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Old 2011-02-03, 03:47 PM   #1
Yeti
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Question Einradrennen mit unterschiedlichen Einrädern

Im Thread über den Düsseldorfmarathon kam die grundsätzliche Diskussion auf, ob und nach welchen Kriterien bei solchen Rennen Klassen gebildet werden. Dabei geht es um grundsätzliche Überlegungen für die Zukunft, nicht speziell auf den Düsseldorfmarathon ausgerichtet und erst recht nicht für dieses Jahr.
Momentan gibt eine Einteilung in Standard und Unlimited, Altersklassen und Trennung nach Geschlecht. Die Trennung nach Alter und Geschlecht möchte ich momentan gerne ausklammern und nur die Einteilung von Klassen in Abhängigkeit des verwendeten Einrads betrachten. Und es geht hier insbesondere um Langstreckenrennen, nicht um 100m, 400m, 800m Rennen im Stadion.
Frage: ist der Status quo die optimale Klasseneinteilung, bzw. welche Alternativen könnte man in Erwägung ziehen?
Folgende Möglichkeiten fallen mir ein, bzw. wurden bereits genannt:
  • Überhaupt keine Einteilung. Alle treten in derselben Wertung an und es gibt keine Restriktionen.
  • Definition einer Standardklasse (Radgröße nach oben, Kurbeln nach unten beschränken, feste 1:1 Übersetzung). Alle sonstigen Einräder treten in einer Unlimited Klasse an.
  • Definition einer Standardklasse. Sonstige Einräder werden nicht zugelassen.
  • Trennung nach fester 1:1 Übersetzung und Getriebe/Schaltung, aber nicht nach Radgröße und Kurbellänge
  • Radgröße, Kurbellänge, Übersetzung per Formel in ein Geschwindigkeitspotential übersetzen und danach die Wertungsklassen einteilen.
  • Radgröße, Kurbellänge, Übersetzung per Formel in ein Geschwindigkeitspotential übersetzen und danach Handicaps verteilen. Also wer ein langsames Einrad hat, bekommt Zeit gutgeschrieben. Die Folge wäre, daß entweder zeitversetzt gestartet werden muß, oder die Reihenfolge des Zieleinlaufs nicht der späteren Rangfolge entspricht.
Folgende Kriterien sollte man dabei in Erwägung ziehen:
  • Ist die Auswahl des optimalen Einrads teil des Wettkampfs, oder sollen alle Fahrer mit mehr oder weniger standardisiertem Material antreten?
  • Möchte man den Teilnehmern zumuten, sich spezielle Einräder für solche Rennen anzuschaffen (evtl. für mehrere Rennen unterschiedliche Einräder je nach Vorgabe des Ausrichters)?
  • Will man den Teilnehmern erlauben, ihre vorhandenen Einräder zu nutzen und damit nicht bereits aufgrund des Materials keine Chance zu haben?
  • Dürfen die Fahrer das für sie optimale Material auswählen, so daß z.B. ein Schnelltreter auf einem kleinen Rad mit einem Langsamtreter auf einem großen Rad vergleichbar werden?
  • ...
Was meint ihr? Welches System bietet die meisten Vorteile? Oder braucht man überhaupt kein System und überläßt das dem jeweiligen Veranstalter?

Und nochmal, um möglichen Mißstimmungen vozubeugen: es geht mir hier um grundsätzliche Überlegungen, die sich weder auf eine konkrete Veranstaltung noch einen konkreten Ausrichter beziehen. Ich betrachte das als ein erstes Brainstorming zu diesem Thema, da dieses meines Wissens noch nie ernsthaft diskutiert wurde und bislang jeder Veranstalter die Einteilung vornimmt, die er für optimal hält. Deshalb halte ich es für sinnvoll, das mal in einer breiteren Öfentlichkeit zu diskutieren und irgendwann evtl. als Proposal ins IUF Rules Committee einzubringen.
__________________
Wolfgang

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War für mich sowas wie eine Yeti-Sichtung. Hätte nie gedacht, daß das geht ...
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Old 2011-02-03, 07:16 PM   #2
Christian M
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Hier schon mal ein schneller Gedanke.

Eine neue Regelung sollte folgendes berücksichtigen:

a) Der Einstieg in den Sport sollte technisch und finanziell überschaubar sein und den Fahrgewohnheiten und der Ausrüstung der meisten Teilnehmern rechnung tragen. Das Material sollte günstig sein und in großer Vielfalt zur Verfügung stehen.

Die 28er-Klasse (als einzige möglichkeit günstig und konkurenzfähig teilzunehmen) erfüllt das meiner Meinung nach in Zukunft immer weniger. Der Einstieg in das Tourenfahren vollzieht sich meiner Meinung nach "natülicherweise" immer mehr über 36er Einräder (oder in Zukunft vieleicht mit noch größeren Rädern). Dies lässt sich z . B. an den Produktseiten der gängigen Händler ablesen. Dort findet sich als einziges Einrad nur das 28er Nimbus. Alle anderen Räder muss man technisch anpassen und hat dabei teilweise Schwieigkeiten (z. B. Felgenbreite).

b) Es sollte die Möglichkeit geben technische Innovationen auszuprobieren. Dafür muss es eine Unlimit-Klassse geben.

Christian
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Old 2011-02-03, 08:23 PM   #3
gossi
Freistiel mit Freibier
 
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Dieses Thema in ähnlicher Form wurde auch schon mal im IUF Worldrecords Committee diskutiert. Schickt doch mal dem Ken Looi eine email und fragt ihn, ob er euch die Diskussion zur Verfügung stellt und ob ihr die hier posten dürft. Natürlich im Sinne des guten Zwecks und das ihr die Ergebnisse auch an die IUF zurückgebt. Dort sollte nämlich schon ein bisschen KnowHow dazu drinne stehen.
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Old 2011-02-03, 09:19 PM   #4
Cyc
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Eine 1:1 Kategorie (ohne Getriebe) erlaubt es (wie bereits von mehreren erwähnt) der Einfachheit des Einradfahrens Rechnung zu tragen, die Kosten relativ gering zu halten und auch das Maximaltempo nicht zu sehr auszureizen.

Wenn es um längere Strecken geht, dann wird man ohnehin mit grösseren Einrädern starten. Ob da verschiedene Radgrössenkategorien Sinn machen? Vielleicht schon, doch die Differenzen sehe ich da nicht so gross.

Eine Kurbelkürzenbeschränkung halte ich nicht für notwendig, weil es da eine natürliche Grenze gibt, ab der die Kürze zum Nachteil wird.

Unlimited halte ich auch für wichtig, weil das auch Weiterentwicklungen erlaubt und fördert.

Ich bin kein Freund von Ansätzen die versuchen Einräder rechnerisch auszugleichen. Das ist finde ich zwar interessant um Setups miteinander zu vergleichen, aber nicht, um es für Wertungen oder Kategorisierungen heranzuziehen. Das würde die Formel zu sehr in den Mittelpunkt rücken und eine Komplexität mit sich bringen, die eher der Akzeptanz schaden würde.

Wenn jemand eine Veranstaltung organisiert, dann wir er normalerweise die Regeln festlegen. Es sei denn er organisiert ein Veranstaltung nach Regeln eines Verbandes, die dann einen offiziellen Charakter bekommen.
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Old 2011-02-03, 11:27 PM   #5
unikum
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Gleiche Spiesse..

Ich finde Einradrennen dann interessant, wenn die Fahrer mit vergleichbaren Einrädern gegeneinander antreten , die Kondition des Fahrers massgebender ist als der Preis des Einrades. Daher finde ich eine Reglementierung von Radgrösse und Kurbellänge sinvoll.. für alles andere gibt es ja die Unlimited- Kategorie.
Finde aber einen maximalen Reifendurchmesser wie es bei der IUF der Fall ist, fast übertrieben. Die Radgrösse hätte gereicht, das ist einfacher und grössere Reifen sind oft schwerer und träger, also für Track- Race nicht mal unbedingt interessant.
Auch mit Radgrösse und Kurbellängen - Festlegung hat der Fahrer noch genügend möglichkeiten am Einrad zu schrauben und die Fahreigenschaften zu beeinflussen.
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Fährt seit 1981 Einrad...

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Old 2011-02-04, 01:06 PM   #6
jogi
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nicht vergessen...

einradfahren bedeuted für mich in erster linie auch geschicklichkeit / balance.

hier entsteht so ein bisschen auch der eindruck wenn ich genug kohle auf den tisch lege bin ich auch schnell. über den rest entscheidet dann nur die kondition.
genau das aber stimmt nicht!
nicht jeder kann ein 28 mit 114 kurbeln fahren,
wer von euch kann denn ein 36 mit 50mm kurbeln fahren? so eines hat lange den rekord gehalten!!!
nicht jeder kommt mit dem schlumpf zurecht und noch weniger können es wirklich schnell fahren.
munirocks hat 2009 ohne schlumpf 1:35 gefahren!
Christoph mit dem 28" 1:43
das liegt aber nicht nur an der kondition, sondern in erster linie daran das sie - wie viele andere - brilliante einradfahrer sind!

wer der meinung ist das bei ihm geld der limitierende faktor ist, kann sich gerne bei mir melden, vielleicht finden wir ja einen sponsor....

ansonsten finde ich die diskussion sehr gut und halte es mit gossi - ein rad, eine regelung
__________________
bei tierquälern hört die toleranz auf.
wer elfenbein konsumiert tötet elefanten,
wer fleisch ißt quält und tötet
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Old 2011-02-04, 01:28 PM   #7
Yeti
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Originally Posted by gossi View Post
Dieses Thema in ähnlicher Form wurde auch schon mal im IUF Worldrecords Committee diskutiert. Schickt doch mal dem Ken Looi eine email und fragt ihn, ob er euch die Diskussion zur Verfügung stellt und ob ihr die hier posten dürft. Natürlich im Sinne des guten Zwecks und das ihr die Ergebnisse auch an die IUF zurückgebt. Dort sollte nämlich schon ein bisschen KnowHow dazu drinne stehen.
Ich habe gerade folgende Mail an Ken geschrieben:

Quote:
Hello Ken,

in the German unicycling forum we are currently discussing the best set up of categories like standard or unlimited for long distance unicycling races (you can find the respective thread here: http://www.unicyclist.com/forums/showthread.php?t=87528). Gossi (Thomas Gossmann) mentioned a previous discussion on that topic within the IUF Worldrecords Committee. Would it be possible to provide access to that discussion resp. its outcome, and to get approval for publishing it as part of the current discussion in the German forum? In return, I would offer to keep IUF in loop and to provide the outcome of the ongoing discussion as input for future rules setup.

Best regards,
Wolfgang
(German unicyclist, former IUF director)
__________________
Wolfgang

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War für mich sowas wie eine Yeti-Sichtung. Hätte nie gedacht, daß das geht ...
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Old 2011-02-04, 01:54 PM   #8
Christian M
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Originally Posted by jogi View Post
einradfahren bedeuted für mich in erster linie auch geschicklichkeit / balance.

hier entsteht so ein bisschen auch der eindruck wenn ich genug kohle auf den tisch lege bin ich auch schnell. über den rest entscheidet dann nur die kondition.
genau das aber stimmt nicht!
Da hast du volkommen Recht. Ich selbst fahre bei einem 36er mit 125mm Kurbeln nur mit Rückenwind und bei sehr gut ausgebauter Straße an der Trittfrequenz-Grenze. Ein Getriebe würde mir wahrscheinlich nur ein paar Minuten bringen und das wahrscheinlich nur an einem kleineren Rad. Dies schreibe ich nur, da ich mir nicht sicher bin, ob die Bemerkung auf mich bezogen war.
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Old 2011-02-04, 02:15 PM   #9
Yeti
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Quote:
Originally Posted by jogi View Post
hier entsteht so ein bisschen auch der eindruck wenn ich genug kohle auf den tisch lege bin ich auch schnell. über den rest entscheidet dann nur die kondition.
Durch Anschaffung eines teuren Einrads wird man sicher kein guter Einradfahrer. Und du hast auch völlig Recht, daß ein gutes Einrad alleine keinen Sieger macht. Aber auch ein sehr guter Einradfahrer hat auf einem schlechten oder falschen (im Hinblick auf den Zweck) Einrad keine Chance. Wer mit einem ungeschlumpften 20"-Rad bei einem Unlimited Rennen antritt kann so gut sein wie er will, er wird nicht vorne dabei sein. Wer also - z.B. aufgrund des verfügbaren Budgets - nicht die Chance hat, sich das richtige Einrad zuzulegen, wird hinterherfahren.

Quote:
wer der meinung ist das bei ihm geld der limitierende faktor ist, kann sich gerne bei mir melden, vielleicht finden wir ja einen sponsor....
Dieses großzügige Sponsoringangebot ist sicher super, kann aber nicht die Lösung für das grundlegende Problem sein.
Soll ich dir schon mal meine Kontonummer schicken?
Geld ist bei mir übrigens wirklich ein limitierender Faktor. Ich kann mir zwar ein paar Einräder leisten. Aber wenn ich genug Kohle hätte, würde ich meinen Job kündigen und könnte mehr trainieren.

Quote:
ansonsten finde ich die diskussion sehr gut und halte es mit gossi - ein rad, eine regelung
Yepp. Das ist auch mein Anliegen: zu einer einheitlichen Regelung zu kommen, so daß die Teilnehmer
  • nur ein vernünftiges Einrad brauchen, mit dem sie ohne weitere Veränderungen oder Umbauten bei allen Langstreckenrennen antreten dürfen.
  • gezielt trainieren können, ohne sich für jedes Rennen an ein unterschiedliches Setup gewöhnen zu müssen.
__________________
Wolfgang

Quote:
Originally Posted by some mountain biker
War für mich sowas wie eine Yeti-Sichtung. Hätte nie gedacht, daß das geht ...
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Old 2011-02-04, 05:32 PM   #10
Cyc
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Im Marathonambitionen Trööt hatte ich schon mal eine Diskussion angeregt, was der limitierende Faktor ist, warum man nicht schneller ist. Ich stimme Jogi völlig zu, dass es sehr viel - und mehr als man vielleicht meinen würde - mit Balance und Koordination zu tun hat und nur sekundär mit Kraft/Kondition.

Mit einem Getriebe kann man es sich auch nicht erkaufen, aber umgekehrt, wer an der Spitze fahren will braucht einen Schlumpf. Das was Munirocks da geleistet hat ist krass (ich habe ein 2009er Bild rausgesucht - es war tatsächlich ungeschlumpft!). 2010 fuhr er dann mit Getiebe – nochmals 8 Minuten schneller, was Welten sind. Eine 1:1 Kategorie kostet nichts, daher befürworte ich das, auch wenn wir nicht bei Formel-1-ähnlichen Investitionen sind.
__________________
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Old 2011-02-05, 02:08 PM   #11
EwokChieftain
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"aerodynamische Hilfsmittel"

Wo wir beim Material sind -
Hier kommt ein Gedanke, der wohl erstmal recht spinnert und theoretisch klingt, aber mich wundert dass er hier noch nicht aufgekommen ist.
Deshalb fühle ich mich berufen, ihn mal als Nichtsportler anzustoßen.

Wie sieht es mit aerodynamischen Verkleidungen aus? Um 30km/h* sollte damit schon gut was zu holen sein:
ein Bekannter fährt mit seinem Liegerad im Allgemeinen auch nicht schneller und spricht von einem Gewinn an Endgeschwindigkeit von 1 bis 2 km/h durch seine Heckverkleidung. Andere Aussagen liegen auch in der Gegend. 1km/h dürfte im Wettkampf ja schon viel sein.
Im Radsport sind "aerodynamische Hilfsmittel" verboten, seit sie in der Zwischenkriegszeit ihr Potential zeigten. Hier ein Bild von einem Bahn-Rekordfahrer damals.
Was ist, wenn ich mir jetzt sowas als Rucksack baue, vielleicht noch durch Beinverschalung wie bei Speedski-Ausrüstung ergänzt, und damit am Rennen teilnehmen will?

Verkleidungsbau ist aufwendig und liefe dem Gedanken einer erschwinglichen Standardklasse denke ich zuwider.
Was meint ihr? (bin ja nur der Theoretiker)

* Wenn wir an Mittelstrecke bei sehr gutem Fahrer denken:
Rekord 10km Unlimited ist laut Einradfahren.de 20:01, etwas unter 30er Schnitt.

Last edited by EwokChieftain; 2011-02-05 at 02:08 PM.
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Old 2011-02-05, 05:32 PM   #12
Dida
...
 
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Location: Regensburg(Germany)
Age: 32
Posts: 231
Interessant fände ich eine Standardklasse mit 36"/125 Kurbeln. Das Setup wird schon von recht vielen gefahren.

Eine Unlimited 1:1 wär auch nicht schlecht.
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Old 2011-02-05, 08:26 PM   #13
christof
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Posts: 38
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3 Klassen

Ich denke, man müsste das heute System nur wenig erweitern. In meinen Augen sollte es statt zwei in Zukunft drei Klassen geben:

1. Standardklasse 28/114 oder 36/125 oder sowas. (Zu definieren, aber bitte weg mit der Reifengrössenmaximierung, bei meinem Körpergewicht ist alles unter 2.0 Zoll eine Trennscheibe)

2. Unlimited - 1:1 - Bau, was du denkst, aber ohne Getriebe. Immer noch kostengünstig, und jeder kann sich ein Rad bauen, was zum ihm/ihr am besten passt.

3. Unlimited - geschaltet/übersetzt - Bau, was du denkst inkl. Getriebe. Sicher kein günstiges Vergnügen, aber sicherlich auch spannend.

Soweit mein Vorschlag. Und könnte man im IUF einfach einführen, Unlimited Klasse einfach in geared / ungeared unterteilen.

Gruss, Christof
__________________
***************
www.1rad.ch
***************
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Old 2011-02-06, 08:56 AM   #14
ansgar
90% Tour, 10% Muni
 
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Posts: 839
Quote:
Originally Posted by christof View Post
Ich denke, man müsste das heute System nur wenig erweitern. In meinen Augen sollte es statt zwei in Zukunft drei Klassen geben:

1. Standardklasse 28/114 oder 36/125 oder sowas. (Zu definieren, aber bitte weg mit der Reifengrössenmaximierung, bei meinem Körpergewicht ist alles unter 2.0 Zoll eine Trennscheibe)

2. Unlimited - 1:1 - Bau, was du denkst, aber ohne Getriebe. Immer noch kostengünstig, und jeder kann sich ein Rad bauen, was zum ihm/ihr am besten passt.

3. Unlimited - geschaltet/übersetzt - Bau, was du denkst inkl. Getriebe. Sicher kein günstiges Vergnügen, aber sicherlich auch spannend.

Soweit mein Vorschlag. Und könnte man im IUF einfach einführen, Unlimited Klasse einfach in geared / ungeared unterteilen.

Gruss, Christof
Volle Zustimmung.

Insbesondere "weg mit der Reifengrössenmaximierung". Hab mir für den letzten Marathon einen neuen Reifen (28x1.6 Schwalbe Marathon Supreme) gekauft und den nur zum Marathontraining und den Marathon auf dem Einrad gefahren. Direkt nach dem Marathon hab ich den sofort wieder ausgebaut und wieder meinen 28x2.0 Reifen (Schwalbe Marathon XR) montiert. Jetzt ist der 28x1.6 in meinem Zweirad im Vorderrad eingebaut, das brauchte auch letztes Jahr dringend einen Neuen, daher wars OK - aber dieses ständige hin- und herwechseln will ich mir auf Dauer auch nicht antun. Reicht mir vollkommen, wenn ich das bei meinem 20" Quax-Luxus mache (Hallenreifen und "Draußen"reifen tauschen)
__________________
Kommentar zu einem Einradfoto (MUni) in meinem VZ-Album: "Warum nicht? Ich finde auch, wir haben alle viel zu wenig Action und nasenblutenverursachenden Spaß in unserem Leben "
www.ride-the-blootz.de

Last edited by ansgar; 2011-02-06 at 08:58 AM.
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Old 2011-02-07, 07:57 AM   #15
Yeti
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Quote:
Originally Posted by Yeti View Post
Ich habe gerade folgende Mail an Ken geschrieben:
Ich habe folgende Antwort bekommen:

Quote:
Probably the most useful thing I can say at the moment (remember
we're still drafting the guidelines) is that unless they are intending to
use their race as a World Record, what categories they have in their
race is something that is outside the scope of the World Record
Committee.

We have a small list of race records (that will grow over time) at the
moment. The committee are intending to recognise most of the IUF
track race events as World Records. For long distance events, the
records we'll recognise are the 10km limited and unlimited, and the
Marathon unlimited. There is some debate about geared/ungeared, but
they may be added as separate categories later on.

There is a distinction between race records and time-trial records. A
race record is usually run as a race, whereas time-trial records are
set by one unicyclist at a time.

For racing records:
(10km limited, 10km unlimited, marathon)
-a race allows for drafting, which gives a significant speed advantage
-a race is calculated from the time the starting gun goes off and
finishes when the finish line is crossed. This is significant if
there is a large field of riders, where the people in the front of
the group may cross the start line a few seconds before the people at
the back
-a race does not usually happen in a circuit, so the measurement of
the course can have a bigger error. Google up 'measuring athletics
marathon race courses'. You'll find it is a highly technical field.
-a race record is a minimum distance required. So for instance, if the
race organiser sets a 43km race course for the marathon which is
42.2km, then the time is taken is the 43km race time. No weird
calculations will be done to try and figure out what a 42.2km record
time will be. It is therefore in the interests of the organiser if
they wish their course to be a record setting course to be as close to
42.2km as possible, without being less than that.
-there must be no more than 100m elevation difference between the
start and finish line

A time-trial records:
(1hr record, 24hr record and I think also the 100mile record (for now).
-it has to be set in a circuit course, like a velodrome. We have
several parameters for how accurate the circuit must be surveyed to.
-no drafting is allowed
-a calculation is used to calculate maximal time records, similar to
what the UCI uses. For instance, for the hour record you may do an
extra half lap after 60:00 which needs to be factored into the world
record distance.

We'll be using the standard IUF Rulebook definitions of a unicycle and
for limited and unlimited classes. At the moment there is no
distinction for geared/ungeared classes, but we will note the
equipment used by the World Record breaker.

New World Record categories can be added, after application to the
world record committee. Basically it needs to satisfy various
critieria, including how popular the record is likely to be; it must
be be quantifiable; and sufficiently different to an existing record.
For instance, we would not likely approve a 45km record, because it
is very similar to the Marathon distance, and nobody in their right
mind will want to reproduce a 45km world record.
On the other hand, if a race organiser separates their marathon race
into various categories, for instance ungeared and geared, and there
is tremendous interest in each category and satisfies the IUF
criteria, then people may apply to the IUF to recognise more
sub-categories in future.
Und dann kam noch diese Korrektur hinterher:


Quote:
Sorry, my mistake:
"For instance, for the hour record you may do an
extra half lap after 60:00 which needs to be factored into the world
record distance."

Should read-
"if you do an extra half lap before hitting 60:00, that needs to be
factored into the world record distance"
Insgesamt scheint das wenig zu dieser Diskussion beizutragen.
__________________
Wolfgang

Quote:
Originally Posted by some mountain biker
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Tags
einradrennen, einrädern, mit, unterschiedlichen


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