Einrad Verkehrszulassung - Petition

Ich möchte dir da nicht widersprechen. Meine persönliche Meinung und die sogenannte Realität klaffen enorm auseinander. Ich werde hier aber nicht weiter darauf eingehen, weil eine detaillierte Ausführung nicht zielführend wäre. Ich bin mir nur sicher betreffend der Rechtssicherheit sagen zu können, dass man diese erst zu schätzen weiß, wenn man in einem System leben muss, dass dieses nicht bietet und meistens werden diese Systeme Diktaturen mit unterschiedlichen Anstrich genannt.
Ich bin persönlich absolut der Meinung so viele Freiräume wie möglich, aber in so einem Systemen wie der Straßenverkehr wird es eben ein wenig schwierig, weil es sich hier um ein System handelt, wo Menschen gefährdet werden können, wenn der Freiraum zu groß wird. Auch müsste ich ein halbes Buch schreiben, um die ganze Punkte die es zu bedenken gilt und die wichtig währen für die Betrachtung und daher mit einbezogen werden müssten, in ein System zu konzentrieren, welches dann die ganzen für und wieder analysiert, damit dann eine Lösung gefunden werden kann.

Es wird sich Einweg finden :slight_smile:

Für Einräder findet sich immer Einweg :smiley:

An meiner polemischen Äußerung ist allerdings durchaus was dran. Ich gehe davon aus, daß die Unfallzahlen von Fußgängern mindestens so hoch liegen, wie die von Einradfahrern, bezogen auf die Größe der jeweiligen Gruppe. Wohlgemerkt, es geht um Verkehrsunfälle, nicht Trainingsunfälle. Wenn man also über eine Zulassungsbeschränkung für Einradfahrer nachdenkt, sollte man ebenso über eine Zulassungsbeschränkung für Fußgänger im Straßenverkehr diskutieren.
Beim Duschen passieren übrigens noch mehr Unfälle.

Die größtmögliche Rechtssicherheit erreichst du, indem du Einradfahren generell verbietest. Daran sieht man deutlich, wenn auch drastisch, daß Rechtssicherheit nicht das einzige Ziel ist, das man anstreben sollte.

Rechtssicherheit hat übrigens nichts mit Demokratie zu tun. Auch in vielen nicht-demokratischen Systemen herrscht ein hohes Maß an Rechtssicherheit. Der Unterschied liegt lediglich darin, wie die Gesetze zustande kommen.

Das muss ich noch loswerden:

Angenommen, es gäbe eine solche Rechtssicherheit für Einradfahrer, wo klar definiert ist, wer wo fahren darf.

Selbst dann würde ich weiterhin für mich selbst entscheiden, ob ich auch überall da, wo ich fahren dürfte, auch fahren wollte - und zwar aus reinem Selbstschutz. Wenn ich mit einem entsprechend ausgerüsteten Einrad überall da fahren darf, wo auch Fahrräder fahren dürfen (und wo ich auch durchaus Fahrrad fahren würde), dann kann das auch mal sehr riskant werden. Ich kann da nur wieder die Landstrassen nennen. Mit dem Fahrrad ist es noch hinnehmbar, wenn man in 1,50 Meter Abstand mit Tempo 120 von einem Auto überholt wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich in dem Moment gerade einen Abgang vom Fahrrad mache, ist recht gering. Mit dem Einrad kann das aber immer passieren, egal wie erfahren man ist. Oder der Windstoß vom Auto bewirkt einen Sturz. Also verkneife ich mir solche Experimente, selbst wenn ich darf. Umgekehrt sehe ich nicht ein, warum ich nicht auf einem Fußweg fahren soll, solange ich darauf achte, dass kein Fußgänger gefährdet wird.

Die Mehrzahl der Polizisten wird einen einfach fahren lassen, solange man sich nicht auffällig bzw. gefährdend verhält. Ich sage es nochmals: Ich bin nie auf der Hut und das hat so bisher prima funktioniert.

Sagt dir Shared Space etwas? Da ist nämlich der Grundgedanke genau anders herum und immer wenn ich was davon lese ist das Fazit positiv.

also jetzt muß ich doch auch mal - obwohl ich mich wirklich lange zurückgehalten habe:

noch ist hier alles erlaubt was nicht verboten ist und ich kann mich nicht erinnern das einradfahren irgendwo verboten wäre (in deutschland) - mal abgesehen davon das es nicht mit einer mindestgeschwindigkeit von 60km/h fährt und deshalb auf autobahnen nix verloren hat.

also herrscht doch perfekte rechtssicherheit!

woher nur das devote verhalten nur das zu tun was einem nicht ausdrücklich erlaubt wurde :thinking:

Ja, zwar kannte ich die Bezeichnung nicht, aber ich bin von dem Konzept angetan. Der Landkreis, in den ich vor einigen Jahren gewohnt habe, ist dazu übergegangen z.B. viele Ampeln durch Kreisverkehr zu ersetzen.
Aber was ich meine ist nicht der Umkehrschluss, sondern nicht die maximale Freiheit, sondern wenige einfache Regeln wie rechts vor links oder wer ein Hindernis auf seine Fahrspur hat wartet oder Reitverschlussverkehr usw.

Einfach ausgedrückt kann es zu Situationen im Straßenverkehr kommen, die sehr unangenehm werden können. Wenn man unverschuldet in einen Unfall gerät, wo man mit einen Zweirad oder als Fußgänger klar das Recht auf seiner Seite hat könnte ich mir vorstellen, dass, wenn z.B. die entstandene Schadenhöhe eine gewisse Summe überschritten hat und das Prozessieren sich für die z.B. betroffene Versicherung lohnt, man aufgrund der Verkehrsmittel Einrad vielleicht in Bedrängnis gerät. Obwohl man unter anderen Umständen mit einen anderen Verkehrsmittel keine Probleme bekommen würde. Dann wird hier vielleicht der Umstand mit einen Einrad gefahren zu sein gegen einen angewendet, um in Regress genommen zu werden.

Das ist kein devotes Verhalten, sondern eher das, was Einradfahrer machen: Vorausschauend fahren :slight_smile:

Aber gut, ich merke schon, dass die Idee auf Ablehnung stößt.
Da kann ich nur denjenigen meine Hochachtung aussprechen, der diese Petition eingereicht hat:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=15983

Wo doch alle so viel Angst haben, jemand macht was böses mit den Internetanschluss. :roll_eyes:
(Danke Herr Schäuble für die Panik mache und Ängste schüren…)

Genau letzteres ist Shared Space. Nicht regelloser Verkehr, sondern Regelvereinfachung.

Duschgel ist auch teurer geworden.

OT:
ich habe lange überlegt, ob ich dazu noch was schreibe, weil es im Endeffekt nichts bringt, da der deutsche Michel auf Linie gebracht worden ist und nicht mehr verstehen kann, wenn jemand sich für die Gesellschaft einsetzt.
http://unkreativ.net/wordpress/?p=10771
Der ist mehr als ganz sauber. Solche Leute setzen sich ein und alle profitieren, wenn es Rechtssicherheit gibt und man sogar in der Lage versetzt wird auf zwischenmenschlicher Ebene Aktiv zu sein um tatsächlich sich zusammen zu schließen, damit alle ins digitale Zeitalter ankommen können. Ich selber habe vor Jahren in einer großen Stadt Wlan-Antennen gebaut und Freifunk ermöglicht, bis die Lobbyisten durch dumme Argumente und bla bla von wegen Terrorgefahr, Raubkopiermörder usw. wieder angst und schrecken verbreitet haben.

Sorry, aber ich habe Respekt vor Menschen, die noch konstruktiv überlegen können. Ich habe Respekt vor Menschen, die nicht in einer rein funktionalistischen Gesellschaft leben wollen, sondern in der Lage des symbolischen Interaktionismus sind.
Auch wenn wieder hinter den Kulisse über das was ich jetzt schreibe hergezogen wird (jemand hat mir in einer PM geschrieben, die meisten würden die Idee im Thread doof finden. Da stellt sich zwar die Frage, woher er/sie das weiß, wenn da nicht einiges bedauerlicher weise nebenbei laufen würde, anstatt mal Klartext zu schreiben), hat mich der letzte Eintrag im Thread seit ein paar Tagen gedanklich beschäftigt. Als Abschluss wäre das in einer sogenannten Wissensgesellschaft bedauerlich gewesen…

so long

Nicht immer, wenn mehrere Leute anderer Meinung sind als du, deutet das zwingend auf eine gegen dich gerichtete Verschwörung hin.
Und die Unterstellung, nur dann zu konstruktiven Überlegungen fähig zu sein, wenn man deinen Vorschlägen folgt, finde ich mit Verlaub unverschämt.

Hmm, da hast du mich missverstanden. Ich wollte parodieren, wie weit das jetzt vom Thema wegführt. Nicht das ganze als so nebensächlich darstellen wie Duschgelpreise.

Zur Petition habe ich keine Meinung, der Antragsteller konnte mich mit seinem Text von der Sache jedenfalls nicht überzeugen da sein Geblubber mit “sozial gerechte Gesellschaft” etc nur bei Linken zieht. Wenn er in irgendeiner Weise juristisch argumentieren würde könnte er mich ja vielleicht für die Sache haben, keine Ahnung.
Daran kranken viele dieser E-Petitions-Texte. Es fallen nur ein paar Buzzwords die bei der dahinterstehenden Seite beliebt sind, aber es wird nicht argumentiert.

Naja, dass die meisten die Idee “doof” finden, steht hier im Thread doch ziemlich eindeutig, oder? Ich hoffe, und gehe nach meiner Erfahrung hier im Forum auch davon aus, dass es da keine weiteren negativen Äußerungen hintenrum gab.

zum Topic: Ich bin auch gegen eine Verkehrszulassung. Ich verhalte mich so, dass hoffentlich kein anderer Anstoß an meinem Fahrverhalten nimmt, tu das, was mir gefällt, so lange es keinem anderen schadet. Kein Fußweg? Ich bin jetzt ein Fahrrad(wenns keine viel befahrene Straße ist). Ein Radweg? Ich bin ein Rad. Ein Fußweg? Ich bin Fußgänger. fertig. Passieren kann immer was, wenn ich Rücksicht nehme, kann mir keiner was vorwerfen. Und das da zusätzliche Gesetze helfen, glaub ich nicht.

:slight_smile: quod erat demonstrandum

Entschuldigung… :o

Warum die Menschen einen Mofa-Prüfbescheinigung in diesen Land brauchen (Mofa = Motorisiertes Fahrrad) habe ich nichts gefunden, aber warum die Menschen besser einen Flurfördermittelschein für einen Gabelstapler machen schon :slight_smile:

http://www.youtube.com/watch?v=nv_AYaX1_pk

Ich wollte niemanden persönlich angreifen. Falls sich jemand persönlich angegriffen fühlen möchte, kann ich mich nur entschuldigen, da es sich um die Mutter aller Irrtümer handelt, die Sprache…
Was hätte ich davon jemanden beleidigen zu wollen?

Also, ich melde mich irgendwann noch mal mit dem Thema, wenn die Zeit reif dafür sein sollte…

so long

Einradverbot

Ich befürchte, dass wenn man Einräder offiziell für den Strassenverkehr zulassen möchte genau das Gegenteil bewirkt.
Man weckt einen schlafenden Hund… und plötzlich ist es überall verboten mit dem Einrad zu fahren ausser auf dem privaten Hausplatz.

Lieber gar nicht so etwas aufwerfen. Der Schuss könnte mächtig hinten raus gehen.

Es gibt gute und schlechte Einradfahrer und der Gesetzgeber würde uns wohl an den schlechteren messen, die es alle paar Meter hinhaut.

Der jetzige Zustand ist mir lieber, es gibt keine ausdrückliche Einradverbote.

Du hast dich gerade als erster Kandidat für meine Ignore-Liste qualifiziert.

Ich sag nur: “Jeck, loss Jeck elans!”

Im Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Jeck

Unter dem Abschnitt “Sprichwörter”

Gutta cavat lapidem, non vi sed saepe cadendo.

Es gab Zeiten, als die Messe in der Kirche in lateinischer Sprache gelesen wurde, um das gemeine Volk ja nicht am Inhalt teilhaben zu lassen. In diesem Fall hilft diese Taktik allerdings nur bedingt. Zum einen durfte auch ich in der Schule Lateinunterricht genießen. Zum anderen gibt es genügend Seiten im Internet, die die üblichen lateinischen Sprichwörter auflisten.
Dieses paßt hier übrigens nicht mal annähernd.
Aber danke, daß du mich daran erinnerst, daß ich noch meine Ignore-Liste pflegen muß.
Nur um das nochmal klarzustellen: ich habe kein Problem mit deinem Vorschlag, auch wenn ich ihm nicht zustimme. Ich habe aber ein Problem mit deinem Selbstverständnis, daß deine Meinung die einzig wahre ist und alle anderen nur zu doof sind dies zu erkennen, weshalb sie sich gleich gegen dich verschwören.
Du hattest um Klartext gebeten. Dieser Bitte möchte ich hiermit gerne nachkommen.

OT:
Mehr als mich für eventuelle Missverständnisse, die aufgrund des bekannten Problem einer Fehlinterpretation entstanden sein könnte, kann ich nicht machen. Ich habe darauf hingewiesen, dass die Mutter aller Irrtümer die Sprache ist. Leider gehe ich davon aus, dass Menschen irgendwann begreifen, dass man, wenn man sich auf etwas konzentriert und ernsthaft darüber nachdenkt, immer ein Paradigmenwechsel möglich ist.
Ihr Geschreibsel steckt voller unrichtige Interpretationen, aber ich werde hier nicht anfangen, meine Beweggründe zu erläutern. Aber mal was zum nachdenken:


Interessant ist die Herkunft…

Wenn sie zu keinerlei Empathie fähig sind und nicht verstehen können, dass es zur menschlichen Reaktion gehört, wenn man meint, ein Anliegen, dass nicht unbegründet ist und einen beschäftigt, sich damit an andere Menschen zu wenden und einen vom Prinzip nur Gegenwind ins Gesicht geblasen wird, auch enttäuscht sein kann. Natürlich bin ich auf eine gewisse Art und Weise enttäuscht, aber ich kann hier einige Argumente verstehen, aber denke, es muss leider wohl erst wieder etwas passieren, damit irgendwer aktiv wird. Vielleicht wird es auch nie eintreten. Es ist nicht wichtig.
Ich habe nicht behauptet, dass irgendwer sich gegen mich verschwört, aber wenn mir jemand per PM mitteilt, die meisten finden die Idee doof, dann muss ich davon ausgehen, dass hinter den Kulissen etwas abgeht und sich “die meisten” geäußert haben oder die Person hat mich belogen oder hat auch nur irgendwie interpretiert.

Bitte ignorieren Sie mich, ich habe auf so etwas konstruiertes keine Lust.

so long

Ich habe zur Verdeutlichung markiert, wie auf deinen eher sensiblen Charakter, den man in deinen vorigen Posts zwischen den Zeilen recht deutlich erfühlen kann, Rücksicht genommen wird, indem sich dafür entschuldigt wird, dass die eigene Meinung gesagt wird. Ich sehe da keine unvorsichtige Behandlung drin, für ein Internet-Forum sogar eine extrem rücksichtsvolle.

Und sei mal ehrlich, (oder seien sie mal ehrlich, was ihnen lieber ist…), wieviel Zeit hast du (haben sie…) verwendet um diese Idee auszusinnen, und wieviel Zeit damit sinnlos mit Yeti zanken (inklusive passende Zitate suchen. )

Ich hoffe du gewinnst nun etwas Einsicht, ansonsten tut es mir leid um die Zeit die ich für diesen Eintrag vergeudet habe, und begnüge mich wieder damit über diesen köstlichen Streit auf hohem Niveau, Yeti VS. Quadratisch zu lachen…Da ich mich mit Englisch, Spanisch und Französich für drei lebende Sprachen entschieden habe, brauch ich allerdings Google Translate. Deine Interpretation vom letzte Zitat halte ich übrigen für sehr weit hergegriffen, und in diesem Kontext unpassend, denn du könntest leicht für den Tropf eingesetzt werden, der den leser aushölt und dazu bringt, dich zu ignorieren.

(OT: Bist du ein mittleres Geschwisterkind?(Hast also min. 1 großes und 1 kleines Geschwisterteil?) Es geht hierbei um eine selbstentworfene These über die Characterbildung im zusammenhang mit Älteren (jüngeren Geschwistern) nicht darum deine Identität aufzudecken, du kannst mir gerne die Antwort als PM schreiben, ich schreibe dir dann auch ausführlich die These, die gehört ja überhaupt nicht hier hin)