Handyhalterung am Einrad

Yepp. Ich hatte nur das Problem, daß der Flug nicht lang genug war. Das Experiment wurde also nach einer Pause (Landeanflug, Immigration, …) im Auto auf dem Weg zum Prinzessinenschuhladen (Insider, den Seestern sicher versteht) fortgesetzt.
Ach ja, und während des Flugs habe ich ein paar Fotos gemacht. Nicht viele, verbraucht aber sicher auch Strom.

Schönes Foto, schöne Schuhe.

Ich habe heute den Versuchsaufbau das erste mal auf einer langen Tour in der Praxis verwendet. Die über 9 Stunden aus dem Experiment haben sich nicht bestätigt. Nach 7:20h war heute Schluß. Was war anders als im Flieger? Ich weiß es nicht. Vielleicht die Tatsache, daß ich nicht nur getrackt habe, sondern mir auch die geplante Route haben anzeigen lassen. Aber eigentlich dürfte das keinen wesentlichen Unterschied machen. Vielleicht die Tatsache, daß ich das Handy heute morgen frisch eingeschaltet habe, was bewirkt, daß erst mal der Virenscanner losläuft und sich sämtlich Apps anschaut. Das erzeugt typischerweise eine wesentlich erhöhte Prozessorlast für etwa 20 Minuten und kostet 3 bis 5% einer Akkuladung. Vielleicht auch die Temperatur. Zum einen wars heute recht warm, zum anderen hatte ich das Handy am Körper, der natürlich auch heizt. Verbraucht sich ein Akku schneller wenns wärmer ist?

Ich habe heute den Versuchsaufbau das erste mal auf einer langen Tour in der Praxis verwendet. Die über 9 Stunden aus dem Experiment haben sich nicht bestätigt. Nach 7:20h war heute Schluß. Was war anders als im Flieger? Ich weiß es nicht. Vielleicht die Tatsache, daß ich nicht nur getrackt habe, sondern mir auch die geplante Route haben anzeigen lassen. Aber eigentlich dürfte das keinen wesentlichen Unterschied machen. Vielleicht die Tatsache, daß ich das Handy heute morgen frisch eingeschaltet habe, was bewirkt, daß erst mal der Virenscanner losläuft und sich sämtlich Apps anschaut. Das erzeugt typischerweise eine wesentlich erhöhte Prozessorlast für etwa 20 Minuten und kostet 3 bis 5% einer Akkuladung. Vielleicht auch die Temperatur. Zum einen wars heute recht warm, zum anderen hatte ich das Handy am Körper, der natürlich auch heizt. Verbraucht sich ein Akku schneller wenns wärmer ist?
Ansonsten hat sich die Konstruktion voll und ganz bewährt und die Verfahrerei hat sich auf praktisch 0 reduziert (zweimal habe ich eine Abbiegung verpaßt, was ich aber nach jeweils 100m gemerkt habe).
Und dank Ersatzakku war auch genug Strom bis zum Ende der Tour da.

Ich denke, die schnellere Entladung rührt eher von der größeren notwendigen Sendeleistung (UMTS + GSM) her, um die Funkmasten anzusprechen wenn du durch Badisch Sibirien fährst.
Das Sendemasten-Netz ist da natürlich nicht so dicht wie in der Zivilisation.

Glückwunsch zu der krassen Leistung und der gefundenen Lösung! :slight_smile:

Wir sprechen hier von einem auf ca. 20 Grad klimatisierten Flugzeug im Gegensatz zur heutigen Lufttemperatur von bis zu 27 Grad in Kombination mit meiner Körpertemperatur, die am Arm sicher unter 37 Grad beträgt. Nix Gefriertruhe.

Und die Sache mit den Sendemasten kommt nicht zum Tragen, da ich das Handy den ganzen Tag auf Flugzeugmodus hatte.

Gemeint war deine Tour-Region. Ich wollte nicht in Abrede
stellen, dass heute über 25 °C waren :wink:

Ja, BS ist scheinbar noch ein Stück östlicher wenn ich
deine Tour-Route noch mal genau anschaue.

GPS + Offline-Karte in Google Maps? GPS saugt ja auch nicht schlecht.
Das wirst du im Flieger damals wohl nicht angehabt haben, oder?

Meine Replik bezog sich auf die von dir zitierte Abhandlung über das Verhalten von Akkus bei extremer Kälte.

GPS und Offline Karten, teilweise sogar von Google Maps gesaugt, das meiste aber von OSM. Und ja, das hatte ich damals im Flieger auch an. War nur die meiste Zeit ziemlich blau und langweilig anzuschauen.

Gut … ich gebe zu, ich habe mich blöd bis gar nicht ausgedrückt damit, was ich sagen wollte. Ich habe mal sowohl deutsch als auch englisch nach Temperatur-Kapazität-Kurven und -Artikeln gesucht. Fast alle handeln nur von der Selbstentladung bei jeweiliger Lagerungstemperatur oder dem Ladeverhalten bzw. wie schlecht die Schnell- und Billigladegeräte sind. Also alles eher hinsichtlich der Lebensdauer (Ladezyklen) und nichts in Richtung Kapazitätsverlust bei leicht erhöhten Temperaturen während des Entladevorgangs.
In Elektronikforen schien mir bei Einsatz von Akkus bei höheren Temperaturen erst ab 80 °C diskutiert zu werden.

Insgesamt wird häufiger über die tiefen Temperaturen geschrieben.

Beim freien Fliegen merkt man das mit dem Kapazitätsverlust bei Entladung/Nutzung gewaltig, weil’s in der Höhes ja schon etwas frischer als am Boden ist. Eneloops schlagen sich da deutlich besser als die normalen Akkus. Wenn man die Akkus im Gerät dadurch ersetzen kann … was immer seltener wird.

Ich denke also nicht, dass es an der Außentemperatur lag, sonst würde man viel mehr zum Thema im Netz finden.

Interessant! Ich ging davon aus, dass man in einer Linienflug-Kabine keinen GPS-Empfang hätte weil man nicht genügend Satelliten empfängt. :astonished:
Fensterplatz? Bitte probier’ das auch noch mal für mich falls du mal ’nen Gangplatz hast. :thinking:

Hier geht es um mein Handy mit proprietärem Li-Ionen Akku. Also nix Eneloops. Die kommen bei mir allerdings überall da zum Einsatz wo es möglich ist. Z.B. in meiner LED Beleuchtung fürs Einrad.

Schon passiert. Da geht nichts. Die einzige Chance auf GPS Empfang im Flieger hast du, wenn du den GPS Empfänger unmittelbar neben der seitlichen Außenwand platzierst. Das Dach scheint abgeschirmt zu sein. Wenn ich im Flieger GPS aufzeichne, dann sorge ich dafür, daß ich einen Fensterplatz habe (was sowieso meine Präferenz ist) und platziere den GPS Tracker zwischen Sitz und Kabinenwand. Das funktioniert recht gut und ich habe zwischen 6 und 8 Satelliten auf dem Radar. In der Business Class gibt es auch manchmal an der Kabinenwand angebrachte Ablagefächer für Zeitschriften und ähnlichen Kram. Die sind prima um darin den GPS Tracker zu versenken. Aber selbst wenn ich am Fenster sitze und den GPS Tracker in die Hosentasche (auf der dem Fenster zugewandten Seite natürlich) stecke, ist der Emfpang mehr als dürftig. Ach ja, und am Notausstieg wirds auch schwierig, weil die Türen wohl stärker abschirmen als die normale Kabinenhülle.

Armhalterung

ich benutze eine Armhalterung wie es sie für Jogger gibt.

Nur montiere ich es weiter vorne , so dass ich wie bei einer Uhr aufs Display schauen kann, so wie etwa Taucher und Fallschirmspringer…

Wenn ihr Akku sparen möchtet, dann unbedingt auf Offline- Navigation achten, wie es zb. bei Nokia schon seit X- Jahren serienmässig verbaut ist.

Ich benutze das Tool APEMAP , das geht für praktisch alle Handys.

Ich hab mir das jetzt nochmal genauer angeschaut. Der GPS Empfänger war durchgängig direkt an der Außenwand des Fliegers platziert und er hat immer so zwischen 10 und 12 Satelliten angezeigt. Auf den ersten Blick sieht die Route auch sehr brauchbar aus:

Bei näherer Betrachtung stellt man fest, daß der Flieger ein paar Haken geschlagen hat, die es nicht gab. Ich meine nicht die beiden großen Schleifen, die sind wir wirklich geflogen. Sondern die kleinen Hüpfer, bei denen sich das Flugzeug in der Luft in seine Einzelteile zerlegt hätte. D.h. das Flugzeug scheint doch ganz massiv abzuschirmen bzw. durch Störfunk das Ergebnis verzerren.

… auch schon mal davon gehört, dass man elektronische Geräte dieser Art nicht in Flieger betreiben sollte, da sie die Bordelektronik stören können ?

GPS-Emfänger empfangen nur und senden nicht, dürfen folglich während des Flugs völlig legal betrieben werden.

Danke fürs Ausprobieren, interessant! Für die „Schlenker“ drängen mir als Ursachen auf:

  • Schlechte Triangulation weil am Fenster alle Satelliten aus einem geringen Winkel kommen, sich daher die Signallaufzeiten kaum unterscheiden und die Rechenfehler dafür aber vergrößern.
  • Umschaltung auf A-GPS (GSM) oder Inertialsensoren weil das GPS-Signal weg bzw. nach der raschen Kursänderung noch nicht auf die neuen Satelliten eingestellt (dauert Sekunden) war.
  • Schlechter Extrapolationsalgorithmus als das Signal weg war

Bodennah könnte’s das zumindest erklären. Die 2 Zacken in größerer Höhe allerdings weniger.

Wie unikum ja schon richtig bemerkt hat, fand das alles in einem Flugzeug statt weshalb kein GSM-Signal zur Verfügung stand, weil ich das Handy natürlich nur im Flight Mode betreiben darf.

Wenn es um Zacken ginge, die aus einer sonst geraden Flugbahn herausragen würden, würde ich dir Recht geben und das als einzelne Falschdaten interpretieren. Hier handelt es sich aber offenbar um plötzliches Hakenschlagen, ohne daß der Flieger anschließend wieder auf den ursprünglichen Kurs einschwenkt. Falls diese Kurskorrektur also nicht wirklich stattgefunden hat (und die Tatsache, daß ich noch lebe ist ein Beweis dafür), dann kann es sich nur um einen längerfristigen Offset handeln der dann irgendwann korrigiert wurde, z.B. weil plötzlich ein paar mehr Satelliten zur Verfügung standen.

Hier nochmal der markante Knick über Singapore in Nahaufnahme mit eingezeichneten Track-Points.

Man sieht deutlich, daß die Flugbahn einfach versetzt weitergeführt wurde. Zwischen dem letzten Punkt vor dem Knick und dem ersten Punkt nach dem Knick liegen 920m. Der Abstand zum jeweils nächsten Track-Point beträgt 70m. Die Track-Points wurden in konstanten Zeitintervallen aufgezeichnet und ich habe auch überprüft, daß keiner fehlt.

Und die Kurve in Bodennähe darfst du nicht ernst nehmen. Da ich während Start und Landung bekanntlich gar keine elektronischen Geräte benutzen darf, sind die ersten und letzten Kilometer des Flugs mit der Hand ergänzt.

Stimmt, da war was; bei den blechernen Verkehrsfliegern :smiley:

Plausibel.

Würde sich’s für dich eigentlich nicht langsam lohnen, selbst den Pilotenschein zu machen und bei ’ner Fluggesellschaft anzuheuern?

Nur weil du regelmäßig aufs Klo gehst wirst du ja auch nicht Klempner, oder? :wink: