Handyhalterung am Einrad

Problem: wie kann ich mein Handy beim Einradfahren als Navi nutzen, so daß ich es während der Fahrt im Blick habe und es nicht in der Hand halten muß? Bedienen muß ich das Handy während der Fahrt nicht, nur draufschauen.
Ansätze wären Fahrradhalterungen, die man an den Lenker schraubt oder z.B. eine Oberarmtasche.
Bei der Fahrradhalterung am Lenker könnte es mit dem Platz eng werden und außerdem wird das Handy das nicht besonders lange überleben, wenn man ab und zu mal stürzt und dabei das Einrad zusammen mit dem Handy in die Landschaft schmeißt. Bei der Oberarmtasche hat man das Handy nicht wirklich im Blickfeld.
Hat jemand schon mal was in dieser Richtung ausprobiert und kann gute oder auch schlechte Erfahrungen weitergeben?

Ich hab ja keine ahnung, aber kann man so einen Oberarmhalter vielleicht so modifizieren,
dass er am Handgelenk hält und man das handy praktisch als armbanduhr trägt.
das würde das draufgucken erleichtern.

Google Glass.

Darüber habe ich auch schon mal nachgedacht und habe das sogar schon ausprobiert. Wirklich im Blickfeld habe ich das Handy da aber auch nicht sondern muß immer die Hand vom Lenker nehmen und “auf die Uhr schauen”.

Super Idee. Es gibt sogar eine App, die das Handy “durchsichtig” macht, indem das Bild der Kamera als Hintergrundbild gesetzt wird. Jetzt muß ich mir nur noch ein Gestellt bauen, um das Handy vors Auge zu hängen. Als leicht kurzsichtiger Mensch sollte mit etwas Schielen auch das Display ablesbar sein. :astonished:

Na … meiner Denke nach hat „das Gerät“ bei einem Sturz die größten Überlebenschancen wenn es zum einen leicht ist und zum anderen am Körper befestigt ist, da du den ja beim Sturz am weichesten abfängst … und da an nicht zu exponierter Stelle.

In 2 Jahren gibt’s so translucent/transparent displays vermutlich von der Stange; mit Android-Anbindung; über’n kleines Kabel oder übers stromsparendere Bluetooth 4.0.

Eine Lösung von Terry Peterson

Recht aufwendig:

Ich finde die Pi-Bars bzw. an der Sattelstange befestigte Handlebars grundsätzlich interessant. Ich halte die Verschraubung in der Sattelplatte für eine Schwachstelle der KH T-Bar.
Spacelord fährt meines Wissens nur Pi-Bar ähnliche Konstruktionen.
In DE wird die Pi-Bar nicht angeboten.

Das ist klasse!! Mir sitzt die T-Bar zu niedrig, ich verkrampfe dann leicht und kriege Schmerzen in der Schulter. Ich halte teilweise nur das Querstück, also das T sozusagen, mit 1-2 Fingern, um aufrechter sitzen zu können. Die hier gezeigte Lösung hätt ich auch gern…

Ich werds mal mit
http://www.amazon.de/igadgitz-Reflektierende-Anti-Rutsch-Oberarmtasche-Smartphone/dp/B00CIPXI9A/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1372345119&sr=8-2&keywords=oberarmtasche+samsung+galaxy+s4
versuchen. Bei dem Preis kann man es auf ein Experiment ankommen lassen.

Scheint, als hättest du Arme wie ein T-Rex :smiley:

SCNR

Das Teil ist gestern angekommen und ich habs heute auf dem Weg zur Arbeit mal ausprobiert. Funktioniert eigentlich ziemlich gut wenn man es als Armbanduhr anzieht und dann aber um 180 Grad auf die Innenseite des Arms dreht. In der Position kann ich das Display ablesen wenn ich die Hände am Lenker habe.
Jetzt gibt es nur noch 2 Probleme zu lösen:

  • wie verhindere ich, daß sich das Display alle paar Minuten automatisch auszuschaltet? Ich brauche da keine allgemeine Nachhilfe zu Android. Das Problem entsteht eher aus unserer Firmen-IT-Policy, die mir einen relativ geringen Timeout verbunden mit Paßwortschutz aufzwingt.
  • bei eingeschaltetem Display hält natürlich der Akku nicht besonders lang. Für längere Touren ist das also nicht praktikabel.

Das erste Problem konnte ich mit der App Wake Lock lösen.

Und fürs zweite: gibts für Android auch Juice-Packs? Also quasi der Akku-Rucksack fürs Handy? Wird dann allerdings irgendwann am Handgelenk klobig und schwer…

Im Gegensatz zu iDingens haben Androiden ja üblicherweise wechselbare Akkus (meines zumindest). Ich werde dann wohl eher einen Ersatzakku in den Rucksack packen.

Und ich werde demnächst mal einen Test machen, wie lange der Akku mit eingeschaltetem Display, genutztem GPS und allem anderen ausgeschaltet tatsächlich hält. Ich sitze in einer Woche mal wieder für gute 9 Stunden im Flieger. Das ist dann die ideale Testumgebung.

Ich habe mir mal das hier geholt gehabt, um Handy etc.
beim Campen (notfalls) wieder laden zu können.

Die Solar-Funktion kann man völlig vergessen, aber
die 3 Ah sind schon ganz nett. Vor allem, dass das Ding am
USB-Port (und Zigarettenanzünder-USB) lädt und gleich so-
viele Adapter dabei hat.

Bevor sich solarmäßig irgendetwas am Ladezustand des
Akku-Packs tut (Juni, pralle Sonne, 1+ Tag flach auf dem
Autodach liegen gehabt), hat man schon 3 Sonnenbrände
und/oder ist verdurstet.

Gestern war ich ein wenig mit dieser Konstruktion unterwegs. Der Akku verbraucht pro Stunde etwa 20% Kapazität, was auf eine Akkulaufzeit von 5 Stunden rausläuft. Das habe ich gestern aber nicht komplett ausgereizt. Am Sonntag werde ich den angekündigten Flugzeugtest machen. Dann weiß ich es genauer.
Aber die gestrige Erfahrung hat gezeigt, daß die Sache an sich funktioniert. Ich konnte das Display während der Fahrt ablesen und das Finden des Weges war wesentlich einfacher als alle bisherigen Ansätze mit Landkarten auf Papier, Handy im Rucksack, …
Dadurch, daß ich das Handy auf die Innenseite des Arms drehe, ist es sogar bei einem Sturz recht gut geschützt. Das habe ich gestern allerdings noch nicht ausprobiert.

Vielleicht ließe sich auch ein (Speichen-)Dynamo mit ’ner elektronischen Schaltung versehen, sodass er verlässlich mit 5V/500 mA (2,5 W) via USB dein Handy laden kann?

Grob überschlagen (Fahrradlampe bei 6 V/3 W ab 10 km/h) sollte ein Dynamo das doch leisten können.

9:17 Stunden. Damit kann man den ganzen Tag auf die Piste. :slight_smile:

Cool! Das Ergebnis kann sich sehen lassen!