. Glaub’ ich nicht :wink:

hab noch einen denkfehler entdeckt:
wenn ich auf eine saite drücke, bringe ich sie ja von ihrem normalen “weg” ab. der nlrmale “weg” ist das, wo sie ist, wenn man die saite frei schwingen lässt.
da man nun einen “umweg” macht, legt das gleiche stück saite nun einen weiteren weg zurück. demnach müsste sich die spannung eher noch erhöhen!

ich bezweifle aber, dass sich das hörbar auf den ton auswirkt :smiley:

Ich habe zwei Stahlwinkel so zusammengeschraubt, dass sie sich zwischen den Speichen exakt auf die Felge schieben liessen. Geringe Abweichungen der Felgenbreite wäre so gut aufgefallen, waren aber nirgends festzustellen.

Dann habe ich die Speichenspannung nochmals erwas erhöht und die Bremssättel komplett neu eingestellt. Gestern kam ich nun zum ersten mal wieder dazu die Bremse danach ein wenig auszutesten. Nun ist zum einen das periodische Schlagen verschwunden und zum anderen ist die Bremse nicht mehr so bissig. Das entwickelt sich nun klar zum Positiven, wobei ich dem Braten immer noch nicht ganz traue, zumal mir nicht klar ist, was denn nun die Ursache war. Vielleicht kommt als Ursache in Betracht, dass sich die Rillenstruktur der Felge im Bremsbelag eingeschliffen hatte und es dadurch zu einem “Verhaken” kam.

seltsam…

Ja, das ist es. Wenig greifbar und damit ein wenig unbefriedigend. So geht es mir auch.

Weil gerade in einem anderen Trööt die Frage wieder aufkam von wegen Quietschen und ich in einem nochmals anderen Trööt mal etwas dazu geschrieben hatte, hier nochmals was ich bemerkt hatte.

Genau das Gegenteil! Wenn die Felge fettig ist, dann quietscht das wie Schwein am Spiess. Fett runter von Felge und Bremsbelag und das Quietschen ist weg.

Bremsklötze anbohren

Meine Lösungen bisher gegen das Quitschen:

  • Felge aufrauhen
  • Bremsklötze peilförmig stellen
  • andere Bremsklötze verwenden

Neue interessante Lösung :

4 Löcher mit 3mm- Bohrer reinbohren und das Peifen ist weg.
Besten Dank an Marc und Jörg von Boosty.ch für die zugeschickte Lösung. Habs zwar nicht ausprobiert bis jetzt, aber sie brachten so ein neues 26 Muni zum schweigen …

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gute idee!
sind die löcher ganz durch oder nur durch den belag?

Hallo Jogi

Da muss ich auch nachfragen.
Ich persönlich würde nur anbohren und nicht durchbohren.