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Old 2008-10-02, 07:01 AM   #61
Yeti
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Originally Posted by pötschi View Post
Das sind aber keine Konzepte, sondern zum Teil nur Forderungen und Vorwürfe.
Die Frage nach dem wie stellen wir das an, ohne den anderen auf die Füsse zu treten.
Ein Konzept, bei dem alle exakt das machen, was sie bisher auch schon gemacht haben und es genau so machen, wie sie es bisher gemacht haben, ist kein Konzept, sondern Unsinn. Es geht ja gerade darum, etwas zu ändern. Und wenn sich dadurch jemand auf die Füße getreten fühlt, dann könnte das darauf hindeuten, daß der Wille zur Änderung und zur Aufgabe von eigenen Machtpositionen fehlt. Es könnte natürlich auch darauf hindeuten, daß die Forderungen abwegig oder überzogen sind. Die von Olaf formulierten Vorschläge halte ich allerdings für ausgesprochen zurückhaltend. Natürlich widersprechen sie einem Alleinvertretungsanspruch und einem System von konkurrierenden Veranstaltungen, aber genau darum geht es ja.
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Wolfgang

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Originally Posted by some mountain biker
War für mich sowas wie eine Yeti-Sichtung. Hätte nie gedacht, daß das geht ...
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Old 2008-10-02, 08:37 AM   #62
pötschi
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Originally Posted by Barbara View Post
@Pötschi: Was sind für Dich Konzepte in diesem Zusammenhang?

Gegenseitige Anerkennung ist wohl das Minimum gemeinsamen Schaffens, ob in den alten Strukturen oder was ganz Neues.

Für mich war das Gespräch mit dem DOSB sehr lehrreich. Wir sollten uns International ausrichten, wie es in fast allen Sportarten üblich ist. Beim Einradfahren ist es die IUF. Neben den IUF Regeln, meine ich auch die Art und Weise des Umgangs miteinander. Bin jedes Mal wieder fasziniert, wie offen Connie Cotter mit allen kommuniziert und aktiv versucht alle einzubinden.
Ein Konzept (v. lateinisch: conceptus = das Zusammenfassen, concipere = erfassen, in sich aufnehmen) stelle ich mir wie folgt vor.
Einen Plan, ein Programm für ein Vorhaben, einen ersten Entwurf zu verfassen
bei dem es darum geht Sachverhalte, die sich durch gemeinsame Merkmale auszeichnen, aufs Papier zu bringen. Eine Vorstufe einer Theorie entwickeln.
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Old 2008-10-02, 10:09 AM   #63
jogi
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Question

@pötschi
also mal konkret:

1. bist du, als bdr mitglied für die ausgrenzung der anderen bei conventions
2. falls nicht was tuts du um diesen zustand zu verändern

jogi
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Old 2008-10-02, 10:41 AM   #64
pötschi
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Originally Posted by jogi View Post
@pötschi
also mal konkret:

1. bist du, als bdr mitglied für die ausgrenzung der anderen bei conventions
2. falls nicht was tuts du um diesen zustand zu verändern

jogi
Natürlich bin ich nicht für irgendwelche Ausgrenzungen! Ich muss aber auch gestehen, dass ich selber bis jetzt keine realen Veränderungen geschaffen habe,sorry)
Möglichkeiten aufzuzeigen wie es besser wird, kann ich im Moment nicht. Deshalb habe ich die Erfahrenen dazu aufgerufen solche Konzepte anzubieten, damit bei wichtigen Gesprächen auch damit gearbeitet werden kann.
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Old 2008-10-02, 10:59 AM   #65
JeanS
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Originally Posted by pötschi View Post
Also her mit den Konzepten.

Hier das oben schon angeschnittene meinige:

- uneingeschränkte gegenseitige Anrerkennung der Landes und Bundes Verbände/Abteilungen.
- aufnahme von permanenten Gesprächen untereinander um Kompetenzen auszuloten und Synergien zu suchen
- gemeinsame Planung aller nationalen Wettkämpfe um doubletten und Termin Übeschneidungen zu vermeiden. Jeder richtet aus was er am besten beherscht bzw. wo er evtl als einziger den lokalen Raum abdeckt.
- gemeinsamer Auftritt nach aussen (Internationale Wettkämpfe) durch einen gemeinsam geförderten Bundes Kader.

Es ist einfach eine schrekliche Energie Vergeudung alles zigfach zu planen und zu organisieren und gesondert Know how auf zu bauen wo es schon an anderer Stelle auf hohem Niveau vorhanden ist.

Das sind aber keine Konzepte, sondern zum Teil nur Forderungen und Vorwürfe.
Die Frage nach dem wie stellen wir das an, ohne den anderen auf die Füsse zu treten.
Olafs ersten zwei Punkte sind eine unbedingte Basis um überhaupt etwas zu Stande zu bringen. Wie will man Änderungen durchsetzten ohne sich erst einmal zusammen zu setzen und Gespräche zu führen?
Also um es dein Plandenken umzuformulieren:

Schritt 1:
Zusammensetzen, und ein gemeinsames Konzept der weiteren Zusammenarbeit ausarbeiten. Wie Olaf bereits sagte hat jeder Stärken und schwächen. Diese gilt es sinnvoll zu kombinieren.

Schritt 2:
Gemeinsames Organisieren verschiedener Wettkämpfe "zur Probe".

Schritt 3:
Viele weitere Sitzungen und Gespräche um Defizite und Verbesserungsbedarf festzustellen.
Gemeinsame Förderung der Einradfahrer bei intrnationalen Events. (Ich sehe übrigens keine Probleme darin beispielsweise den Renn- und Kürkader durch den BDR aufstellen zu lassen, die Experten füe langsam vw. und rw sowie Standartskill zum Beispiel durch die Soli und die Teilnehmer in anderen Bereichen durch GUNF etc. so wie ich das verstanden habe fungieren die Verbände in diesem Fall wie "Talentsucher" und finanziert und unterstützt wird im Endeffekt alles aus einem Topf. Das wäre natürlich das Ideal...)

Klar soweit?

Das Problem liegt nur darin, dass man ohne die gegenseitige Anerkennung innerhalb und unterhalb der Verbände keinen der weiteren Schritte erreicht.

Und nun zu dir jogi:
Es ist meiner Meinung nach nicht notwendig alle Veranstaltungen für alle Fahrer zu öffnen. Die Veranstaltungen werden früher oder später mit Teilnehmern überflutet.
Die Unterteilung in BDR und nicht BDR ist nicht das Gelbe vom Ei, das ist klar. Eine Regionale Veranstaltung auszurichten, mit offener Teilnahme für jeden (aus der Region) ist allerdings durchaus sinnvoll. Würdest du dich da auch ausgegrenzt fühlen? Bitte hierbei auch mal an die Veranstalter denken. Auch den Fahrern, vor allem Anfängern, käme es durchaus zu Gute erst an kleineren und vielen Wettkämpfen teilnehmen zu können, bevor man sich auf große Veranstaltungen wagt.

Das bringt einen natürlich auch noch zu einem wichtigen Punkt für die Sitzung im Oktober/November. Meiner Meinung nach wird viel zu wenig Öffentlichkeitsarbeit betrieben. Stärkere Involvierung verschiedenster Vereine, mehr Beratung und Motivierung dieser Vereine selbst einmal eine Veranstaltung auszurichten.
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Old 2008-10-02, 11:01 AM   #66
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Thumbs up der erste?!

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Originally Posted by pötschi View Post
Natürlich bin ich nicht für irgendwelche Ausgrenzungen! Ich muss aber auch gestehen, dass ich selber bis jetzt keine realen Veränderungen geschaffen habe,sorry)
Möglichkeiten aufzuzeigen wie es besser wird, kann ich im Moment nicht. Deshalb habe ich die Erfahrenen dazu aufgerufen solche Konzepte anzubieten, damit bei wichtigen Gesprächen auch damit gearbeitet werden kann.
na das hört sich doch sehr gut an
schon mal einer der im bdr seine stimme dagegen hebt
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Old 2008-10-02, 11:21 AM   #67
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Exclamation

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Originally Posted by JeanS View Post
Und nun zu dir jogi:
Es ist meiner Meinung nach nicht notwendig alle Veranstaltungen für alle Fahrer zu öffnen. Die Veranstaltungen werden früher oder später mit Teilnehmern überflutet.
Die Unterteilung in BDR und nicht BDR ist nicht das Gelbe vom Ei, das ist klar. Eine Regionale Veranstaltung auszurichten, mit offener Teilnahme für jeden (aus der Region) ist allerdings durchaus sinnvoll. Würdest du dich da auch ausgegrenzt fühlen? Bitte hierbei auch mal an die Veranstalter denken. Auch den Fahrern, vor allem Anfängern, käme es durchaus zu Gute erst an kleineren und vielen Wettkämpfen teilnehmen zu können, bevor man sich auf große Veranstaltungen wagt.
hey jeans,

das mit der überflutung sehe ich anders, sonst wäre diese bei der unicon sicher eingetreten.
falls es aufgrund der veranstaltungsgröße zu zulassungsbeschränkungen kommen muss habe ich mit qualifikationen kein problem - nur sollten die eben für alle, auch verbandsfreie zugänglich sein.
auch habe ich keine probleme mit höheren startgebühren für vereins/verbandsfreie- solange diese nachvollziehbar und im rahmen bleiben.
mir ist schon klar dass da ein erheblicher, - auch ehrenamtlicher aufwand dahintersteckt.

einradsport kann aber nicht damit anfangen sich einen verein suchen zu müssen weil man sonst nicht mitspielen darf.

jogi

ich bin jetzt bis zum 13.10 einradeln erst odm dann alpen, solang ist ruhe.
aber dann geb ich meinen senf wieder dazu!
bis dahin viel spass euch
jogi
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Last edited by jogi; 2008-10-02 at 11:24 AM.
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Old 2008-10-02, 11:23 AM   #68
Barbara
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Originally Posted by JeanS View Post
Schritt 3:
Viele weitere Sitzungen und Gespräche um Defizite und Verbesserungsbedarf festzustellen.
Gemeinsame Förderung der Einradfahrer bei intrnationalen Events. (Ich sehe übrigens keine Probleme darin beispielsweise den Renn- und Kürkader durch den BDR aufstellen zu lassen, die Experten füe langsam vw. und rw sowie Standartskill zum Beispiel durch die Soli und die Teilnehmer in anderen Bereichen durch GUNF etc.
Nach Disziplinen aufzuteilen, davon halte ich persönlich nicht viel, da der Sport vielseitig ist und sich dann Fahrer/Vereine wieder für einen Verband etc. und jetzt auch noch für Disziplinen entscheiden müssen. Auch hat die Soli z.B. kaum Fähigkeiten für Standard Skill und Langsam. Und der männliche Bereich im Bereich Küren ist durch den BDR schlecht aufgestellt etc. bzw. wird gar nicht mehr angeboten seit 2007. Gerade bei Freestyle hat sich für mich auf der Unicon gezeigt, dass mehr Vielfalt gefragt ist. Es geht ja auch um Kreiativität. Die Schweizer haben auf der Unicon sehr schön gezeigt, dass es auch anders geht.
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Old 2008-10-02, 11:33 AM   #69
pötschi
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Originally Posted by jogi View Post
na das hört sich doch sehr gut an
schon mal einer der im bdr seine stimme dagegen hebt
Es wäre sehr traurig, wenn ich der einzige BDRler bin, der gegen eine Ausgrenzung ist. Ich denke dass 90% der gesamten Einradfahrer, und auch Nichtfahrer gar nicht wissen wie Ausgrenzungen zustande kommen. Da sich der grösste Teil mit Einradfahren beschäftigt oder seine Funktion als Trainer ausübt, ist kaum jemand damit beschäftigt, es sei denn es betrifft einen selbst. Wir haben ja die letzte Rennmeisterschaft auch nicht vor diesem Problem gestanden, da sich keiner vor Ort ausgegrenzt fühlte. Und aus diesem Grund denkt auch niemand darüber nach.
Wieder ein Grund mehr so schnell wie möglich neue Wege zu entwickeln die allen Einradlern gerecht werden. ("Wir sind das Volk") im übertragenen Sinne.
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Old 2008-10-02, 12:56 PM   #70
JeanS
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Originally Posted by Barbara View Post
Nach Disziplinen aufzuteilen, davon halte ich persönlich nicht viel, da der Sport vielseitig ist und sich dann Fahrer/Vereine wieder für einen Verband etc. und jetzt auch noch für Disziplinen entscheiden müssen.
Das meinte ich eigentlich nur im Bereich "Kaderbildung"
Die richtig guten Fahrer spezialisieren sich immer mehr. Eine Disziplinbedingte Förderung wird also dadurch notwendig. Einen riesigen Kader, mit Spezialisten aus allen Bereichen (Rennen, Kür, Standart Skill, Trial, Downhill, Street, usw.) zu stellen ist eine unglaubliche Arbeit für einen Verband allein. Hier ist eine Zusammenarbeit zwischen den Verbänden etwas durchaus sinnvolles. Wenn man sich die Bereiche aufteilt könnte das durchaus viele Vorteile bieten. Einerseits für die Verbände indem die Arbeit aufgeteilt wird und alles etwas übersichtlicher wird und andererseits für die Sportler. Innerhalb bestimmter Disziplinen ist es für die Sportler leichter sich hervorzutun und das Können zu beweisen. Vertreter der Verbände haben es leichter vielleicht zur Abwechslung mal nicht nur nach Ergebnislisten zu entscheiden, sondern die Sportler selbst zu beobachten und sich ein Bild über ihr Potential zu machen.

Dass sich die Fahrer dann zwischen Verbänden entscheiden müssen ist natürlich ein negativ-Kriterium. Wenn ein Verband einem Sportler allerdings wirklich etwas bieten kann, beispielsweise finanzielle Unterstützung, besondere Trainingsmöglichkeiten etc. Warum dann nicht überzeugen lassen?

Ziel sollte es sein Sportler zu sichten (unabhängig von irgendwelchen Mitgliedschaften) und bei talentierten Sportlern zu sagen: "Wir wollen dich im Kader, warum trittst du nicht ein? Wir bieten die dies und das"

Rocco hat bereits weiter vorn etwas in dieser Art angesprochen.

Quote:
Originally Posted by Rocco
Wenn der BDR zusätzliche Mitglieder möchte, sollte er nicht versuchen diese zu einer Mitgliedschaft zu zwingen, indem er sie sonst von Wettkämpfen ausschließt (was sowieso nicht funktionieren wird, solange es Wettkämpfe auf dem selben Niveau außerhalb des BDR gibt), sondern ihnen ermöglichen sich das ganze mal anzusehen und danach entscheiden zu lassen, ob eine Mitgleidschaft für sie sinnvoll ist - die Teilnahme also weiterhin Allen ermöglichen.
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Old 2008-10-02, 01:16 PM   #71
JLo
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Das mit der Überflutung der Wettkämpfe kann ich nur bestätigen.
Das ist meiner Meinung nach ein Grund warum die Älteren 18-25 jähringen bei den Rennen aufhören. Sie haben einfach kein Bock mehr sich 2 Tage ins Stadion zu setzen und dort hunderten von kleinen Mädchen beim Rundendrehen zuzuschauen. Nur um selber mal irgendwann eine Runde zu fahren.
An die kleinen Mädchen: fühlt euch bitte nicht beleidigt!

Ich bin für eine höhere Leistungsdichte auf einer Deutschen Meisterschaft. Das macht meiner Meinung nach den gesammten Wettbewerb interessanter.
Gerade für Nicht-Einradfahre!
Was schaut man sich lieber an?
Ein Expertrennen oder ein AK Rennen der Damen U15, wo bei 100m schon mit 50m Vorsprumng ins Ziel gefahren wird.

Für eine Deutsche Meisterschaft würden als ca. 200 Teilnehmer reichen. Die Deutschen Spitzenfahrer eben.
Der Rest soll natürlich nicht aufhören. Er soll über Stadt-/Landes- oder sonst was für Meisterschaften zu Spitzenleistungen geführt werden, wenn er denn will.
Das alles natürlich wieder stark auf den Renn und evtl. auch Freestylebereich bezogen. Bei anderen Disziplinen besteht die gefahr der Überflutung noch nicht.
Beispiel GMTW, auch wenn das keine Meisterschaft ist. Hier liegen wir im Moment bei ca. 150 Teilnehmern. Das ist vollkommen ok und auch aufgrund des Ablaufs möglich. Man kann halt alle gleichzeitig auf den Trialparcour schicken oder vielleicht in 2 Gruppen trennen.
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Old 2008-10-02, 01:24 PM   #72
Lutz
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Generel finde ich auch das Begrenzungen nach Leistung bei Überflutungsgefahr ok sind. Wenn der Organisator genügend Kapazitäten, hat sollte aber immer versucht werden auch Angebote für Fahrer zu haben die einfach nur zum zugucken also nur für den Convention teil kommen.
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Old 2008-10-02, 10:31 PM   #73
monopa
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Quote:
Originally Posted by JLo
... Sie haben einfach kein Bock mehr sich 2 Tage ins Stadion zu setzen und dort hunderten von kleinen Mädchen beim Rundendrehen zuzuschauen. ...
Klar doch – wenn kleine Jungs ihre Runden drehen ist das aber in Ordnung. Sorry, aber dieser Spitze konnte ich nicht widerstehen. (Um eine weitere hinzuzufügen: vielleicht schicken wir dann die kleinen Mädchen zu den „langsam vorwärts“ und „langsam rückwärts“ -Wettbewerben. Sind die deshalb da so gut?)
Quote:
... Was schaut man sich lieber an? ...
Falsche Frage! Richtig wäre: Wer schaut sich das überhaupt an? Antwort: außer vielleicht den Muttis, die (immer noch) ihren Prinzen huldigen, sind das die kleinen Mädchen und Jungs, die vorher ihre Runden gedreht haben! Und die schauen sich das nur dann an, wenn sie vorher ihre Runden drehen durften! Wenn also die Spitzensportler im Einradsport nicht auf 90 Prozent ihres Publikums verzichten wollen, sollten sie diejenigen, die sie am meisten bewundern, lieber nicht auf diese Weise vergraulen – oder? Seid froh, dass das Forum noch nicht so von den „Kleinen“ wahrgenommen und gelesen wird – besonders motivierend ist das (trotz halbherziger „Entschuldigung“) nämlich nicht.

Das scheint aber auch das Problem der Einradfunktionäre im BDR zu sein: sie überschätzen grandios die derzeitige Publikumswirksamkeit des Sports. Eine in anderen Randsportarten (mit meist wesentlich mehr Aktiven) bewährte Methode, neue und gute Nachwuchssportler zu bekommen, besteht in so genannten „Jedermann-Turnieren“, bei denen dann diejenigen auf den vorderen Plätzen, die noch nicht im Verein sind, zum Training eingeladen werden. Vor allem regional betrachtet gibt es im Einradsport nun wirklich nicht viele Wettkämpfe/Events/Conventions/... . Wenn diese dann nur noch für Verbandsmitglieder zugänglich sind, ist das für mich ein Signal, dass anscheinend auf weiteren Nachwuchs verzichtet werden kann.

Außerdem auch noch eine andere Betrachtung: erstens wird keiner der (Spitzen-)Fahrer gezwungen, sich alle Rennen anzusehen. Und zweitens möchte ich genau die Elite hören, wenn dann plötzlich an einem Tag 100m, 400m, 800m, Einbein und Wheelwalk (jeweils mit Expertrennen) und zusätzlich noch Obstacle stattfindet – schließlich bringen die Schnellen in (fast) allen Disziplinen Spitzenzeiten - aber vermutlich nicht in allen Disziplinen am selben Tag.

Natürlich geht es nicht, dass jemand, der drei Tage zuvor das erste Mal hundert Meter am Stück und ohne Abstieg gemeistert hat, sich zum Wettkampf anmeldet. Dafür hat man aber das Instrument der altersabhängigen Qualifikations-Zeiten, das dann auch entsprechend variabel gehandhabt werden kann – je nach zu erwartendem Andrang und eigenen Kapazitäten. Dass man dabei den Angemeldeten keinerlei Verantwortungsbewusstsein zutraut und z.B. beim Deutschland-Cup einen Nachweis dieser Zeiten aus anderen Wettkämpfen (inklusive UNICON ) verlangt, halte ich im Übrigen für ein typisch deutsches Phänomen.
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Old 2008-10-03, 10:02 AM   #74
JeanS
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Quote:
Originally Posted by monopa View Post
Falsche Frage! Richtig wäre: Wer schaut sich das überhaupt an? Antwort: außer vielleicht den Muttis, die (immer noch) ihren Prinzen huldigen, sind das die kleinen Mädchen und Jungs, die vorher ihre Runden gedreht haben! Und die schauen sich das nur dann an, wenn sie vorher ihre Runden drehen durften!
Bei entsprechender Werbung und Vermarktung sind es durchaus mehr Zuschauer! Man kann Zuschauer (Nichteinradfahrer) aber nicht über einen ganzen Renntag hinweg halten. Am Publikumswirksamsten sind nun mal die Final-Rennen der Zeitschnellsten, Hochsprung und Weitsprung.


Quote:
Originally Posted by monopa View Post
Wenn also die Spitzensportler im Einradsport nicht auf 90 Prozent ihres Publikums verzichten wollen, sollten sie diejenigen, die sie am meisten bewundern, lieber nicht auf diese Weise vergraulen – oder? Seid froh, dass das Forum noch nicht so von den „Kleinen“ wahrgenommen und gelesen wird – besonders motivierend ist das (trotz halbherziger „Entschuldigung“) nämlich nicht.
Ich glaube nicht dass sich viele Einradfahrer, welche an Wettkämpfen teilnehmen, sich darum scheren vor wieviel Publikum sie fahren. Was Jan wohl ausdrücken wollte ist, dass die Einradevents vor allem Nichteinradfahrer locken sollen gerade um viele neue Nachwuchsportler zu gewinnen.

Quote:
Originally Posted by monopa View Post
Das scheint aber auch das Problem der Einradfunktionäre im BDR zu sein: sie überschätzen grandios die derzeitige Publikumswirksamkeit des Sports.
Ich würde nicht sagen, dass es grandios überschätzt wird. Im Bezug auf das Publikum steckt noch viel Potential im Einradfahren. Man muss es dem Publikum nur Schmackhaft machen. Von nichts kommt nichts.

Quote:
Originally Posted by monopa View Post
Eine in anderen Randsportarten (mit meist wesentlich mehr Aktiven) bewährte Methode, neue und gute Nachwuchssportler zu bekommen, besteht in so genannten „Jedermann-Turnieren“, bei denen dann diejenigen auf den vorderen Plätzen, die noch nicht im Verein sind, zum Training eingeladen werden. Vor allem regional betrachtet gibt es im Einradsport nun wirklich nicht viele Wettkämpfe/Events/Conventions/... . Wenn diese dann nur noch für Verbandsmitglieder zugänglich sind, ist das für mich ein Signal, dass anscheinend auf weiteren Nachwuchs verzichtet werden kann.
Diese Art von Conventions und Turnieren darf natürlich nicht zu kurz kommen! Die "Community" lebt von Veranstaltungen die für jeden zugänglich sind. Mit Sicherheit wird es diese auch weiterhin geben! Aus meiner Erfahrung her wünschen sich die meisten Einradfahrer (ob erfolgreich oder nicht) solche Veranstaltungen. Schließlich sollte auch der Spaß einen Platz zwischen dem Wettkampfdenken haben.
Dass es regional zu wenige Wettkämpfe gibt stimmt. Wie wäre es in diesem Fall mal damit mehr Vereine zu motivieren. Schon einmal aufgefallen, dass immer die gleichen Vereine Meisterschaften ausrichten (Bayern fällt mir da als positives Beispiel auf, wie es innerhalb eines Bundeslandes sein könnte)? Niemand wird als Veranstalter dazu gezwungen eine Meisterschaft nur für BDR Mitglieder auszurichten. Diese Dinge bestimmt allein der Veranstalter.

Quote:
Originally Posted by monopa View Post
Außerdem auch noch eine andere Betrachtung: erstens wird keiner der (Spitzen-)Fahrer gezwungen, sich alle Rennen anzusehen. Und zweitens möchte ich genau die Elite hören, wenn dann plötzlich an einem Tag 100m, 400m, 800m, Einbein und Wheelwalk (jeweils mit Expertrennen) und zusätzlich noch Obstacle stattfindet – schließlich bringen die Schnellen in (fast) allen Disziplinen Spitzenzeiten - aber vermutlich nicht in allen Disziplinen am selben Tag.
Um nocheinmal Jan zu unterstützen: Es geht nicht darum, dass die (Spitzen-)Fahrer alle Rennen anschauen müssen. Es geht darum dass die Renntage teilweise um 8 Uhr morgens beginnen und um 22 Uhr abends enden. Das ist eine regelrechte Zumutung für ältere Fahrer, als auch für die Kinder! Wer bei mehreren Wettkämpfen teilnimmt kann das Stadion teilweise gerade einmal verlassen um sich etwas zum Mittagessen zu holen.
Als kleine Anmerkung: Vor einigen Jahren konnte ein Deutschlandcup noch an 2 Tagen veranstaltet werden. Da der Sport allerdings so schnell wächst - damit meine ich die Anzahl der Fahrer, als auch die Anzahl der Disziplinen - ist dies nicht mehr möglich. Ohne eine Auswahl über Qualifikationszeiten für diese Großveranstaltung dauert ein Deutschlandcup eventuell in den nächsten Jahren nahezu eine Woche.
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Old 2008-10-06, 12:48 PM   #75
dori
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Mein Vorschlag: hört auf die ganze Zeit nur über den BDR zu meckern, wenn ihr doch sogar der Meinung da selbst nichts dran endern zu können! Überlegt mal auf wievielen Conventions ihr schon ward und wieviele ihr in eurem leben organisiert habt! Wer jetzt feststellt, dass das Verhältnis bei einem selbst nicht stimmt, sollte jetzt aufhören über die BDR-Orgas zu meckern!
Wenn es genug andere Veranstaltungen gibt, ist es auch egal, wenn man zu denen vom BDR nicht kann!

PS: wozu sind Kader eigentlich gut?
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